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Freedom / Freiheit

Zumindest der Versuch eines Protokolls eines Experiments, – aufgezeichnet von Gerhard Kaučić und Anna Lydia Huber:

Zwei Gruppen, ein Thema.

Eine aus München auf Deutsch und eine aus Bratislava auf Englisch.

Die Gesprächs- und Analysegrundlage bildet Kaučićs und Hubers Text

  „The concept of freedom and its freedoms“

vom 13.03.2025 mit dem Url/Link: 

https://www.philosophischepraxiskaucicundhuber.at/2025/03/13/the-concept-of-freedom-and-its-freedoms/

Weiterführende Literatur als Gesprächsgrundlage dieses Experiments einer Grammatologischen Philosophischen Praxis (GPP) zweier voneinander unabhängiger Gruppen in 2 unterschiedlichen Sprachen:

Hannah Arendt: Die Freiheit, frei zu sein, Vita activa, Über die Revolution.

Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft (transzendentale Freiheit) und Kritik der praktischen Vernunft (moralische Freiheit) plus Grundlegung zur Metaphysik der Sitten ( Verbindung von Freiheit, Autonomie und dem kategorischen Imperativ). 

Jacques Derrida: Schurken. Zwei Essays über die Vernunft, Von der Gastfreundschaft.

Das Konzept der Freiheit und seine Freiheiten. Über das Konzept und die Verständlichkeit von Freiheit  bei Gerhard Kaučić und Anna Lydia Huber ?

Grundgedanke: Freiheit existiert nur in realen Bedingungen

Kaučić und Huber verstehen Freiheit nicht als abstrakte metaphysische Eigenschaft.

Freiheit wird erst bedeutsam, wenn man sie in den tatsächlichen politischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen betrachtet.

Freiheit ist nie absolut.

Sie ist immer situiert und begrenzt.

Sie muss sich in der Realität bewähren.

Demokratische, transparente und rechtsstaatliche Strukturen sind die Voraussetzung dafür, dass Freiheit überhaupt entstehen kann.

At least an attempt at a protocol of an experiment, recorded by Gerhard Kaučić and Anna Lydia Huber:

(partial translation into German or vice versa into English by GK & ALH)

Two groups, one topic.

One from Munich in German and one from Bratislava in English.

The basis for discussion and analysis is Gerhard Kaučić’s and Anna Lydia Huber’s text

“The concept of freedom and its freedoms”

dated March 13, 2025, with the URL/link: https://www.philosophischepraxiskaucicundhuber.at/2025/03/13/the-concept-of-freedom-and-its-freedoms/

Further reading as a basis for discussion of this experiment in Grammatological Philosophical Practice (GPP) by two independent groups in two different languages:

Hannah Arendt: The Freedom to Be Free, The Human Condition (Vita Activa), On Revolution.

Immanuel Kant: Critique of Pure Reason (transcendental freedom) and Critique of Practical Reason (moral freedom) plus Groundwork of the Metaphysics of Morals (connection between freedom, autonomy, and the categorical imperative). 

Jacques Derrida:  Rogues: Two Essays on Reason,  Of Hospitality.

1. Core Idea: Freedom Exists Only in Real Conditions

Kaučić and Huber argue that traditional philosophical debates about “free will” fail because they ignore the concrete conditions in which human beings actually live.

Freedom is not a metaphysical essence.

It is something that must be understood within political, economic, and social frameworks.

What we call “free will” is always shaped by these frameworks.

They emphasize that constitutional, transparent, democratic structures are what make freedom even partially possible.

2. Freedom as a Space of Action

According to them, individuals experience freedom as a subjective scope of action:

This scope is limited by economic circumstances.

It is also limited by our own “subjectively diverse reasonableness”—our biases, fears, and internal obstacles.

Real freedom requires constant effort to overcome these internal and external barriers.

Freedom is therefore not a state but a practice.

3. Kant and the Demand for Objective Reality

They invoke Kant to argue that freedom must prove itself in objective reality:

Freedom is not meaningful unless it can be enacted.

Philosophy itself presupposes freedom—without it, thinking collapses.

Thus, freedom is both a precondition and a task.

4. Democracy as the Condition for Free Philosophy

They draw on Derrida’s idea of a “democracy to come”:

A free philosophy requires a democracy in development, always improving.

Freedom is inseparable from democratic structures.

Literature, art, science, and quality journalism also depend on this democratic space.

Freedom is therefore collective, not merely individual.

5. Philosophical Practice as a Way to Navigate Freedom

In their broader work, Kaučić and Huber describe Grammatological Philosophical Practice as:

A method for overcoming fear.

A way to analyze and deconstruct power, authority, and ideology.

A communicative effort to resist domination and open spaces for freedom and emancipation.

This practice is part of their understanding of how freedom can be lived and expanded.

6. What “the freedoms/liberties” mean

The plural—freedoms—signals that:

Freedom is not one thing but many overlapping dimensions.

Political freedom, economic freedom, communicative freedom, artistic freedom, and personal autonomy all interact.

These freedoms can support or undermine one another depending on the conditions.

Freedom is therefore a constellation, not a single concept.

7. Comprehensibility of Freedom

They argue that freedom becomes comprehensible only when:

It is grounded in real-world structures.

It is understood as a dynamic process.

It is seen as something that must be continually defended and enacted.

Freedom is not a mystical enigma. Nor is it a gift. Freedom is not a mystery—it is a practical, lived, and political phenomenon.

Freedom is not a metaphysical mystery, but a practical, lived, and political phenomenon as desire.

The eternal dream of free and unrestricted movement in space.

Personal. Social. Political. Spatial. Economic. Intellectual. Communicative. Informative. Societal. Libidinal. Freedom of the press. Artistic. Performative. Gender. 

Ein Experiment!  

Zumindest der Versuch eines Protokolls eines Experiments, – aufgezeichnet von Gerhard Kaučić und Anna Lydia Huber:

Zwei Gruppen, ein Thema.

Eine aus München auf Deutsch und eine aus Bratislava auf Englisch.

Die Gesprächs- und Analysegrundlage bildet Kaučićs und Hubers Text

vom 13.03.2025 mit dem Url/Link: https://www.philosophischepraxiskaucicundhuber.at/2025/03/13/the-concept-of-freedom-and-its-freedoms/

1. Grundgedanke: Freiheit existiert nur in realen Bedingungen

Kaučić und Huber verstehen Freiheit nicht als abstrakte metaphysische Eigenschaft.

Freiheit wird erst bedeutsam, wenn man sie in den tatsächlichen politischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen betrachtet.

Freiheit ist nie absolut.

Sie ist immer situiert und begrenzt.

Sie muss sich in der Realität bewähren.

Demokratische, transparente und rechtsstaatliche Strukturen sind die Voraussetzung dafür, dass Freiheit überhaupt entstehen kann.

2. Freiheit als Handlungsspielraum

Für Individuen zeigt sich Freiheit als subjektiver Handlungsspielraum:

Er wird durch ökonomische Bedingungen eingeschränkt.

Er wird durch unsere eigenen inneren Grenzen beeinflusst (Ängste, Vorurteile, Gewohnheiten).

Freiheit ist daher kein Zustand, sondern ein ständiger Prozess des Überwindens.

Freiheit ist etwas, das man praktiziert, nicht etwas, das man einfach besitzt.

3. Kant: Freiheit muss sich in der Wirklichkeit zeigen

Kaučić und Huber greifen Kant auf, um zu betonen:

Freiheit ist nur lebbar/sinnvoll, wenn sie wirklich ausgeübt werden kann.

Denken selbst setzt Freiheit voraus.

Freiheit ist sowohl Voraussetzung als auch Aufgabe.

Damit wird Freiheit zu einem Prüfstein: Sie muss sich im Handeln bewähren.

4. Demokratie als Bedingung freier Philosophie

Mit Bezug auf Derridas Idee einer „Demokratie im Kommen“ argumentieren sie:

Freies Denken braucht eine offene, sich entwickelnde Demokratie.

Freiheit ist immer auch kollektiv.

Kunst, Wissenschaft, Qualitäts-Journalismus und Philosophie können nur in einem demokratischen Raum wirklich frei sein.

Freiheit ist also nicht nur individuell, sondern ein gesellschaftliches Projekt.

5. Philosophische Praxis als Weg zur Freiheit

In ihrer Grammatologischen Philosophischen Praxis (GPP) betonen Kaučić und Huber:

Philosophie hilft  Angst zu überwinden.

Sie dient dazu, Machtstrukturen sichtbar zu machen und zu dekonstruieren.

Sie schafft Kommunikationsräume, in denen Freiheit wachsen kann. Eine kommunikative Anstrengung, um sich der Herrschaft zu widersetzen und Räume für Freiheit und Emanzipation zu öffnen.

Philosophieren ist für sie ein Werkzeug der Befreiung, der Emanzipation.

6. Warum sie von „Freiheiten“ sprechen

Der Plural — Freiheiten — zeigt:

Freiheit besteht aus vielen Dimensionen.

Politische, ökonomische, kommunikative, künstlerische und persönliche Freiheiten überlagern sich.

Diese Freiheiten können einander stärken oder behindern.

Freiheit ist also ein Geflecht, kein monolithischer Begriff.

7. Die Verständlichkeit von Freiheit

Freiheit wird verständlich, wenn man sie:

in reale Bedingungen einbettet,

als dynamischen Prozess begreift,

als etwas versteht, das ständig verteidigt und gestaltet werden muss.

Freiheit ist kein mystisches Enigma. Und auch kein Geschenk. Freiheit ist kein metaphysisches Rätsel, sondern ein praktisches, gelebtes und politisches Phänomen als Begehren.

Der ewige Traum von freier und freizügiger Bewegung im Raum.

Des weiteren stellten wir alle uns dem Versuch einer Vergleichsanalyse in unserer GPP:

1. Immanuel Kant

Kant versteht Freiheit als Bedingung der Moral, als Fähigkeit, nach selbstgegebenen Vernunftgesetzen zu handeln.

Kaučić & Huber stimmen zu, dass Freiheit sich in der Realität bewähren muss, verschieben den Fokus aber auf politische, soziale und ökonomische Bedingungen und auf den Fokus des psychoanalytisch gedachten sogenannten Begehrens.

Bei Kant ist Freiheit vor allem innerlich (Autonomie).

Bei Kaučić & Huber ist Freiheit diagnostiziert als Begehren, aber auch situiert und abhängig von demokratischen Strukturen.

Kant gründet Freiheit in der Vernunft, Kaučić & Huber in politischer Praxis, Begehrenskultur und gesellschaftlichen Bedingungen.

2. Hannah Arendt

Arendt definiert Freiheit als Handeln im öffentlichen Raum, als Fähigkeit, Neues zu beginnen.

Kaučić & Huber teilen diese Betonung der politischen Freiheit, erweitern sie aber um ökonomische Einschränkungen, subjektive Ängste und die Psychostruktur des Begehrens.

Arendt betont Pluralität und Handlung, Kaučić & Huber sprechen von pluralen Freiheiten in Strukturen.

Arendt betont das politische Handeln, Kaučić & Huber die strukturellen (polit-ökonomisch und subjektorientiert singulär) und die singulären Voraussetzungen dafür.

3. Jacques Derrida

DerridasDemokratie im Kommen“ ist ein offenes, unvollendetes Projekt.

[[ kleiner Einschub dazu / zum besseren Verständnis von Derrida und Demokratiephilosophie:

Müssen wir, können wir, dürfen wir an die Idee der Demokratie Zweifel setzen ?!?

Und an der Demokratiefähigkeit !?!

An der Demokratiemöglichkeit ?! Der Demokratizität !?

Am Demokratischen?!

An der Frage der kommenden Demokratie !?

Warum bezeichnet Jacques Derrida die Demokratie als kommende, – Demokratie !?

Zitat:

Jacques Derrida: „Aufgrund des Geheimnisses möchte ich die Frage der Demokratie abermals aufnehmen, da es ein Konzept der Politik und der Demokratie als Offenheit gibt – wir sind alle gleich und der öffentliche Bereich steht uns allen offen -, was dazu tendiert, das Geheimnis zu negieren, auszustreichen oder zu verbieten;

in jedem Fall tendiert es dazu, das Recht aufs Geheimnis auf den privaten Bereich zu beschränken und damit eine Kultur der Privatsphäre zu etablieren. (Ich denke, das ist die vorherrschende und hegemoniale Tendenz in der Geschichte der Politik des Westens.) …

ich habe versucht, gegen eine derartige Interpretation der Demokratie eine Erfahrung des Geheimnisses und der Singularität zu denken, der gegenüber der öffentliche Bereich keine Rechte und keine Macht in Anschlag bringen kann.“

( Jacques Derrida: Bemerkungen zu Dekonstruktion und Pragmatismus, – in: Ch. Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Verlag), S. 179. )

Wir bekräftigen:

Jacques Derrida bezeichnet die kommende Demokratie als eben solche aufgrund des Geheimnisses (!) als Erfahrung des Singulären (!), aus der das Politische nur erwachsen kann, – und zwar erwachsen in seiner Offenheit. Offen ist kommend.

Die Erfahrung ist das, was das Subjekt über ein bisher Erfahrbares hinausführt, – quasi entgegen allen und als Überraschung aller Erwartungen, Hoffnungen, Begehrlichkeiten. Das was den Horizont der Wahrnehmung zu übersteigen vermag.

Das Geheimnis haftet an einer solchen „Übersteigung“ von etwas. Das Geheimnis könnte das unmöglich Scheinende, ja das Unmögliche sein, – das Politische werden, als die Erfahrung eines Unmöglichen.

Das Unmögliche ist das Singuläre!

(vgl. Derrida, Politik der Freundschaft, S. 55 und Die unbedingte Universität, S. 73)

Das Politische erwächst aus der Erfahrung des Singulären aufgrund des Geheimnisses, das die Erfahrung des Singulären zur Voraussetzung hat oder besser noch, diesem anhaftet, als Präsenz der Absenz bleibend. Eben die kommende Demokratie, die immer erst ankommende Demokratie.

Dies ist der Initialeffekt des Denkens der Singularität und also des Geheimnisses dafür, warum zum Beispiel in der Literatur alles gesagt werden kann und weswegen Literatur mit Demokratie verantwortlich (!) zusammenzudenken ist.

Warum bezeichnet Derrida die Demokratie als „kommend“?

Derridas Ausdruck „die kommende Demokratie“ (la démocratie à venir) ist von zentraler Bedeutung.

Er signalisiert, dass Demokratie niemals vollständig erreicht, niemals vollständig präsent ist. Sie befindet sich immer im Werden, wird immer aufgeschoben, wird immer von ihrer eigenen Unmöglichkeit heimgesucht.

Dieses „Kommen“ ist keine zeitliche Verzögerung, sondern ein strukturelles Merkmal: Demokratie ist der Name für ein Versprechen, das niemals erfüllt werden kann, sondern endlos bekräftigt werden muss.

Diese Idee wurzelt in Derridas Dekonstruktion von Präsenz und Identität. Demokratie ist für ihn kein festes Regime, sondern ein Aufruf, eine Forderung, ein Versprechen, das uns in Bewegung hält, zum Hinterfragen anregt und unsere politischen Vorstellungen verändert.

Und das Geheimnis ist nichts, was ich in mir verberge; es ist nicht Ich. Das Geheimnis ist nicht das Geheimnis der Vorstellung, die man im eigenen Kopf einschließt und von der man beschließt, sie niemandem zu sagen, es ist eher ein Geheimnis, das der Erfahrung des Singulären koexistent ist. Das Geheimnis kann nicht auf den öffentlichen Bereich reduziert werden – trotzdem nenne ich es nicht privat -, es kann auch nicht auf die Veröffentlichung oder das Politische reduziert werden, zur selben Zeit liegt dieses Geheimnis dem zugrunde, von dem aus der öffentliche Bereich und der Bereich des Politischen zu sein, und offen zu sein, vermag.“

 ( Jacques Derrida: ebda., Bemerkungen zu Dekonstruktion und Pragmatismus, – in: Ch. Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Verlag), S. 178f. )

In der platonischen Ideenlehre ist die Idee des Guten das oberste Prinzip. Ein nicht einfach zu erfassendes Prinzip! Umgelegt auf die heutige Politik möchte ich (GK&ALH) dieses „Prinzip“(!) anwenden auf die modernen Menschenrechtsformulierungen, nach denen sich heutige Politik und PolitikerInnen zu richten hätten, – also auf das, was gut und richtig ist für alle Menschen auf diesem Globus, das sogenannte „planetarische Prinzip“ (vgl. Gayatri Chakravorty Spivak) den „Anderen“ zu denken, im Zeichen der Alterität zu denken, – …

… – ja vom Imperativ(!), das Subjekt als planetarisch zu denken, – auch und besonders auf die großen Herausforderungen der Politik im 21. Jahrhundert gerichtet gedacht.

( cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff. und Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 )  

Eine Demokratie im Werden (sagten wir oben und nicht nur auf nationalstaatlichem Boden, vgl. Kant, Zum ewigen Frieden) in den überstaatlichen Beziehungen, Rechtsverhältnissen und Institutionen, – eine Demokratie, die als kommende noch kaum bis gar nicht begonnen haben dürfte. Das ist das Thema von Liebe und Haß, Frieden und Krieg, Gemeinsames und Einsames, ein Thema der Möglichkeit, Wahrscheinlichkeit und Unmöglichkeit.

Derridas Denken lädt uns dazu ein, Demokratie nicht als ein zu verteidigendes System zu betrachten, sondern als eine Frage, die gelebt werden muss. Es fordert uns auf, wachsam gegenüber dem Dogmatismus jeder politischen Ordnung zu sein, auch der demokratischen.

Es erinnert uns daran, dass die demokratischste Geste darin besteht, die Frage der Demokratie offen zu halten – der Versuchung zu widerstehen, sie abzuschließen, sie ein für alle Mal zu definieren.

Die Demokratie als philosophischer Begriff, die immerwährend im Kommen bleibt (vgl. Teaser in unserem Blogspot-Blog 2014 ff.).  ]]

Kaučić & Huber übernehmen diese Idee: Freiheit ist nie abgeschlossen.

Beide betonen Dekonstruktion von Macht und die Notwendigkeit transparenter demokratischer Prozesse.

Derrida fokussiert Unbestimmtheit, Kaučić & Huber praktische grammatologisch-philosophische Arbeit.

Derridas Freiheit ist aporetisch und konzeptuell, Kaučić & Huber bestehen auf praktischer, institutioneller und persönlicher Freiheit.

Furthermore, we all attempted a comparative analysis in our GPP:

We want the two groups of three people each   a) in German from a university seminar in Munich and   b) in English in Bratislava to compare the position of Kaučić & Huber with Immanuel Kant, Hannah Arendt, and  Jacques Derrida.

1. Immanuel Kant

Kant sees freedom as the condition of morality: the ability to act according to self-given rational laws.

Kaučić & Huber agree that freedom must prove itself in reality, but they shift the focus from moral autonomy to political, social, and economic conditions and on the focus of psychoanalytically conceived so-called desire.

For Kant, freedom is primarily internal (autonomy).

For Kaučić & Huber, freedom is diagnosed as desire, but also situated and dependent on democratic structures.

Kant bases freedom on reason, Kaučić & Huber on political practice, the culture of desire, and social conditions.

2. Hannah Arendt

Arendt defines freedom as action in the public sphere, the ability to begin something new.

Kaučić & Huber share this emphasis on political freedom, but extend it to include economic constraints, subjective fears, and the psychological structure of desire.

Arendt sees freedom as plurality and action.  Kaučić & Huber see it as plural freedoms embedded in structures.

Arendt emphasizes political action, while Kaučić & Huber emphasize structural conditions that make action possible.

3. Jacques Derrida

Derrida’s   “democracy to come” is an open, unfinished project.

[[  A brief aside for a better understanding of Derrida and democratic philosophy:

Must we, can we, are we allowed to question the idea of democracy?

And the capacity for democracy? The possibility of democracy? Democracy itself?

The democratic? The question of the coming democracy?

Why does Jacques Derrida refer to democracy as coming, – democracy!?

Citation:

Jacques Derrida: „Because of secrecy, I would like to revisit the question of democracy, since there is a concept of politics and democracy as openness—we are all equal and the public sphere is open to all of us—which tends to negate, erase, or prohibit secrecy;

in any case, it tends to restrict the right to secrecy to the private sphere and thus establish a culture of privacy. (I think this is the dominant and hegemonic tendency in the history of Western politics.) …

I have tried to counter such an interpretation of democracy with an experience of secrecy and singularity, against which the public sphere can assert no rights and no power.“

(Jacques Derrida: Remarks on Deconstruction and Pragmatism, in: Ch. Mouffe (ed.): Deconstruction and Pragmatism. Democracy, Truth, and Reason. Vienna 1999 (Passagen Verlag), p. 179., german ed.)

A brief digression on our part:

1. Must we, can we, are we allowed to question democracy?

Derrida’s answer is a resounding yes—not only are we allowed, but we must. For Derrida, democracy is not a stable, self-evident system, but a site of constant contestation. To treat democracy as a finished project is to betray its very spirit. Questioning democracy is not anti-democratic; it is the condition of democracy’s survival and evolution.

2. The capacity for democracy? The possibility of democracy? Democracy itself? The democratic?

Derrida distinguishes between democracy (as a historical, institutional reality) and the democratic (as an infinite promise, an ideal that can never be fully realized).

The “capacity for democracy” refers to the conditions that make democracy possible—conditions that are always fragile, contested, and in need of renewal.

The “possibility of democracy” is the open-ended, future-oriented dimension of democracy: it is always to come (à venir), never fully present.

3. Why does Derrida refer to democracy as “coming”?

Derrida’s phrase “democracy to come” (la démocratie à venir) is central.

It signals that democracy is never fully achieved, never fully present. It is always in the process of becoming, always deferred, always haunted by its own impossibility.

This “coming” is not a temporal delay, but a structural feature: democracy is the name for a promise that can never be fulfilled, but must be endlessly reaffirmed.

This idea is rooted in Derrida’s deconstruction of presence and identity. Democracy, for him, is not a fixed regime, but a call, a demand, a promise that keeps us moving, questioning, and transforming our political imaginaries.

4. Secrecy and the Public Sphere

In the passage above, Derrida challenges the dominant Western conception of democracy as transparency, openness, and the eradication of secrecy.

He argues that this vision is not only impossible (since secrecy is inherent to human experience), but also dangerous—it risks becoming a new form of totalitarianism, where everything must be exposed, controlled, and made public.

Derrida insists on the right to secrecy as a condition of democracy. Secrecy is not just a private matter; it is the space where singularity, difference, and the unassimilable can resist the homogenizing forces of the public sphere.

For Derrida, a democracy that cannot tolerate secrecy is a democracy that cannot tolerate the other, the unknown, the unpredictable—it is a democracy that has forgotten its own promise.

5. The Question of the Coming Democracy

The “coming democracy” is not a future democracy, but democracy as the experience of the question itself.

It is the recognition that democracy is always in crisis, always incomplete, always to be reinvented. This is not a weakness, but its strength: democracy’s openness to its own impossibility is what keeps it alive.

Why does this matter?

Derrida’s thought invites us to see democracy not as a system to be defended, but as a question to be lived.

It calls us to be vigilant against the dogmatism of any political order, including democratic ones. It reminds us that the most democratic gesture is to keep the question of democracy open—to resist the temptation to close it off, to define it once and for all.

To reflect further:

How does Derrida’s vision of democracy as “to come” challenge or resonate with your own understanding of political life?

Do you see spaces in contemporary politics where the tension between openness and secrecy, between the public and the singular (in german: das Singuläre), is particularly acute?  ]]

Kaučić & Huber adopt this idea: freedom is never complete, always in development.

Both stress deconstruction of power and the need for transparent democratic processes.

Derrida focuses on indeterminacy; Kaučić & Huber focus on practical philosophical work.

Derrida’s freedom is aporetic and conceptual, while Kaučić & Huber insist on practical, lived, institutional freedom.

English:

How do Kaučić & Huber redefine freedom compared to classical metaphysical accounts?

In what ways does Kant’s concept of autonomy differ from their situated understanding of freedom?

Can freedom exist without democratic structures, according to the authors?

How does Arendt’s idea of political action illuminate or challenge their view?

What does Derrida’s “democracy to come” add to the discussion of freedom?

Are “freedoms” (plural) more useful than “freedom” (singular)?

How do economic constraints shape or limit freedom in contemporary societies?

Is philosophical practice itself a form of political action?

Deutsch:

Wie definieren Kaučić & Huber Freiheit neu im Vergleich zu klassischen metaphysischen Ansätzen?

Worin unterscheidet sich Kants Autonomiebegriff von ihrem situierten Freiheitsverständnis?

Kann Freiheit ohne demokratische Strukturen existieren?

Wie erhellt oder hinterfragt Arendts Begriff des politischen Handelns ihre Position?

Was trägt Derridas „Demokratie im Kommen“ zur Freiheitsdebatte bei?

Sind „Freiheiten“ (Plural) hilfreicher als „Freiheit“ (Singular)?

Wie formen ökonomische Bedingungen die Freiheit in heutigen Gesellschaften?

Ist philosophische Praxis selbst eine Form politischen Handelns?

English:

Concrete grounding: They avoid abstract metaphysics and focus on real political and economic conditions.

Pluralistic approach: Recognizing multiple freedoms reflects contemporary complexity.

Integration of practice: Philosophy becomes a tool for empowerment, not just theory.

Democratic emphasis: They highlight the fragility and necessity of democratic structures.

Underestimation of inner autonomy: By emphasizing structures, they risk downplaying Kantian moral agency.

Potential vagueness: “Plural freedoms” can become conceptually diffuse. (Really? Seriously?!  Are you serious?)

Dependence on democracy: Their model may struggle to explain freedom (!) in non-democratic contexts (!?).

Limited engagement with existential freedom: Thinkers like Sartre or Kierkegaard are absent, though relevant (?! missing or unwanted ?!).

Their concept is powerful for political philosophy and civic practice, but less suited for metaphysical or existential accounts of freedom.    ( !?!? )

(Metaphysics contemporary?! Intellectualism expands!?)

I think I can say that we all worked very hard and were very satisfied with the results (especially with the various complex reading and discussion processes).

It was a wonderful example of intelligent and respectful collaboration. Warm regards to you all, and we hope to see you again in the not too distant future.

Vienna, Austria, Europe, January 29, 2026

Deutsch:

Konkrete Verankerung: Sie vermeiden abstrakte Metaphysik und fokussieren reale politische und ökonomische Bedingungen.

Pluralistischer Ansatz: Die Anerkennung mehrerer Freiheiten entspricht der gesellschaftlichen Komplexität.

Praxisorientierung: Philosophie wird zum Werkzeug der Befreiung.

Demokratiebezug: Sie betonen die Verletzlichkeit und Notwendigkeit demokratischer Strukturen.

Unterschätzung innerer Autonomie: Durch den Fokus auf Strukturen wird die kantische moralische Selbstbestimmung abgeschwächt.

Begriffliche Unschärfe: „Freiheiten“ kann theoretisch ausfransen. (tatsächlich? wirklich?! ernsthaft?)

Demokratieabhängigkeit: Ihr Modell erklärt Freiheit (!) in nicht-demokratischen (!?) Kontexten nur schwer (!)?).

Fehlende (?! fehlend oder unerwünscht ?!) existenzialistische Perspektive: Sartre oder Kierkegaard fehlen, obwohl sie relevant wären.

Ein starkes politisch-philosophisches Freiheitskonzept, aber weniger geeignet für metaphysische oder existenzialistische Fragestellungen.

( !?!? )

( Metaphysik zeitgemäß ?! Intellektualismus expandiert !?)

Ich glaube, ich kann sagen, dass wir alle sehr hart gearbeitet haben und mit den Ergebnissen (besonders mit den divers aufwendigen Lese- und Gesprächsprozessen) sehr zufrieden waren. Es war ein wunderbares Beispiel für intelligente und respektvolle Zusammenarbeit.

Herzliche Grüße an Sie alle, und wir hoffen, Sie in nicht allzu ferner Zukunft wiederzusehen.

Wien, Österreich, Europa,  29.01.2026  

Sein Werk ist geprägt von Dekonstruktion, sprachanalytischer Philosophie und praktischer Philosophie.

Kaucic studierte vergleichende Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Philosophie und Linguistik in Salzburg und Paris.

Er arbeitet an der Schnittstelle von Philosophie, Psychoanalyse, Queer-Theorie und Feminismus.

Seine Grammatologische Philosophische Praxis (GPP) versteht er als Intervention in gesellschaftliche Diskurse, etwa zu Themen wie Demokratietheorie, Tierphilosophie, Gewalt, Identität und Sprache.

Gerhard Kaučić publiziert auch unter dem gemeinsamen Pseudonym „Gerhard Anna Cončić-Kaučić“ mit Anna Lydia Huber. Seine Schriften befassen sich mit der Inkommunikabilität, dem Ende des Kommunizierbaren und der Dekonstruktion großer Begriffe wie Freiheit, Menschenrechte und Demokratie.

Mehr siehe:

https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de

Sie arbeitet eng mit Gerhard Kaučić zusammen, publiziert gemeinsam mit ihm und teilt seine philosophischen und literarischen Interessen. Huber ist Mitbegründerin der „Grammatologischen Philosophischen Praxis“ (GPP) und Mitautorin der Zeitschrift „Die Grüne F Abyss“.

Ihr Werk ist geprägt von postmoderner Literatur, Dekonstruktion und der Auseinandersetzung mit Sprache, Schrift und gesellschaftlichen Machtstrukturen.

Zusammen mit Kaučić entwickelt sie eine Philosophie, die sich als „Erbarmen der Philosophie“ versteht und sich gegen Onto-Theo-Logozentrismen wendet.

Huber und Kaučić leben und arbeiten in Wien und sind bekannt für ihre interdisziplinäre und politisch engagierte Herangehensweise.

Beide stehen für eine Philosophie, die sich als lebendige Praxis versteht und sich in gesellschaftliche Debatten einmischt – sei es durch Schriften, Vorträge oder künstlerische Interventionen. Ihr gemeinsames Projekt verbindet literarische, philosophische und politische Dimensionen und sucht nach neuen Formen des Denkens jenseits traditioneller Kategorien.

Zentrale Werke und Themen

Gerhard Kaučić ist bekannt für seine Arbeit in der Grammatologischen Philosophischen Praxis (GPP), die er gemeinsam mit Anna Lydia Huber betreibt. Seine Texte und Gespräche kreisen um folgende Schwerpunkte:

Dekonstruktion und Subjektivierung: Kaučić arbeitet mit dekonstruktiven Methoden, die stark von Jacques Derrida beeinflusst sind. Er hinterfragt feste Identitäten und gesellschaftliche Konstruktionen.

Politische Philosophie: Er analysiert Machtverhältnisse, Demokratie, Krieg und Widerstand aus philosophischer Perspektive.

Philosophische Lebensberatung: In seiner Praxis bietet er Gespräche an, die sich mit existenziellen Fragen, Lebenskrisen und Sinnsuche beschäftigen.

Veröffentlichungen und Texte

Kaučić publiziert (oft gemeinsam mit AL Huber) regelmäßig auf seiner Website und in philosophischen Blogs. Einige seiner Texte tragen Titel wie:

„Was ist Philosophische Praxis?“

„Krieg und Frieden – eine dekonstruktive Annäherung“

„Subjektivität und Widerstand“

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/?m=1

Diese Texte sind oft essayistisch und laden zur Reflexion ein. Sie sind nicht akademisch im klassischen Sinn, sondern dialogisch und praxisnah.

 Arbeitsweise

Die Gespräche in der Praxis sind nicht therapeutisch, sondern philosophisch. Es geht um das Denken, das Fragen, das Verstehen.

Kaučić verwendet keine festen Methoden, sondern orientiert sich am Gesprächspartner und dessen Anliegen.

Er versteht Philosophie als lebendige Praxis, nicht als abstrakte Theorie.

P.s.:

Anmerkung von uns (GK & ALH)

Diese Zeilen wurden von einer Gruppe von Schülern und Schülerinnen unter der Führung zweier studentischer Moderator:innen in einer unserer zahlreichen Praxiseinheiten in unserer Grammatologischen Philosophischen Praxis in Wien erarbeitet und uns als Ergebnispapier überlassen.

Wir haben an dieser Schüler:innenarbeit nichts geändert und publizieren diese so wie sie uns am Do, 16.10.2025, übergeben worden ist. GK & ALH

In English:

A brief summary of the life’s work of Austrian philosopher Gerhard Kaučić and Austrian philosopher Anna Lydia Huber:

Gerhard Kaučić (born 1959) is an Austrian philosopher, writer, and founder of the “Grammatological Philosophical Practice” (GPP) in Vienna (since 1989). His work is characterized by deconstruction, linguistic-analytical philosophy, and practical philosophy.

Kaučić studied comparative literature, history, philosophy, and linguistics in Salzburg and Paris.

He works at the intersection of philosophy, psychoanalysis, queer theory, and feminism.

He sees his philosophical practice as an intervention in social discourses on topics such as democratic theory, animal philosophy, violence, identity, and language.

Gerhard Kaučić also publishes under the joint pseudonym “Gerhard Anna Cončić-Kaučić” with Anna Lydia Huber. His writings deal with incommunicability, the end of communicability, and the deconstruction of major concepts such as freedom, human rights, and democracy.

For more information, see:

https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de

She works closely with Gerhard Kaučić, publishing jointly with him and sharing his philosophical and literary interests. Huber is co-founder of the “Grammatological Philosophical Practice” (GPP) and co-author of the magazine “Die Grüne F Abyss.”

Her work is influenced by postmodern literature, deconstruction, and the examination of language, writing, and social power structures.

Together with Kaučić, she has developed a philosophy that sees itself as the “compassion of philosophy” and opposes onto-theo-logocentrism.

Huber and Kaučić live and work in Vienna and are known for their interdisciplinary and politically engaged approach.

Both stand for a philosophy that sees itself as a living practice and intervenes in social debates—whether through writings, lectures, or artistic interventions. Their joint project combines literary, philosophical, and political dimensions and seeks new forms of thinking beyond traditional categories.

Key works and themes

Gerhard Kaučić is known for his work in Grammatological Philosophical Practice (GPP), which he runs together with Anna Lydia Huber. His texts and discussions focus on the following topics:

Deconstruction and subjectification: Kaučić works with deconstructive methods that are strongly influenced by Jacques Derrida. He questions fixed identities and social constructs.

Political philosophy: He analyzes power relations, democracy, war, and resistance from a philosophical perspective.

Philosophical life counseling: In his practice, he offers conversations that deal with existential questions, life crises, and the search for meaning.

Publications and texts

Kaučić publishes (often together with AL Huber) regularly on his website and in philosophical blogs. Some of his texts have titles such as:

Cf.:

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/?m=1

These texts are often essayistic and invite reflection. They are not academic in the classical sense, but dialogical and practical.

 Working method

The conversations in the practice are not therapeutic, but philosophical. They are about thinking, questioning, and understanding.

Kaučić does not use fixed methods, but rather orientates himself towards his conversation partner and their concerns.

He understands philosophy as a living practice, not as abstract theory.

P.S.:

Note from us (GK & ALH)

These lines were written by a group of students under the guidance of two university student moderators in one of our numerous practical sessions at our Grammatological Philosophical Practice in Vienna and given to us as a final paper.

We have not changed anything in this student work and are publishing it as it was handed over to us on Thursday, October 16, 2025. GK & ALH

Biographisches / Biographie https://www.philosophischepraxiskaucicundhuber.at/biographisches-biographie/

Biographisches, Bio, Vita, Biographie https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/09/biographisches-bio-vita-biographie.html?m=1

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/09/biographisches-bio-vita-biographie.html

Lebenslauf Biographie Gegenwartsphilosophie Philosophische Praxis https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/10/lebenslauf-biographie.html?m=1

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/10/lebenslauf-biographie.html

Noch mehr zur Vita und zum Werk der Philosophin und Schriftstellerin Anna Lydia Huber (66, 2025, Philosophische Praxis seit 2009) und des Philosophen und Schriftstellers Gerhard Kaučić (66, 2025, Philosophische Praxis seit 1989) in deren Postings  „Künstliche Intelligenz“ hier in diesem Blog !

Künstliche Intelligenz 09.07.2025 Url/Link: 

Künstliche Intelligenz,- eine Ergänzung 25.09.2025 Url/Link: 

Philosophical Lounge / Philosophischer Salon G Kaučić & AL Huber Wien, Österreich, –
Gerhard Kaučić (*1959), Leiter einer Grammatologischen Philosophischen Praxis seit 37 Jahren in Wien ( 1989-2026 ff.)

Texte, Fotos © Anna Lydia Huber, Gerhard Kaučić

Anna Lydia Huber (MSc, 67, 2026), Philosopher, Austria, Vienna / Philosophin, Österreich, Wien
Gerhard Kaučić (Dr. phil., 67, 2026), Philosopher, Austria, Vienna / Philosoph, Österreich, Wien

GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT

(( cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 ) ))

Our blog as a text event in the interaction between our philosophical practice as a text event without protocol and our philosophical practice as a „protocol“ between archive and anarchive.

Mein Lebenswerk, – unsere philosophische Praxis!

Es geht darum, es geht mir in meiner Philosophischen Praxis

(( und dazu gehört das Gespräch in dieser, aber auch meine/unsere Schreibpraxis vorher und nachher einer jeden Setzung / Sitzung(!) ))

immer darum, Texte (geschrieben, gesprochen oder Darstellungen(!) z. B. technischer, künstlerischer, ökonomischer, politischer, institutioneller Art) in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen.

Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckt mitgeführten Gehalte und Intentionen zu enttarnen.

Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An- und Abwesendsein(!) von Wahrheit.

Wir äußern Sätze gewollter analytischer Wahrheit und verdrängen dadurch gleichzeitig andere eventuale Wahrheits- oder Unwahrheitssätze.

The point is, in my philosophical practice

(( and this includes the conversation in this, but also my/our writing practice before and after each setting / session(!) )

is always about capturing texts (written, spoken or representations(!) e.g. technical, artistic, economic, political, institutional) in their inner structure and in their interaction with other texts.

The texts are not only to be analysed and interpreted, but also to be unmasked through the practice of deconstructing their conflictual nature, their aggressiveness, their hidden contents and intentions.

What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence (!) of truth.

We express sentences of desired analytical truth and thereby simultaneously repress other possible sentences of truth or untruth.

Anna Lydia Huber (MSc, 67, 2026), Philosophin, Feministin, Philosophischer Salon Wien Gasometer
Gerhard Kaučić (Dr. phil., 67, 2026), Philosoph, Feminist, Philosophischer Salon Wien Gasometer
Philosophical Lounge / Philosophischer Salon G Kaučić & AL Huber Wien, Österreich, –
Gerhard Kaučić (*1959), Leiter einer Philosophischen Praxis seit 37 Jahren in Wien ( 1989-2026 ff.)

Demokratie leben ! Demokratie im Werden ! Demokratie leben !

Demokratie leben ! Demokratie im Werden ! Demokratie leben !
Gerhard Kaučić (2026, 67), Freerider, Philosoph, Schriftsteller, Grammatologe , – belustigt, erfreut, erstaunt, gelangweilt, Zukunft vor Augen? …..
G K, – eines schönen Sommertages früher Abend , – belustigt, erfreut, erstaunt, gelangweilt, Zukunft vor Augen?! …..
G K, – early evening on a beautiful summer day, – amused, delighted, amazed, bored, future ahead?!

Biographisches / Biographie https://www.philosophischepraxiskaucicundhuber.at/biographisches-biographie/

Biographisches, Bio, Vita, Biographie https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/09/biographisches-bio-vita-biographie.html?m=1

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/09/biographisches-bio-vita-biographie.html

Lebenslauf Biographie Gegenwartsphilosophie Philosophische Praxis https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/10/lebenslauf-biographie.html?m=1

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/10/lebenslauf-biographie.html

Lebenswerk 07.10.2025 Url/Link: https://www.philosophischepraxiskaucicundhuber.at/werk-und-leben/

To contact me/us use only this email: g.kaucic[at]chello.at

Werk und Leben

LEBENSWERK

Noch mehr zur Vita und zum Werk der Philosophin und Schriftstellerin Anna Lydia Huber (67, 2026, Philosophische Praxis seit 2009) und des Philosophen und Schriftstellers Gerhard Kaučić (67, 2026, Philosophische Praxis seit 1989) in den hier am Ende verlinkten Postings.  

Künstliche Intelligenz 09.07.2025 Url/Link: 

Künstliche Intelligenz,- eine Ergänzung 25.09.2025 Url/Link: 

Zum besseren Verständnis und zur beginnenden Einübung in unsere philosophische Praxis lesen Sie bitte unsere Charakterisierung der Grammatologischen Philosophischen Praxis (GPP GK & ALH, Deutsch/Englisch), –

Url/Link: https://www.philosophischepraxiskaucicundhuber.at/charakterisierung/

For a better understanding and to begin practicing our philosophical approach, please read our characterization of Grammatological Philosophical Practice. (GPP GK & ALH, German/English), –  

Url/Link: https://www.philosophischepraxiskaucicundhuber.at/charakterisierung/ 

Maschine Mensch Roboter

Einige vorläufige, vielleicht geläufige, jedenfalls aber widersprüchliche Überlegungen zum Thema:  „Kann die Maschine, der Roboter, menscheln, menschanalog oder gar zum neuen Menschen werden?“

Ich denke, jene, die so denken, unterliegen einigen Grundirrtümern aufgrund vieler Fehlannahmen infolge unhinterfragter und nicht in deren Horizont des Denkens liegender Denkvoraussetzungen. 

Voraussetzungen, deren Einfluß auf die Möglichkeit des Denkens von Bewußtsein nicht im je eigenen WissenschafterInnenbewußtsein liegen, ja, nicht einmal in der Axiomatik dieser in Frage kommenden Wissenschaften zu finden sein werden. 

Gerhard Kaučić (geb. 1959), Philosopher, Writer, Trans-lator, Philosophical Practitioner, Queer Theorist, Deconstruction, Queertheoretiker, Philosophischer Praktiker, Schriftsteller, Über-Setzer, Philosoph, Grammatologe, Autor, Wien, Austria, Europe

Dr. Gerhard Kaucic, Gründer (1989) der ersten grammatologischen philosophischen Praxis weltweit, – 36 years Philosophical Practitioner Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax, Vienna, Austria, Europe

Philosophie … Dekonstruktion … „Recht auf Einsicht, oder die Erfindung des anderen“
 (cf. J. Derrida, Psyche. Erfindung des Anderen, Wien 2011)

Anna Lydia Huber (MSc, geb. 1959, Alter 66, 2025), Philosophische Praxis 2009 ff.
Philosophische Praktikerin/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, Schriftstellerin,  Übersetzerin, Österreichische Philosophin, Europäische Philosophin

Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus meiner/unserer Philosophischen Praxis

Wien 36 Jahre Praxis Jubiläum (1989-2025 ff.) Jubilaeum 36 Jahre PP 2025

Zur Frage und zum Wort „Dekonstruktion“ vgl. Jacques Derridas „Überlegungen“ in einem „Brief an einen japanischen Freund“ aus dem Jahr 1985, übersetzt ins Deutsche und abgedruckt in: J. Derrida, Psyche. Erfindungen des Anderen II. Wien 2013 (Passagen Vlg.), S. 15 – 22.

Das Wort „deconstruction  bezieht, wie jedes andere auch, seinen Bedeutungswert nur von einer Einschreibung in eine Kette möglicher Substitutionen, in das, was man so seelenruhig einen „Kontext“ nennt.“ (ebda., S. 21)

„Allem Anschein zum Trotz ist die Dekonstruktion jedenfalls weder eine Analyse noch eine Kritik … Eine Analyse ist sie insbesondere deshalb nicht, weil die Zerlegung (décomposition) einer Struktur kein Rückgang zum einfachen Element, zu einem nicht weiter zerlegbaren Ursprung ist. Diese Werte, wie der der Analyse, sind selbst der Dekonstruktion unterworfene Philosopheme.“ ( S. 19)

„Die Dekonstruktion hat Statt, sie ist ein Ereignis (événement), das nicht erst auf die Überlegung, das Bewußtsein oder die Organisation des Subjekts, nicht einmal der Moderne, wartet. 

Es dekonstruiert sich.“ (S. 20)

Paul Virilio, Die Sehmaschine. Berlin 1989 (Merve). Dieser Auszug dient mir für weitere meiner Präliminarien zum Thema und als Statthabung meiner beginnenden Dekonstruktion von Maschine und der zunehmend platzgreifenden Vorstellungen etwaiger Subjekthaftigkeiten. 

S. 136f.: „ Zu einem Zeitpunkt, an dem die Automatisierung der Wahrnehmung, die Erfindung eines künstlichen Sehens, die Delegierung der Analyse der objektiven Realität an eine Maschine bevorsteht, sollte man sich wieder der Beschaffenheit des virtuellen Bildes zuwenden, einer Bildwelt ohne sichtbaren Träger, deren Fortdauer nur auf einem mentalen oder instrumentalen visuellen Gedächtnis beruht.  

Wenn man heute von der Entwicklung der audiovisuellen Medien spricht, dann kann man dies nicht, ohne zugleich nach der Entwicklung jener virtuellen Bildwelt und ihrem Einfluß auf die Verhaltensweisen zu fragen und ohne darüber hinaus auf jene neue Industrialisierung des Sehens hinzuweisen, auf das Entstehen eines regelrechten Marktes der synthetischen Wahrnehmung.

Daraus ergeben sich ethische Fragen, die nicht nur die Kontrolle und Überwachung und den mit ihnen verbundenen Verfolgungswahn betreffen, sondern vor allem die philosophische Frage nach der Verdoppelung des Standpunktes, nach der Aufteilung der Wahrnehmung der Umwelt in das Belebte, das lebendige Subjekt, und das Unbelebte, das Objekt, die Sehmaschine.

   Diese Fragen führen ihrerseits zu der Frage nach der „künstlichen Intelligenz“, denn es wird keine neue Super-Software zur Lösung von Detailproblemen, keinen Computer der fünften Generation mehr geben, der nicht in der Lage wäre, die Umwelt zu erfassen und wahrzunehmen.

   Diese instrumental erzeugten virtuellen Bilder, die einer direkten oder indirekten Beobachtung nicht mehr zugänglich sind, diese synthetischen Bilder, die von der Maschine für die Maschine hergestellt werden, werden für uns zu einem Äquivalent dessen, was jetzt schon die gedanklichen Bilder eines fremden Gesprächspartners sind… ein Rätsel.

    Wenn es keinen graphischen oder videographischen Ausdruck mehr gibt, wird ein automatisches Wahrnehmungsgerät wie eine Art von Maschinenphantasie funktionieren, aus der wir dann vollkommen ausgeschlossen sein werden.“

Einige vorläufige, vielleicht geläufige, jedenfalls aber widersprüchliche Überlegungen zum Thema: „Kann die Maschine, der Roboter, menscheln, menschanalog oder gar zum neuen Menschen werden?“

(( Bleiben die Roboter Arbeitsgeräte oder werden sie Subjekt? Wissendes Subjekt, mit allem, was dazugehört? Denkvermögen (Was heißt Denken?!) oder bloß Kombinationsvermögen? Durch Erfahrung permanent sich umschreibendes Gedächtnis (Freud) mit kreativer Erinnerungsarbeit oder Listenarchiv? Queryologie?! )) 

Und:

Wessen Eigentum? Die Eigentumsfrage! Die Produktionsmittelfrage! Privat oder Staat! Wem sollen die durch Roboterarbeit produzierten Produkte und vor allem die Gewinne zugute kommen? Der Gesellschaft als Gemeinschaft, als Weltgemeinschaft letztlich und prioritär oder dem einzelnen, jedenfalls privat organisierten Produktionsmittelinhabern bzw Eignern?

Und:

Das Problem der Zukunft, ich denke sogar, das Hauptproblem der langen Zukunft, – Arbeitslosigkeit, Freizeit, ein Leben ohne Arbeit, ein gutes, gesichertes und interessantes Leben ohne Arbeit mit intelligenten und niemanden negativ beeinträchtigenden Tätigkeiten!

Fragen für die philosophische Praxis! Ein Leben mit philosophischer Praxis für alle!?

Ich denke, das wird eine der maßgeblichen(!)  Notwendigkeiten für ein erfülltes Leben sein bzw werden.

Das European Robotics Research Network (EURON) beinhaltet um die 200 Robotik-Forschungszentren in Universitäten und Unternehmen in Europa.

Das erklärte  Ziel dieses Netzwerkes ist die Förderung von Forschung, Ausbildung und Handel rund um die Robotik innerhalb Europas.

Als zentrale Anlaufstelle  und besonders auch als Verbindungsbrücke zur  Europäischen Kommission hat dieses Netzwerk EURON eine wichtige internationale Funktion innerhalb der europäischen Gemeinschaft.

Aus diesem  Netzwerk ergehen Vorschläge für Roadmaps und Forschungsvorhaben für Themenstellungen der Robotik. 

Je nachdem wie die Fähigkeiten der Roboter gesehen werden, ergeben sich unterschiedliche Bewertungen von Robotern in der ethischen Dimension.

Gemäß einer Roboethics Roadmap (2006) ergibt sich etwa folgende Wertung und Ordnung:  

Ich bündle vier Anschauungsweisen bzw Vorstellungen.

Auf die letzte Formation einer Zukunftsvorstellung von Robotik bzw von Robotern mit Bewußtsein als neue Spezies möchte ich vor allem mein Augenmerk und meine Aufmerksamkeit richten. 

a) Roboter sind nichts als Maschinen.

 In diesem Fall ist Roboethics vergleichbar mit der Ethik jeder anderen mechanischen Wissenschaft.

b) Roboter haben eine ethische Dimension.

  Man geht dabei davon aus, daß Roboter eine intrinsische ethische Dimension besitzen, da sie als Produkte des Menschen die Fähigkeit des Menschen zum ethischen Handeln erweitern und verbessern können.

c) Roboter sind moralische Agenten.

 Künstliche Agenten können nun als Objekt moralischen Handelns oder als moralische Agenten (selbst) auftreten.  Nach der Meinung der meisten Roboethiker müssen diese nicht unbedingt über einen sogenannten „freien Willen“ (Anm.: fragwürdiges uraltes Philosophem! G. K. ) verfügen, um als ethisch handelnd betrachtet werden zu können.  Hier wird der Fokus auf die Handlung selbst(!), und nicht auf  die Entscheidung zu einer Handlung,  gelegt.

d) Roboter sind eine neue Spezies.

Nach dieser Ansicht werden Roboter nicht nur über Bewußtsein verfügen(!, sic, G. K.), sondern in der Moral und Intelligenz(! Sic, welche Form von Intelligenz!, G. K.) die menschlichen Dimensionen überschreiten. 

Viele Begriffe und Begrifflichkeitsversuche aus der Denke der Metaphysik. Viele Verkennungen und Grundlosigkeiten (! sic! Grund und Abgrund! Vgl. unten im Text dazu!).

Wir werden versuchen darauf einzugehen und  diese Begriffe im Laufe dieser Nachbereitung meiner/unserer Philosophischen Praxis aufzurufen,  zu disseminieren und zu dekonstruieren.  

Ich halte obige Formulierung für entsprungen aus den Grundlagen und Gesetzen des kapitalistischen Marktes und somit  für eine „Wunschmaschine“ (Deleuze) des Eigentums. Die technische, künstlerische oder literarische Imagination entwirft immer schon absurde Maschinen. Einerseits durch wunschgetriebene Überschätzung der physikalischen Möglichkeiten oder durch logische Unmöglichkeiten.

Es geht hierbei nicht mehr um eine Konfrontation von Mensch und Maschine insofern, als man den Menschen durch allerlei Verlängerungen, Prothetisierungen oder Ersetzungen das Leben zu erleichtern trachtet, nein, es geht hier vielmehr darum, daß man den Menschen mit der Maschine verbindet und umgekehrt, um daraus, wie es oben heißt, eine neue Spezies zu kreieren, zu programmieren,- um zu sehen(!), daß es sich ab nun um eine Einheit handeln wird bzw handeln soll: der Mensch als Maschine oder noch besser(!), die Maschine als Mensch, als neuer(!) Mensch! Demnach soll es ab dann also Menschmaschinen geben und Menschen!

Dieses Wunschdenken betrachtet den Menschen und die Maschine als eine Art rein evolutive Entwicklung in Stufen ohne all die notwendigen gesellschaftlichen Bedingungen ins Visier(!) zu nehmen. 

Die Produktivkräfte von den gesellschaftlichen Gemengelagen isoliert betrachtend, ergibt sich für uns keine Möglichkeit diese Wunschmaschinen im Zusammenhang mit all den Realitäten wie die der Gewalt, der Unterdrückung, Versklavung, Ressourcenknappheit und viele andere relevante Zusammenhänge gemeinsam im Verlauf der Setzungsoperationen auch nur zu beobachten, zu beschreiben oder gar zu regulieren.

Die Gesellschaften der Menschen, Tiere, Pflanzen bleiben einfach außen vor. Ein Konzern arbeitet geheim an Militärrobotern, ein anderer an HighTech-Medizin-Maschinen mit Nanotechnologie etc.  etc. …

Ich möchte hier anmerken, „Freiheit“ sieht anders aus! 

Ich benütze das Wort Freiheit nur selten, da es die Freiheit als solche nicht geben kann und nie gegeben haben wird. 

Immer gab es Freiheit von und Abhängigkeit von. Auch heute befinden wir uns in gewisser Weise in einem Spiel von Freiheit im Zusammenhang mit und innerhalb der je politischen Maschine (vgl. dazu meinen BlogPost zur DDR Rechtsstaat oder Unrechtsstaat).  

Das Wort Freiheit (vgl. meinen Blogspot-Post, Blog 2014 ff. zu „Freiheit und Krise. Krise der Freiheit) beinhaltet zahlreiche metaphysische Ablagerungen und Sedimentierungen.  

Metaphysische Voraussetzungen auch, die dem Bewußtsein mit freiem Willen, dem Subjekt, genauer dem egologischen Subjekt (Husserl) eine souveräne Unabhängigkeit zumuten und zuschreiben, also ein Subjekt als denkendes Ich, das Sein als denkendes Ich, eines ohne Triebe, ohne Ökonomie und ohne Maschine

Diese Art Mensch bzw diese Denkungsart von Mensch käme einer Maschine schon sehr nahe. 

Ein Denken ohne Präsenzhaftigkeit mit Abwesenheiten! Ohne anwesend abwesend (Vergleichen Sie meinen BlogTeaser und meinen Blog-Footer dazu!). 

Wir wollen wachsam bleiben dem szientistischen Positivismus gegenüber, wiewohl ich vor den Spezialisten große Achtung habe, – außer wenn sie sich meist in Ermangelung einer philosophischen Kultur in dieselbe (insbes. in die Ethik und die Philosophie) einzumengen suchen.

Anders gesagt, es ist immer schwierig, – ich mag es nicht, wenn eine(r) nicht zuhören kann und ohne Voraussetzungen einer angemessenen Lektüre immer das große Wort führt.

Die Szientisten schaden dem Ruf der Wissenschaften und tun dem Denken keine guten Dienste.

Das Interesse an Maschinenhaftem und sogar Maschinen selbst (aber was heißt hier alles schon „Maschine“) kenne ich an mir selbst recht gut (vom Fahrrad über die Gesellschaftsmechanismen bis zur Raumkapsel und darüber hinaus), allerdings bin ich nicht bereit, ein einfaches simples Denken (kann man das „denken“ nennen?) , das mechanische Formierungen mit menschlichen Seinszuständen vernetzt, verknüpft oder gedanklich versimpelt verbindet oder in eins zu setzen versucht, daß ich ein solches Fachsimpeln in irgendeiner Art und Weise teile oder interessant fände.

Diese Denkmodelle von „Intelligenz“ (was bitte ist das?) und Komplexität reichen bei weitem nicht heran an das, was es dabei zu denken gibt, – beim Themenkomplex Mensch/Maschine,  Maschine_Mensch.  

Versuchen wir eine Definition von Maschine. 

Freud liefert mir dabei einige Zusätze! Derrida schreibt darüber in „Freud und der Schauplatz der Schrift“. Freud spricht von einer Ökonomie, von Realität, Lust, Wiederholung und Wiederholungszwang  ( vgl. Sie dazu bitte auch meine Youtube-Videos zu „Sprache und Unbewußtes“ ! ). 

Freud spricht von unbewußter Berechnung, also von einer Ökonomie der Wiederholung. 

Alle unvorhersehbaren Ereignisse (achten Sie immer wieder auf die Metapher des Sehens, die Sehmaschine!) werden vertreten durch das Andere! Das Andere ist das Unberechenbare! Per definitionem die Figur und die Konfiguration des Unberechenbaren! (vgl. meinen Teaser Blospot-Blog 2014 ff. dazu!)  

Was ist das für ein Ereignis und wenn ja, wie rechnen! Mit einem freien Willen!!! Mit Freuds Ökonomie der unbewußten Berechnung!!!  Ein Ereignis mit der Rechnung des Anderen?! Der Wiederholung! Der Lust! Der Wiederholungszwang! Eine Komplexität der Lust!? Eine Komplexität ohne Lust?! Ein Roboter! 

Eine Maschine mit oder ohne Surplus!? 

Gibt es so eine Maschine? Ist eine Maschine ohne Surplus denkbar? 

Kann das Leben zum Stillstand kommen? Zum absoluten Stillstand? Also dem Tod. 

Kann eine Maschine sein

Wir haben, ich habe die Maschine definiert als das Dispositiv (das Dis-Positiv, nicht das Positiv!!!) der Berechnung und der Wiederholung. 

Nicht programmierbar ist die andere Ordnung von etwas, das nicht vorher-sehbar(!) ist. 

Es ist!,- aber nicht sehbar, nicht erkennbar, es ist abwesend, noch abwesend, vielleicht abwesend bleibend und anwesend zugleich, anwesend abwesend als Spur. 

Keine Spur des Sichtbaren! Eine Spur von abwesend anwesend singulär bleibender Unterschiedenheit aufeinander bezogener Elemente. 

Eine Spur ist weder sichtbar noch unsichtbar. Das Anwesen ist die Spur der Spur oder die Spur des Erlöschens der Spur. „So ist einzusehen, daß all die Bestimmungen einer solchen Spur – all die Namen, die man ihr gibt – zu dem metaphysischen  Text gehören, der die Spur behütet und nicht zu der Spur selbst. Es gibt keine Spur  s e l b s t  und keine  e i g e n t l i c h e  Spur.“ (J. Derrida: Randgänge, S. 86).

Die ´Spur` , – das Aufeinander-bezogen-Sein  unterschiedener Elemente!!!

Eine Kette differierender Substitutionen. Différance (!) Der nicht volle, der nicht-einfache Ursprung der Differenzen.

Freuds neurologisches Modell über das Funktionieren des psychischen Apparates (!) spricht vom Ursprung des Gedächtnisses zwischen den Bahnungen. 

Nach all diesen etwas schwierigeren Passagen zur Definition oder zur Vorstellung von Mensch und Maschine zeigt sich nach Freuds Evokationen die Rede von einem Apparat, einem psychischen Apparat mit Gedächtnis,-  also doch so etwas wie eine Maschine!!!???

Nicht so schnell und nicht unbedingt. 

Der Mensch und sein Gedächtnis, der Mensch und sein Ubw, der Mensch und seine Bahnungen der Lust und die Realität, deren Einflüsse das Gedächtnis und mithin das Leben permanent beeinflussen, also verändern, sekündlich und noch kleiner permanent verändern. Verschieben und aufschieben. 

Die Erinnerung und ihr Gedächtnis und die Sprache und das Denken über sich selbst und das Selbst. Das Ubw! 

Vergessen wir nicht die Psychoanalyse, wenn wir vom Menschen sprechen oder auch nur an ihn denken! 

Vergessen wir nicht das Unbewußte! Die Sprache und das Unbewußte (Lesen Sie bitte dazu Alenka Zupancic: Warum Psychoanalyse? Berlin 2009, bes. „Intervention II: Freiheit und Ursache“, S. 31-55).

Vergessen wir also nicht: Was wir hier denken müßten, wäre das Ereignis mit der Maschine!

Auch das Gerede, das überaus (auch für mich) faszinierende Gerede und Reden über Roboter, Robotik, Roboethik, Philosophie, Wissenschaft, Ethik, Szientismus, Bewußtsein, künstliche Intelligenz, neue Spezies, Verantwortung, Queryologie und all die anderen mehr oder weniger unbedarft verwendeten metaphysischen Begrifflichkeiten, – lassen Sie uns nie aufhören über das Menschsein nachzudenken, darüber zu reflektieren und uns auszutauschen im Denken bis an die unvorhersehbaren Grenzen der Maschine.

Und!!!   Vergessen wir dabei nicht und nie die Psychoanalyse!!!

(( Noch einmal ans Herz gelegt zur „Grundlegung“: Alenka Zupančič: Warum Psychoanalyse? Berlin 2009 ))  

Die Einzigartigkeit des Menschlichen und eines jeden Menschen läßt sich nicht auf maschinenhafte Berechnung reduzieren. Das Singuläre ist das Geheimnis des Menschen, eines jeden Menschen!

Das Geheimnis haftet an einer solchen „Übersteigung“ von etwas. Das Geheimnis könnte das unmöglich Scheinende, ja das Unmögliche sein, – das Politische werden, als die Erfahrung eines Unmöglichen. Das Unmögliche ist das Singuläre! (vgl. Derrida, Politik der Freundschaft, S. 55 und Die unbedingte Universität, S. 73)

Das Politische erwächst aus der Erfahrung des Singulären aufgrund des Geheimnisses, das die Erfahrung des Singulären zur Voraussetzung hat oder besser noch, diesem anhaftet, als Präsenz der Absenz bleibend. Eben die kommende Demokratie, die immer erst ankommende Demokratie.

„Und das Geheimnis ist nichts, was ich in mir verberge; es ist nicht Ich. 

Das Geheimnis ist nicht das Geheimnis der Vorstellung, die man im eigenen Kopf einschließt und von der man beschließt, sie niemandem zu sagen, es ist eher ein Geheimnis, das der Erfahrung des Singulären koexistent ist. 

Das Geheimnis kann nicht auf den öffentlichen Bereich reduziert werden – trotzdem nenne ich es nicht privat -, es kann auch nicht auf die Veröffentlichung oder das Politische reduziert werden, zur selben Zeit liegt dieses Geheimnis dem zugrunde, von dem aus der öffentliche Bereich und der Bereich des Politischen zu sein, und offen zu sein, vermag.“ (( Jacques Derrida: ebda., Bemerkungen zu Dekonstruktion und Pragmatismus, – in: Ch. Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien 1999 (Passagen Verlag), S. 178f. ))

René Descartes (1595–1650) hat dem Menschen Selbstbewusstsein zugeordnet und die Tiere zu Maschinen erklärt. René Descartes hielt Tiere – im Gegensatz zu Menschen – für reduktiv  erklärbare Automaten (De homine ,1622). Lesen Sie meinen Post zur Tierphilosophie dazu.

Das Maschinenparadigma taucht auf in der Geschichte der frühen Neuzeit. Hervorgerufen durch das Denken und Konstruieren von Mechaniken und die hervorgerufene Begeisterung durch neue Erfindungen und die Entdeckung neuer physikalischer Gesetze spricht man vom Körper ohne Seele und als Gegenbewegung von der Seele ohne Körper.

Während Descartes den Menschen vom Maschinenparadigma ausnahm,  dachte  La Mettrie auch den Menschen als zusammengesetzt wie bzw als eine Maschine.  „Descartes und alle Cartesianer, – zu denen man auch die Malebranchisten zählt, – haben denselben Fehler gemacht. Sie haben zwei genau zu unterscheidende Substanzen in dem Menschen angenommen, als ob sie solche gesehen und richtig gezählt hätten.“ (La Mettrie:  Der Mensch eine Maschine. Leiden 1747,  S. 17)

Man beachte auch hier die Indexwörter der Argumentation: (ge) sehen und (gezählt) zählen! 

Das Konzept ist bestimmt durch die wachsende heuristische Bedeutung des anschaulich-empirischen Denkens, welches durch die Mechanik erst so richtig ins Rollen(!) gebracht worden war. 

Es werden infolge der These einer Weltmaschine nicht nur die Gegenstände der klassischen Mechanik, wie Planetenbahnen oder unbelebte Körper, sondern auch biologische Organismen einschließlich der psychischen Phänomene(!) und einschließlich des Funktionierens von Gesellschaft im Sinne dieses Konzepts verstanden.

Alle diese Bereiche werden dabei tatsächlich als Maschinen gedacht!

Die Metaphysik begann an Einfluß zu verlieren. Alles begann sich der Empirie und damit der Technik unterzuordnen.  

Erst das Denken der Quantentheoretiker machte das Denken einer Empirie (mit jeweils welchen Voraussetzungen und denkbaren und undenkbaren(?!) Konsequenzen!?) ohne Selbstreflexion zu einem als gefährlich wahrnehmbaren Unternehmen (man denke nur an die verantwortlichen(!!!) und so fürchterlich fehlgeleiteten Atomphysiker, Militärs und Politiker).

(Thomas S. Kuhn, der Autor von: The Structure of Scientific Revolutions  als Theoretiker und Wissenschaftsphilosoph des „Paradigmenwechsels“ als Grundlage einer jeden wissenschaftlichen Revolution betätigte sich hier als Philosophiehistoriker mit dem Versuch einer kritischen Einsicht in die Verhältnisse von Wissenschaft und Gesellschaft) 

Der Stadttheoretiker und Soziologe Lewis Mumford beschreibt in seinem Hauptwerk „Mythos der Maschine. Kultur, Technik und Macht.“ (1967 engl. Ausgabe, dt. V. 1974) die Entstehung und Geschichte der westlichen Zivilisation als technokratische Kultur, die als globale Megamaschine organisiert ist.

Das Denken der Maschine  und das Denken des Menschen (oder auch „nur“ der Tiere!) als Maschine und das Denken der Gesellschaft als Maschine nimmt bereits einen jahrhundertelangen Weg. Der Umgang einer Gesellschaft von Menschen mit den Tieren zeigt einen Umgang, als handele es sich um Maschinen, die man in die Garagen pfercht. 

Empathielos. Grausam. 

Und, wir wollen das hier nochmals erinnern und als Warnung an uns und unser aller Verhalten zueinander nehmen, nicht daß es nicht schon mehr als schlimm genug wäre, was wir den Tieren antun, nein, denken wir mit Hans Wollschläger an die Tiere und die Menschen und das „Potential Mengele“! „Tiere sehen Dich an“, so der Titel seiner Schrift und meint damit die Massentötungen, die Schlachtungen und die Tierhaltung insgesamt, das Miteinander! Das Nichtmiteinander!

Verheerend(!).

Und der Holocaust.

Vergessen wir das nie mit all den Gründen und Begründungen, die dazu führten.

Nun, die Grenze des Menschen in bezug auf das Tier und in bezug auf die Maschine. Was ist die Grenze zum Roboter, der von einigen Wissenschaftlern, Empirikern, Technikern ausgerufenen neuen Spezies.

Und da die Grammatologie die Graphie denkt (vgl. m. Dissertation „Grammato t e c h n e  als  G r a m m a t o logie der ´Herzgewächse` oder von der Inkommunikabilität, Salzburg 1986) und da sie dadurch den Namen des Menschen denkt, ist sie genötigt die Erarbeitung des  Begriffs der „différance“ auf die Paläoanthropologie von Leroi-Gourhan zu beziehen.  

„Zweifellos ist dieser Begriff ganz im Sinn der Kybernetik zu verstehen, die nur über eine Geschichte der Möglichkeiten der Spur als Einheit einer doppelten Bewegung von Protention und Retention verstehbar wird. 

Diese Bewegung übersteigt bei weitem die Möglichkeiten des >intentionalen Bewußtseins<, das seinerseits eine Emergenz ist, welche das gramma als solches hervortreten läßt (das heißt entsprechend einer neuen Struktur der Nicht-Präsenz) und zweifellos das Auftauchen von Schriftsystemen im engeren Sinn erst ermöglicht.“ (J. Derrida: Grammatologie 1974, S. 149)

Und  ausgehend von Prozessen der „Befreiung des Gedächtnisses“ , die Leroi-Gourhan beschreibt (vgl. Bernard Stiegler: Technik und Zeit. Zürich-Berlin 2009, S. 184) und somit „einer Exteriorisierung der Spur, die immer schon begonnen hat und ständig zunimmt, welche die Différance und die Möglichkeiten der Speicherung von den elementaren Programmen der sogenannten >instinktiven< Verhaltensweisen bis zur Herstellung von elektronischen Datenverarbeitungs- und Lesemaschinen erweitert“. (J. D., S. 149ff.)

Die Geschichte des Menschen ist die Geschichte des gramma (inklusive elektronischer Datenverarbeitung), eine Geschichte der Technik. Die Erfindung des Menschen ist die Technik. Die erfindende als auch die erfundene Technik.

Das traditionelle Denken der Technik von Plato bis heute wurde somit abgeschaltet.

Die kulturellen Codes sind wie die genetischen Codes „Verhaltens->Programme<; wie sie geben sie dem Leben Form, Ordnung und Richtung.“ (Paul Ricœur: Zeit und Erzählung. Bd.1, München 1988, S. 96)

Der erste Mensch, der tot gewesen ist >>oder vielmehr für tot gehalten wurde<<, ist der der ersten Gegenwart, der ersten vergänglichen Ekstase der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft: Eine Vergangenheit, die niemals gegenwärtig gewesen ist, gibt eine Gegenwart, die mit keiner vergangenen Gegenwart verbunden ist. 

Wir werden diese abgründige Frage als ein Paradox der Exteriorisierung bei Leroi-Gourhan wiederfinden. (B. Stiegler: Technik und Zeit, S. 186)

„… die Spur die Différance ist, die das Erscheinen und die Bedeutung öffnet als Artikulation des Lebendigen im Nicht-Lebendigen schlechthin, als Ursprung aller Wiederholung“.  (J. Derrida: Grammatologie. S. 114)

Es geht um die Frage der Zeitlichkeit des Lebens. Es geht um die Vergangenheit, die ich nicht erlebt habe und die doch meine Vergangenheit ist und durch die ich etwas übermittelt bekomme. Eine Art Erbschaftsstruktur.  Ich erbe quasi ein Schicksal. 

Zum Beispiel das Schicksal einer Speicherung eines Organdefektes in meiner Genschrift. 

Der Ursprung bleibt mir immer verdunkelt. Es wird mir aber übermittelt. In der Geschichte des Lebendigen singularisieren sich die Phänomene des Lebens in mir als mein Dasein. 

Nicht unbedingt ein deterministisches Programm des Biologischen, vielmehr ein von außen und nachher beeinflußtes oder beeinflußbares Programm, eine Art Tradition, eine Traditionierung von sogenannten Epigenesen, eine Speicherung dessen, was geschehen ist und was mir Vergangenheit angedeihen läßt. 

Geschichte. Gedächtnis. Erinnerung. Bewußtsein. Unbewußtes. Träume. Umarbeitungspotentiale. Filter für meine Gegenwart. Auch beeinflußbar, denkbar beeinflußbar durch mich und meinen Lebensfortgang (zum Teil schicksalhaft unberechenbar).  

Längst nicht alles ist artikuliert oder artikulierbar.

Die Epiphylogenese übermittelt ihre Identität dem menschlichen Individuum. Die körperliche Struktur, der Gang, die Tonlage, die Mundart, die Gestik zum Teil.

Jedenfalls, wir halten fest die Aussage Leroi-Gourhans, der Mensch erfindet sich in der Technik , indem er das Werkzeug erfindet.

Ich habe in meinem Blog schon öfter davon gesprochen, „den Körper seinem Gebrauch anzupassen“!

Das machen wir permanent in unserer Geschichte der Menschheit. Denken Sie an den Umgang mit zum Lebens- und Machterhalt erfundenen Waffen. Oder an den Sport. Wir passen den Körper an, – dem Gebrauch! 

Die Medizin und ihre produzierten Maschinenteile (z. B. ein Kniegelenk, ein neues Herz, der gesamte Implantationskomplex, die Pharmaindustrie etc.) helfen uns beim Leben und Überleben.  All diese Maschinen dienen der Gesundheit, so sagen wir. Der Arterhaltung vielleicht. So denken wir. Der Artzerstörung vielleicht. 

Und ganz sicher bewirkt unser Lebensfortgang von heute vielfaches Artensterben anderer Organismen.

Roboter mit Bewußtsein! Eine neue Spezies. So hieß es am Anfang dieser Zeilen. Diese Spezies als neuer Bruch in der Bewegung des Lebens, ein gramma. Androiden!

Androiden als weitere Evolution des Lebendigen, des Halblebendigen? Wie wollen wir das benennen und befragen. Androiden sind Menschenähnliche ohne Menschen zu sein. Was hieße das? Ohne die menschliche Fragilität, ohne die menschliche Sensibilität, ohne Träume, ohne Ubw, ohne Vergangenheit und also ohne Gegenwart und Gegenwärtigkeit.

Wäre der Androide nicht ein bloß(!?) sehr gut programmierter Berechnender. Ein Wissender!? Bewußtsein kennt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zeit. 

Unser überforderbarer und häufig, eigentlich immer überforderter Sinnesperzeptionismus mit Ausschließungsfilterfunktionen zur Schonung des Gehirns und seiner Überlebensfähigkeit samt der zugehörigen Schlafphasen für Umarbeitungen des Gedächtnisinhaltes und des Erinnerungshaushaltes.

Menschliche Interaktion und Kommunikation ist sehr sehr komplex und faszinierend. Maschinenbau und konkret die Robotik, Robotertechnik, Informationstechnik, Kinetik etc.  ebenfalls.

Aber ehrlich! Sind wir immer noch im 16., 17., 18. Jahrhundert von Descartes oder LaMettrie mit diesem Denken, – die Tiere, die Menschen sogar, seien Maschinen!?

Leben wir techno-philosophisch noch immer im Denken des Maschinenparadigmas!?! (La Mettrie:  Der Mensch eine Maschine. Leiden 1747,  S. 17)

Vergessen wir nicht das Andere!

Vergessen wir nicht das Unvorhersehbare, das Unberechenbare, das Kommende!

Das immer An-Kommende an Zukunft in der Gegenwart!

Vergessen wir nicht die Psychoanalyse.

„Das Vergessen der Psychoanalyse findet nicht notwendigerweise außerhalb der Psychoanalyse oder ihres institutionellen Raumes statt. Es kann mitten im Herzen des Psychoanalytischen vonstatten gehen.

Wenn ich also sage: >> Werden wir / möchten wir die Psychoanalyse vergessen?<<, so ist dieses Wir, nicht ohne einige Psychoanalytiker miteinzubefassen.“  (Jacques Derrida: Vergessen wir nicht –   die Psychoanalyse!  (Suhrkamp), Frankfurt 1998, S. 7)

Und nun noch zum vorläufigen Ende hin die Cyborg-LogikerInnen zu Wort kommen lassend.

Die Schreibmaschine als Erfindung für Blinde, um diesen das mechanische Schreiben zugänglich zu machen. Eine Prothese, die die Kommunikation stark verändert hat. Alle mußten schließlich lernen mit dieser Schreibprothese umzugehen, ohne auf die Tastatur zu sehen. Quasi eine Erfahrung von Blindheit nützend, um die beschleunigende Prothese benutzen zu können.

Jede Erfindung fordert unsere Körper heraus. Wir passen sie dem Gebrauch an. 

Mit der Hilfe eines technologischen Supplements werden unsere lebenden Organe verändert, sehr oft verstärkt oder verbessert. Eine Prothese für das Hören auf große Entfernungen ist das Telefon. Das Fernsehen ist eine Prothese des Auges und der Ohren. Desgleichen das Radio, das Fahrrad, das Automobil, das Wohnhaus und viele andere Erfindungen als Interventionen unseres Lebens.

Die Mensch-Maschine von La Mettrie (oder etwa auch die Tier-Maschine von Descartes) fundamentieren auf Vorstellungen eines biologischen Körpers, dieser sei ein zwar komplexes, aber mechanisches System von korrespondierenden Wechselwirkungen für Handlungsvollzüge aller Arten.

Das Automaton von Albertus Magnus erträumt ein mechanistisches Modell als gleichwertigen Ersatz für einen menschlichen Handlungsträger, den sogenannten Roboter. Das 17. Und das 18. Jahrhundert erklärte den Menschen als eine Maschine, das 19. und das 20. Jahrhundert spekulierte und experimentierte mit Maschinen, die sich wie Menschen zu verhalten wissen würden.

Das 21. Jahrhundert redet von einer neuen Spezies mit Bewußtsein und freiem(!) Willen samt Entscheidungsfähigkeiten und spricht von Schuldfähigkeit, Urteilsfähigkeit und Roboethik. 

Es entsteht so das Bild einer bedrohlichen lebendigen Maschine. Eine Maschine, die Bewußtsein begehrt (vgl. Fritz Langs Metropolis ), antizipiert den Cyborg, der von Schwarzenegger in Terminator dargestellt wird.

Der Roboter als Verhandlungsort zwischen menschlichem Körper und Maschine. Einerseits als Prothese für einen Körperteil zur Verstärkung einer Fähigkeit und andererseits die Maschine als ein Organismus, der Arbeiter in der Industrie als Organe für die Produktion von etwas  benutzt.

Der Cyborg ist die auf die Spitze getriebene prothetische Verkörperung. Er ist kein mechanisches System mehr, dessen Organe untereinander zu korrespondieren hätten, sondern ein kommunizierendes biologisch-technologisches offenes System,  ein Quasilebewesen, das an hypertextuelle Netze angeschlossen ist, teilweise sensoriell-visuell (die Seh-Maschine von Virilio!) agiert und eine Art selbständig(!?) denkende (!?) Prothese abgibt.

Eine neue Spezies(!??!), – wie manche Ingenieure, Kybernetiker und Informations- und  KommunikationswissenschaftlerInnen  mit großer Leidenschaft postulieren (vgl. dazu die   Naturwissenschaftshistorikerin, Frauenforscherin und Feministin Donna Haraway: Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen. Frankfurt am Main 1995).

Der Cyborg als Schriftformat. Eine hypertextgesteuerte und nach diesen Rahmenbedingungen als lernfähig geltende Maschine mit biotechnologisch verfertigtem Körper und innerhalb gewisser (meiner Meinung nach enger) Grenzen des Sagbaren(!) kommunikationsfähiger Kumpel einer möglichen  Zukunft, die vielleicht gerade im Ankommen befindlich ist.

Aber Achtung! 

Kybernetische Technologien sind nicht neutral oder besonders menschenfreundlich.

Mit Donna Haraway gesagt sind Cybertechnologien das Resultat von Machtstrukturen, repräsentieren aber auch gleichzeitig Orte des Widerstands, der Invention und Intervention, einen Raum der Neuerfindung der Natur, vielleicht auch der Politik und der Gesellschaft als Weltgemeinschaft. 

Oder mit vielen anderen kritischen Stimmen (Josef Weizenbaum, Erwin Chargaff, Peter Singer, Jeremy Rifkin, Barbara Duden, Hartmut Böhme, Renate Genth, Claudia v. Werlhof, Günther Anders, Gerburg Treusch-Dieter, u.a. ) als Warnung formuliert:

Im Zusammenwirken von Gentechnik und Biowissenschaften, den Informationswissenschaften und  den Roboter- als Cybertechnologien entstand und entsteht gerade eben ein Menschmaschinenmonster, eine Transformationskonfiguration, die das Lebendige in Maschinelles beziehungsweise Maschinenkompatibles überzuführen versucht, um es als „eigene Schöpfung“ unter Kontrolle und Verfügungsmacht zu bekommen, – einer Macht über Leben und Tod, eine Macht über Bewußtsein und Unbewußtes von Individuum und Gesellschaft.

Robotermenschen, Cyborgmenschenmaschinen?! Eine neue Spezies!?! Der Übermensch!!!  ( vgl. unten meinen Aufsatz Nietzsches Schattenwanderer aus „Die Grüne F Abyss“ Nr. 5/6, 1989/90, S.11-17 in abfotografierter Form als Foto;  Foto – Text(!)  am Ende des Postings )

Sind wir in einer Bruchphase wie oben beschrieben der Übergang von der Unbelebtheit zur Belebtheit? Sind wir gerade in einer solchen „Falte“, in einem solchen Intervall des Gerade-noch-nicht-ganz aber Doch-schon-fast-ganz?! 

Stehen wir wieder vor einer Einschreibung von Lebendigem in Unlebendiges, von Belebtem in Unbelebtes und vice versa?!  Die neue (und vielleicht alleinige !) Spezies des Postanthropozän!?

Ist es denkbar!?  Die Ordnung Pflanzen, Tiere, Menschen, Maschinenmenschen!!! 

Wir benötigen Gesetze, um den Cyborg zu beheimaten in einer menschlichen Welt, ihn wohnen zu lassen unter menschenrechtlichen Bedingungen und um zu verhindern, daß er unter „unmenschlichen“(!) Bedingungen unter uns haust mit allen denkbaren und undenkbaren (vgl. Science Fiction dazu) Verbrechenslagen/Fehlverhaltensweisen im Gepäck.

Also nun doch Roboterethiken?!

In der Antike war es vor allem Epikur, der das menschliche Handeln strikt von göttlichen Prinzipien trennte und ein rein materialistisches System der Ethik schuf. Ausgehend davon, daß die Lust(!) des Einzelnen sowohl der Ursprung (!, vgl. Freud!), als auch der Weg und das Ziel alles Wertvollen sei, kam er zu dem Schluß, daß letztlich alle Handlungen, selbst die ethischen, um ihres persönlichen Vorteils willen begangen werden würden.

Das Streben nach Lust führe im Ethischen jedoch nicht notwendig zu asozialen Verhaltensweisen, denn es sei „nicht möglich, lustvoll zu leben, ohne daß man vernunftgemäß, schön und gerecht lebt“ ( Epikur: Von der Überwindung der Furcht, hg. v. O. Gigon, Zürich 1983, S.59 ). Da man sich aber in der Praxis nicht darauf verlassen kann, daß diese Weisheit auch zu jedem Einzelnen vordringt, so Epikur, ist es ratsam im öffentlichen Leben stets Verträge zu schließen. Grundlage solcher Verträge ist die ethische Maxime, „einander weder zu schädigen, noch sich schädigen zu lassen“ (Epikur, ebda., S. 64).

Es muß also auch für Cyborgs Zugänge zur Realität geben. Bewußtsein ist nicht freischwebend und unabhängig von Realität und Wahrnehmungsfähigkeiten.

Das Realitätsprinzip ist „nach Freud eines der beiden Prinzipien, die das psychische Geschehen beherrschen. Es bildet ein Paar mit dem Lustprinzip, das es modifiziert. In dem Maße, in dem es ihm gelingt, sich als Regulationsprinzip durchzusetzen, geht die Suche nach Befriedigung nicht mehr auf den kürzesten Wegen vor sich, sondern schlägt Umwege ein und schiebt ihr Ergebnis aufgrund von Bedingungen auf, die durch die Außenwelt auferlegt werden.

… vom dynamischen Standpunkt aus gesehen versucht die Psychoanalyse, das Eingreifen des Realitätsprinzips auf eine bestimmte Art Triebenergie zu gründen, die eigens im Dienste des Ichs steht (siehe: Ichtriebe).“ (J. Laplanche, J.-B. Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse. Frankfurt am Main (Suhrkamp Tb) 1982, Zweiter Band, S. 427)

Spezies, Bewußtsein und Ethik, Menschenrechte, Verträge, Mensch und Gesellschaft, Lust und Realität, – auch und besonders juristisch gesehen keine einfach zu handhabenden Begriffe und Begreifbarkeiten im Verein mit einer proklamierten neuen Spezies.

Und zum vorläufigen Ende hin als Schuld und Gabe: Verantwortung!

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente, vielleicht sogar eine Zielgerichtetheit (ohne Methode oder Kritik sein zu wollen oder zu können), eine Zielgerichtetheit auf die Verantwortlichkeit für den Anderen! 

Dekonstruktion könnte eine gewisse Destabilisierung in den Dingen, in den Verhältnissen von etwas sein.

Jeder Fortschritt braucht Destabilisierung von vorhandenen Verfestigungen, zuerst in real vorhandenen Relationen von Machtkräften, damit einhergehend eine Destabilisierung in den bislang verwendeten vermeintlich fest umrissenen Begrifflichkeiten und wieder damit einhergehend im Nachhinein eine Verschiebung der Begriffe, Verhältnislagen durch Einschreibungen und also einhergehend Umschreibungen von politischen Bewertungen und im Gefolge Transformationen realer Machtverhältnisse, Strukturen und Kräfteunterschiede.

Die Begegnung mit dem anderen Menschen (face à face) von Angesicht zu Angesicht bestimmt Lévinas als den Moment in dem Verantwortung entstehen kann unter der Voraussetzung, daß der Andere immer anders sein darf und als so Anderer erkannt werden will. Also auch anerkannt in seinem Anderssein! 

So versuche ich es in meiner verantwortungsvollen philosophischen Praxis des Denkens und Handelns. Ich versuche den anderen so zu nehmen, wie der Andere ist und ich versuche zu erkennen, zu sehen(!), was das Andere ist bzw was es mir sagen kann (zu meinem Anderssein sagen könnte). 

Die dekonstruierende Denkhaltung macht mich anders und zu einem Anderen. Vielleicht begegne ich dem Anderen „wirklicher“, heißt vielleicht auch ehrlicher, vielleicht ethischer(!). Ich versuche es.

Dieser jeweils Andere könnte auch ein Cyborg sein! ?

Jeder Mensch hat vielleicht als das Andere ein Stück Cyborgismus in/an sich. 

Was das wäre? Vielleicht ein Stück weit relative Verantwortungslosigkeit!? Bedrohlichkeit?! Ängstlichkeit?! Situations- und kontextbedingte Fremdheit? Vorerst! Oder überhaupt?!

Je nach Verschiebungsaktivität als Dekonstruktion der Einschreibung. 

Dekonstruktionen sind die Bewegungen dessen, was Derrida die „Ent-Aneignung“ nennt. 

Man täuscht sich aber, wenn man meint, sich etwas wie die Dekonstruktion in der Einzahl angeeignet zu haben. 

Zeit-Werden des Raumes und Raum-Werden der Zeit und anders sein, erkennbar sein, nicht identisch sein! Nur wer nicht gleich wie alle anderen ist, ist erkennbar als einer, als ein aAnderer!  

Andersheit von Unähnlichem erfordert logischerweise, daß zwischen den unterscheidbaren Einheiten oder Elementen Intervall, Distanz, Verräumlichung in beharrlicher Wiederholung entstehen (Derrida, Randgänge, S. 33).  Aanderer, Anderer, aAnderer, …

Es gibt die Zeit, seitdem es das Leben gibt.

Der Sinn des Todes liegt innerhalb und außerhalb der Ökonomie des Lebens im Allgemeinen. Das Leben ist nach dem Bruch die Ökonomie des Todes. Logischerweise. Das Leben ist so Einschreibung in den Tod! Einschreibung ins Nicht-Lebendige.  Die spannendste Frage dabei. Das Gehirn.

Alles, was im menschlichen Körper vor sich gehe, sei ebenso mechanisch wie das, was in einer Uhr geschehe, schreibt Leibniz. Heute verwendet man einen etwas weniger naiven Vergleich, den mit der kybernetischen Rechenmaschine. Der Vergleich des Gehirns mit dem Computer ist indessen um nichts weniger naiv.  Warum?!

Die sogenannte „zerebrale Maschine“ kennt zwei innere Systeme. Einerseits die Kodierung der Verknüpfungen durch ein Neuronennetz, andererseits die Kodierung durch Muster von elektrischen Impulsen und chemischen Signalen. 

Und das menschliche Gehirn kann autonom Handlungsstrategien entwickeln. Unser Gehirn reagiert auf das Außen und antizipiert künftige Ereigniswerdungsmöglichkeiten und erschafft seine eigenen Programme. 

Es ist zur „Selbstorganisation“  gemacht und also zum Denken entwickelt, wenn denken heißt: zu begreifen, neue Räume erschließen, aufschließen zu können; zu denken geben könnte heißen eine Geographie ohne Karte zu erfassen. Wissen ist nicht denken! Wir wissen viel, aber wir denken nicht sonderlich gut heute.

Denken gibt es auch bei anderen Säugetieren. Zum Beispiel, wenn Tiere Jagdstrategien entwickeln und adaptieren oder zu variieren wissen. 

Unser Gehirn kann Vorstellungen unabhängig von der sichtbaren Außenwelt herstellen und lebensstrategisch zum eigenen Überleben einsetzen.  Unser Gehirn entspricht offensichtlich(!) keiner herkömmlichen und  denkbaren(!)  Art von Maschinenvorstellung.

Die Prägung durch die physische und soziokulturelle Welt bleibt über Jahre, manches sogar ein Leben lang. 

Jede Generation erlebt diesen Vorgang neu. Der immer wiederholte Lernprozeß unterliegt also einer zeitlichen Begrenzung. 

Die Todesökonomie des Lebens. Der Mensch wird mit einem Gehirn geboren, das die Höchstzahl seiner Zellen schon vor der Geburt erreicht. Es ermöglicht dem Menschen die Ausführung geistiger Operationen, die anderen Lebewesen verwehrt sind. 

Auch die wesentlichen Elemente der Gehirnstruktur, die für die Einheit des Menschen sorgen und der Macht der Gene unterworfen sind, bedeuten eine „innere Repräsentation“ der Welt. 

Sie hat sich im Laufe der Generationen durch die Evolution des Genoms seiner Vorfahren herausgebildet!  (vgl. Jean-Pierre Changeux: Der neuronale Mensch, S. 348)

Sie bemerken die bedeutsamen Unterschiede zur sogenannten „künstlichen Intelligenz“ von Robotern und Cyborgs! ? 

Folglich beherbergt oder erzeugt das menschliche Gehirn mindestens drei Formen einer inneren Repräsentation der Welt, deren Entstehung und Lebensdauer Zeitspannen von einer Zehntelsekunde bis zu mehreren hundert Millionen Jahren umfassen. 

Jede dieser Repräsentationsweisen erweitert das „Feld“ der repräsentierten Welt.

Die Fähigkeit, unbeständige Repräsentationen herzustellen, „öffnet“ die Gehirnorganisation für die soziale und kulturelle  Umwelt. 

Hingegen würde ein genetisch völlig determiniertes Gehirn das Überleben mangels erfolgreicher Anpassungsfähigkeit an die Weltgegebenheiten und die Weltveränderungen vermutlich nicht überlebt haben.

Diese wandelnden  „neuen Welten“ der unbeständigen Repräsentationen von Welt im Gehirn entwickeln sich dann von allein weiter,  allerdings nach Regeln, die an die Leistungsfähigkeit der Gehirnstruktur gebunden sind (J.-P. Changeux, ebda.,).

Die Vorstellung einer spontanen Vervielfältigung durch Rekombination der Neuronenkomplexe, gefolgt von einer Selektion durch Resonanz, ist bestechend.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einige Kriterien nahebringen, die ich für maßgeblich halte, um die Definition einer neuen Spezies zu wagen oder sie für unmöglich zu halten.

Mehr davon in meiner Philosophischen Praxis als grammatologischer philosophischer Praxis!

Zum Schluß jetzt noch ein paar abrundende taktische Vorstöße, was unser Leben (vielleicht auch als Überleben!) angeht.

Unsere Welt. Unser Gehirn. Unser Leben. Unsere Umwelt.

Das Produktions- und Konsummodell in den kapitalistischen Metropolen!!!

Nach Karl Marx ist das zinstragende Kapital „die Mutter aller verrückten Formen“ (MEW 25, 483).

Stichworte: Steigender Massenkonsum!   Steigender Massenverbrauch!!   An begrenzten Landflächen und Rohstoffen!!!

Monokulturen! Artensterben! Biodiversität!  Hunger!  System-Kollaps!? Oder Radikalkur samt Umlenkung und radikale Veränderung der globalen Wirtschaftsgeographie!!!???

Regulierung des Kapitalismus ein Ausweg oder ein Holzweg oder eine Aporie!?

Was ist wirtschaftliche Freiheit?! 

Steht sie in irgendeinem Zusammenhang mit Rede-, Presse- oder Versammlungsfreiheit, also mit den Freiheiten, die sich auf das Recht beziehen am politischen Leben teilzunehmen und die öffentliche Politik mitzugestalten?!

Befriedigt wirtschaftliche Freiheit Grundbedürfnisse, die die Voraussetzung abgeben könnten, um an kulturellen und politischen Entwicklungen mitarbeiten zu können?!  Auch eine wichtige Kriteriologie fürs Menschsein als politisches Wesen, – als frei denken könnendes Politisches Wesen!

Milton Friedman ist kein Anhänger von John Deweys demokratischen Idealen. Er will die Freiheit der Wahl und meint damit die Freiheit einzukaufen, also Geld auszugeben (er meint nur die, die welches haben!).

Friedman spricht von einer Freiheit jenseits der staatlichen Kontrolle, also von einer „Wirtschaftslandschaft“, in der nur und wirklich nur die privaten Kräfte das Sagen haben (sollen).

Freiheit als Wirtschaft und Leben jenseits staatlicher und also gesellschaftlicher (gar gemeinschaftlicher!) Kontrolle!

Freiheit als die Freiheit des Kaufwunsches nach besserer Kleidung, Ernährung! Konsum!  ?

Die Freiheit, soviel Geld für Privatschulen und Universitäten zu verlangen, wie es der sogenannte „Markt“ hergibt, also zuläßt.    Also maximal zuläßt!!!

Die Gewinnmaximierung überall!!! Ob Schule. Ob Gefängnis. Ob Berufswahl. Ob Samenbank.

Die Wahl ist frei, weil sie nur mehr, fast nur mehr eine Geldangelegenheit ist, eine Frage des Geldes als des Geldhabens.

Die Anderen, – die, die kein Geld haben oder zu wenig für Wohnen, Bildung, Ernährung, ja die interessieren aus diesem Blickwinkel nicht.

Und!, –  die Freiheit des Einkaufens(!)  beinhaltet auch die Möglichkeit, den Lebensunterhalt anderer Menschen  zu kaufen und zu verkaufen!!!

Auch und besonders den Lebensunterhalt(!) der neuen Spezies(!) Robotermenschmaschine Cyborg.

Das bedeutet, die Kapitalmärkte haben das Sagen. Die Wallstreet

Sie entscheiden dann allein, ob ein Unternehmen weitergeführt wird, wohin es sich entwickeln können soll oder ob man es untergehen läßt und kurzerhand zusperrt!

Stichwort: Rust Belt! Reagan. Thatcher. Bush. Industriepolitik gibt es keine mehr. Gewerkschaften haben wenn überhaupt, dann zahnlos zu sein. Keine Stimme mehr. Die Verbraucher? Uninteressant. Umwelt! Eine Lüge der Linken! Siehe Trump, Bannon etc.

Die Investmentbanken wie Goldman Sachs haben das Sagen. Kritik daran unerwünscht. Viele sind dieser Meinung. Sie befürworten die Freiheit des Einkaufens!

Keynes Theorien müssen wieder reanimiert werden. Die Führungsrolle des demokratischen Staates und höhere öffentliche Ausgaben finanziert durch eine andere Steuerpolitik (weit höhere Besteuerung des Reichtums, Maschinensteuer, Finanztransaktionssteuern, Yanis Varoufakis‘ „allgemeine Basisdividende“, vgl. Der Standard Sa./So., 4./5. März 2017, „Maschinen, Roboter und andere Steuerpflichtige“, in: Der Standard „Kommentar der Anderen“, S. 39 etc.) zur Mehrung der Verteilungsgerechtigkeit in globalem Maßstab, – in Folge vermehrte Teilnahmemöglichkeiten am politischen Prozeß für möglichst viele/alle und vielleicht noch die Chance das Leben der noch vorhandenen Arten zu erhalten und zu schützen,- auch und besonders zu unser aller Vorteil!!!

Wir Menschen hängen auch vom Leben der vielen Insektenarten ab. 80% aller Insekten wurden einer neuen Studie zufolge in den letzten 20 Jahren ausgerottet!!!!!

Erleichtert das den Gedanken an eine neue Spezies, der das vermutlich wurscht wäre!?

Philosophischer Praxen wird es noch sehr sehr vieler bedürfen. Die politischen Theorien und die Politik(en)  gründen alle in den Axiomatiken und Wertschätzungen  philosophischer Provenienzen.

Ich danke meinen Gästen und Gästinnen für die anregenden und Hoffnung machenden Überlegungen, Gedankengänge und Gedankenschöpfungen, – manchmal und immer wieder auch  am Rande der Abgründigkeit.

Kein  Grund ohne Abgrund!?   Philosophische Praxis als Baustelle mit Bausteinen, Ruinen, Schotter, Schrott und Techné und als freies Experimentierlabor für Gedankenspaziergänge in Gedankengebäuden und Ruinen auch archäologischer Natur.

 Und:   Wie immer haben wir zu wenig Zeit!

Jeder Satz hat zu wenig Zeit. Jeder Satz verdrängt, indem er springt. Er verdrängt viele andere mögliche und notwendige (!) Sätze (mehr vgl. mein Youtube-Video zu „Der Satz“).

Jeder Satz grüßt ein Gespenst. Jeder Satz ist ein Gespenst.

Jeder Satz in einer jeden Setzung und einer jeden Sitzung (auch der in einer PP/Philosophischen Praxis).

Ich sollte immer die Möglichkeit haben, alle psychoanalytischen, ökonomischen, politischen und juridischen Implikationen des oben Gesagten/Gesetzten darzulegen.

Ich verweise alle LeserInnen auf meine/unsere Publikationen im Netz und auf die Veröffentlichungen auf Papier.

Das Terrain der Lektüre ist abgründig(!) und unbegrenzbar! 

Kann unser Gehirn mit dieser Zerstörungsgeschwindigkeit mithalten und ausreichende Gegenstrategien rechtzeitig entwickeln!? Oder gehen wir ins Postanthropozän?! Den Cyborgs ist es vermutlich wurscht. Mir nicht! (cf. m. Posting  „Anthropozän, Postanthropozän“ hier in diesem Weblog)  

Herzliche Grüße!

Philosoph:in, Philosophische/r Praktiker:in, Schriftsteller:in

The tasks of a future democracy/a democracy on the rise/a permanent advent/arrival of democracy/a democracy in the arrival ( Jacques Derrida ), to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, –  the teaser from my blog; note: the teaser is only visible in the web-version!), – especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak),

borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011),  deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights, analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, cyborg technology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management  of Migration (Flüchtlinge, Refugees),   … 

proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus,  neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus,

Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle  einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),

 the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap,

population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ),

urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars, religious wars, climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts, climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy, bioengineering, robotics, bio-inspired robotics, Robotertechnologien, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy,

„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.),

ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power,

truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.),

sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ),

automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good,

production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment, social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture, 

the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking,

modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ),

„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“

 ((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael  Bischoff). )),

arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler),

famine and capitalism, „the right to food“

(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),

need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim),

just policy as a policy of strengthening the weak

(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.

and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 ))  

Aufsatz-Texte aus:  Die Grüne F Abyss Nr. 3:  Zum ökonomilitärischen Komplex „Psa – Gentechnologie – neuronale Hirnforschung auf dem Weg zur „Spur“ oder was die Gentechnik(er) so gefährlich macht von Domenica Sontag, Die Grüne F Abyss Nr. 3, Oktober 1989,  S. 38ff (hg. v. Gerhard Kaucic u. Anna Lydia Huber, Graphik v. Sepp Winter (St. Johann im Pongau);

F Abyss Nr. 4: „Computer Sprache Übersetzen oder Fragmente zu einer Theorie der ÜS von Gerhard Kaucic, in Die Grüne F Abyss Nr.4, November 1989, S. 36 – 41.  

F Abyss Nr. 5/6:  „Nietzsche Schattenwanderer oder Unlesbarkeit dieser Welt“ von Gerhard  Kaučić, in:  Die Grüne F Abyss Nr. 5/6 Dez. ’89 / Jä. ’90, S. 11 – 17. 

Abfotografierte Aufsätze (publiziert im Blogspot-Blog 2014 ff.) sind in der mobilen Version am PC am besten zu lesen.

 Attention! Text-Pictures better readable: cf.: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/02/the-machine-man-cyborgs-deconstruction.html?m=1

Siehe Url/Link:

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/02/maschine-mensch-roboter-dekonstruktion.html?m=1

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/02/maschine-mensch-roboter-dekonstruktion.html

CORPUS   MUNDUS

                    Abenteuer Philosophie              Abenteuer Philosophische Praxis

CORPUS   MUNDUS

                    Abenteuer Philosophie              Abenteuer Philosophische Praxis

CORPUS   MUNDUS

                    Abenteuer Philosophie              Abenteuer Philosophische Praxis

PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS OESTERREICH EUROPA

Die Subjekthaftigkeit! Die Sprache! Der Andere! Das Berühren und das Berührtwerden! (vgl. Derrida und meinen/unseren Teaser im Blogspot-Blog 2014 ff.)

[[ In Klammern:

Solche Erfahrungen sind es auch, was uns nachdenklich macht. Nachdenkend, reflektierend. Reifer!

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DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f ….

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Do:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

The concept of freedom and its freedoms 

     Philosopher, Writer, Feminist, Mediator, Freerider, born 1959, Dr. phil., age 66, 2025

     Head of a Philosophical Practice in Vienna (Austria) since 1989

      Philosopher, Writer, Feminist, Mediator, Freerider, born 1959, MSc, age 66, 2025

      Associate in the grammatological philosophical Practice since 2009 in Vienna and beyond

                                        To contact us, please use only these emails:

We are not primarily concerned with the question of “free” will. This metaphysical approach fails in all discourse alleys due to the reality of every present and present-ness. Constitutional, political, sociological, psychoanalytical. So-called free will can only ever be understood within the certain framework conditions of politics and economics.

Under transparent, constitutional and democratic conditions, we are thus able to recognize to some extent the extent of our subjectively perceived freedom and then define our so-called scope for action in relation to our economic circumstances.

Within this space of reality and cognition, we could ideally shape our lives according to our reason and rationality in accordance with our will as an appropriately free will (to the survival situation!). However, the degree of our subjectively diverse reasonableness repeatedly places a multitude of obstacles and difficulties in the way of all of us (towards each other and among ourselves). Meeting and possibly overcoming these requires all our strength.

The (in the European-influenced) philosophical discourses and trains of thought on “free will”, which are usually not grounded in reality in the philosophical traditions and legacies (up to the present day), must be reminded of Kant, that the freedom in question would have to prove itself in “objective reality” (Kant) and in the successful individual case is even necessary as the reason and first prerequisite for the existence of philosophy itself.

A free philosophy, i.e. a philosophy that realizes itself according to the respective singular free will, always has as a prerequisite a democracy in the coming (Derrida), a democracy in development and determination for the better in the sense of freedom under a constitutional democratic framework. The same applies to literature in any form of performance. Including, of course, the arts, the sciences, journalism, the speech of all.

In the course of history, or rather in the course of the often enough eruptive changes in human living conditions, there have always been smaller, more or less randomly occurring conditions of freedom (free from directly oppressive rule, free from economically oppressive poverty) in which individuals were able to surrender to thinking, to philosophizing thinking.

Examples of spaces of a not yet tangible, not yet visible democracy in the making. Even if only conceivable and recognizable in the distant future. Often enough, such lives ended through forced killing or lifelong survival. Examples of this: Socrates, Boethius, Thomas More, Rousseau, Marx, …

Freedom and crisis.    A crisis of freedom.

A world of freedom! ?     Which one?

Here are some crumbs towards a philosophical practice and from one of these some notes, digressions and crumbs on the possible rethinking and thinking of a “different” political theory and practice.

Without so-called free exchange on the market, our current economic system would be inconceivable.

All producers and consumers meet as free and equal and make the best decisions for them in their own specific interest in realizing their individual interests.

According to the classical school of economics, the free meeting of supply and demand on the market simultaneously serves society’s interest in the best possible supply of goods. 

According to Adam Smith, this is the so-called “invisible hand” of the market.

Does this “invisible hand” really exist?

We think no. This trade relationalism is ideology, attempted mythology and also a bit of “dumbing down of the people” (?!)

The orientation towards market-specific logics of action, more or less hidden logics of exploitation and countless disparities has become more and more dominant in the course of the history of political as well as economic power and even if today Donald J. Trump has canceled the Pacific trade agreement TPP and the transatlantic free trade agreement TTIPP (officially: Transatlantic Trade and Investment Partnership) is no longer being negotiated for the time being, the “logic”(!?) of the “free market economy” will continue to be a cornerstone of the Western promise of freedom – personal freedom and individuality.  With all the democratic values of Western democracies.

That’s no small amount.

But I always like to ask for whom?

Undoubtedly for a relatively large number of people in these countries with democracy and the rule of law. I’m happy to admit that. And that is important and should not be minimized. But the many thousands and millions of people who are not included here in these Western countries, even in the much-discussed Germany! What about them! Our politicians are quick to ignore them and most of us are quick to look the other way.

Little thought is given to it. And that pleases and benefits the political far right and plays with it in the social and political arena. The right is growing. Relative poverty remains and is even growing considerably here and there. In France, for example.  The redistribution machine distributes upwards!!!

This feeds the fascists and racism just like the wealth multipliers everywhere. Globally. The number of billionaires worldwide is increasing by almost 20% every year!

At the same time, the rapidly increasing destruction of life resources is taking place globally. Land is becoming scarce here and there due to land grabbing. Water is becoming extremely polluted everywhere and our corporations are producing in non-European countries in a way that is not permitted in Europe, plundering states and entire societies and destroying their future basis for life and survival.

Flight movements due to wars of scarcity, power instabilities with the most atrocious excesses and no chance of improvement in this life.

And in Europe, the exploiters of the feeling of foreignness and producers of racism of all kinds towards immigrants.

So-called “democracies of freedom, equality and fraternity” are wavering and walling themselves in. The danger of right-wing populism mutating into fascism is growing and growing until the tipping point is reached. And an end to individual freedoms and the rule of law along with human rights (see Slovakia, Hungary, Georgian, Turkey, Russia,… – and: USA!(?) … – and Israel! (?) ).

Where is the freedom for all! And above all which ones?

Social freedom, economic freedom, political freedom, freedom of expression, …

Where do they exist and for whom? And for how long!

For the Roma in Slovakia or the Czech Republic?  For the impoverished in Greece?  For the increasingly impoverished (“Hartz IV-ers”) in Germany! For the terrorized and bombed-out Syrians? For the imprisoned or otherwise harassed and threatened political opposition thinkers in Turkey? For the war-torn(!) people in Ukraine? In Gaza? In Israel? And! and! and!

The crisis of neoliberal capitalism?

The global financial crisis caused billions and trillions in losses. Mass incomes fell, jobs were lost in large numbers, entire sectors of industry disappeared.

At the same time, sensational publications and research on climate change . The living conditions of millions of people are under threat. And everywhere and again and again, on both a small and large scale, a simple-minded or even completely ignorant policy. Just look at Germany and the neglect of the rail infrastructure for years, even decades. And. And. And.

The capitalist mode of production and consumption !!! The production and consumption model in the capitalist metropolises!!!

According to Karl Marx, interest-bearing capital is “the mother of all crazy forms” (MEW 25, 483).

Keywords: Rising mass consumption!   Increasing mass consumption!!!   Of limited land areas and raw materials!!!

Monocultures! Species extinction! Biodiversity!  Hunger!  System collapse!? Or radical cure including redirection and radical change of the global economic geography!!!????

Regulation of capitalism – a way out or a wooden path or an aporia?

What is economic freedom? 

Is it in any way related to freedom of speech, freedom of the press or freedom of assembly, i.e. the freedoms that relate to the right to participate in political life and shape public policy?!

Does economic freedom satisfy basic needs that could be the prerequisite for being able to participate in cultural and political developments? 

Milton Friedman is not a supporter of John Dewey’s democratic ideals. He wants the freedom of choice and by this he means the freedom to shop, i.e. to spend money (he only means those who have some!). Friedman speaks of a freedom beyond state control, i.e. of an “economic landscape” in which only and really only private forces (should) have the say. Freedom as economy and life beyond state and thus social (even communal!) control! (cf. the billionaires Thiel, Musk and others)

Freedom as the freedom to want to buy better clothes, food! Consumption!  ?

The freedom to charge as much money for private schools and universities as the so-called “market” allows. In other words, the maximum allowed!

Profit maximization everywhere!!! Whether school. Whether prison. Whether career choice. Whether sperm bank.

The choice is free because it is only, almost only, a matter of money, a question of money as a matter of money management.

The others – those who have no money or too little for housing, education, food – are of no interest from this point of view.

And – the freedom to shop(!) also includes the opportunity to buy and sell other people’s livelihoods!!!

This means that the capital markets are in charge. Wall Street. They alone decide whether a company should continue to operate, where it should be able to develop, or whether it should be allowed to go under and closed down without further ado! Keyword: Rust Belt! Reagan. Thatcher. Bush. There is no industrial policy any more. Trade unions have to be toothless, if at all. No more voice. Consumers? Uninteresting. The environment! A lie of the left! See Trump, Bannon etc.

Investment banks such as Goldman Sachs call the shots. Criticism of this is unwelcome. Many are of this opinion. They support the freedom to shop!

Freedom rules where money rules !!!  To paraphrase Frank Stronach, a well-known billionaire in Austria, “he who has the gold makes the rules”!

Keynes‚ theories must be reanimated. The leading role of the democratic state and higher public spending financed by a different tax policy (much higher taxation of wealth, machine tax, financial transaction taxes, Yanis Varoufakis‚ “general basic dividend”, see Der Standard Sat./Sun, March 4/5, 2017, “Maschinen, Roboter und andere Steuerpflichtige”, in: Der Standard “Kommentar der Anderen”, p. 39 etc.) to increase distributive justice on a global scale, – as a result, increased opportunities for participation in the political process for as many as possible and perhaps the chance to preserve and protect the life of the remaining species, – also and especially for the benefit of us all !!!!  ( Read also: Thomas Piketty: Das Kapital im 21. Jahrhundert. C.H. Beck Verlag 2014 and Stephan Schulmeister: Der Weg zur Prosperität. EcoWin publishing house 2018 )

We humans also depend on the life of the many insect species. According to a new study, 80% of all insects have been wiped out in the last 20 years!!!!!

A great many philosophical practices will still be needed.  … Hm! Yes, as I said, many philosophical practices will still be necessary.. Political theories and policies are all based on the axioms and values of philosophical provenances.

I would like to thank my guests for their inspiring and hopeful reflections, trains of thought and thought creations – sometimes and always on the edge of the abyss.

No reason without an abyss?   Philosophical practice as a construction site with building blocks, ruins, gravel, scrap and techné and as a free experimental laboratory for thought walks in thought buildings and ruins of an archaeological nature.

 And: As always, we have too little time!

Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more, see my YouTube video on “The sentence”).

Every sentence, every word, every code drives its essence and its mischief in incommunicability!

Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.

Every sentence in every setting and every session (including those in a PP/philosophical practice).

I should always have the opportunity to explain all the psychoanalytic, economic, political and juridical implications of the above.

I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.

 To contact us, please use only these emails:

((( Additional remark on the following “Mundus Corpus” as an insertion and grafting:

Practice and practices: What happens in a philosophical practice like ours. What happens in a philosophical practice? What is a philosophical practice? What is philosophical practice? ( see below in this blog post and see especially above in the teaser ! ) What happens in my philosophical practice.

The compact citation context text “Corpus” here (!) is owed to a lucid, precise and concise reading accuracy and reading contemporaneity (strictly speaking only almost/nearby!), – a kind of grammatological necessity of thought!

In my grammatological philosophical practice, we do not formulate about something, not about texts (what is said / not said / thought / interpreted / written / drawn / filmed / meant / mediatized / realia of any kind) // (in relation and reference to supposed truths of reality), but we process as precisely as possible as readers of a text passage by reading it and subsequently analyzing the concrete (! ) ( and only these! ) linguistic units and perpetual incessant interrelation (!) of what is analyzed and its decoding by deconstructing as many (!) implications, references, (un)thoughtfulnesses and the thinking of the trace ( cf. teaser on grammatology and the trace: 

“The trace, in which the relationship to the other emerges, expresses its possibility in the entire realm of being, which metaphysics has determined as present-being from the hidden movement of the trace.

It is necessary to think the trace before the existing. …“ Op. cit., Jacques Derrida: Grammatology, pp. 81-88, germ. ed. ).  

And all of this almost in the form of “simultaneity” (!), which can almost be grasped locally – that is, in the form of maximum attention to the text currently(!) being read and in question.

After all, in a fairly and appropriate actuality and freshness of the respective now-time and as now-me (!), – that is, a bold and courageous kind of acute (!) in the time of a now and now and now as well as in the formatting of a space of the desired, ( perhaps “dreamed”! ), and as realistically at first unthought-of presence of I and me. 

“face à face” )))

 MUNDUS CORPUS

“Responsibility of the Sense” ( in: J.-L. Nancy, Das nackte Denken, Zurich, Berlin 2014, pp. 201-213 )

This thinking is maddening. … the repulsion of the world is the world. Such is the world of bodies. It has in itself this disarticulation, this inarticulation of the corpus.” (Corpus, p. 94) !!! Violence and the body !!! Violence and impossible thinking !!! Body-speaking !!! Touching !!! Madness !!! Delusion !!! Sense !!! Paranoia ???

“The Primacy of the Same or Narcissism” (Emmanuel Lévinas: The Trace of the Other, p. 167, p. 217, germ. ed.). “The senseless suffering” (hes., – in: Between us. Mch. 1995, p. 117ff., germ. ed.). “Touch anxiety” as the cause of the lack of a consciousness of plurality and otherness (Antje Kapust: Berührung ohne Berührung. Mch. 1999, germ. ed.).

For something to make sense, I have to be able to acquire it. To be able to acquire it through iterability. I need repetition (!). I have to learn to distinguish. I must be able to recognize it. I must be able to identify it. Appropriation processes are educational processes! Something only makes sense under this condition. I do not determine the meaning. I only desire it. I strive for what I am able to recognize. I need perspectives!

I need perspectives for a limited appropriation. I must be able to appropriate meaning and thus a conscious existence in relation to others.

In other words, based on Heidegger’s Being and Time, I must be able to live my “Being to Death”(!) as full of meaning as possible (cf. my blog post on “Charlie Hebdo”) and consciously and creatively.

A life full of meaningful moments! (cf.: John Dewey, Experience and Nature)

Deconstruction is permanently engaged in the struggle to limit violence, a violence that is inseparable from the discourse of human rights. 

( see “TeaserBlogspot-Blog 2014 ff. on the question of deconstruction, on the question: What is deconstruction? What “is” deconstruction. On the question: What is “here” deconstruction ?, – and how does deconstruction happen, how does deconstruction occur, what does the deconstructing practice do, compare blog post: “POÉSIE ENGAGÉE Sprachruf Rufsprache https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2015/02/poesie-engagee-sprachruf-rufsprache.html?m=1

Ingenuity Invention” )

Medeis apsychologikos eisito

Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here

Medeis agrammatikos eisito

Let no one unversed in „grammatology“ enter here   

                                                     Medeis aphrenoplektos eisito

          Niemand ( m / f / o ), der nicht „leidenschaftlich“ ist, sollte Eintritt suchen !

          No „passion“ ( cf. Nietzsche ! Rousseau, Freud, Artaud, Derrida ! ) no entree ! 

ΜΗΔΕΙΣ AΨYXOΛOΓIKOΣ EIΣITΩ

Medeis apsychologikos eisito

Let no one unversed in „psychoanalysis“ enter here

ΜΗΔΕΙΣ ΑΓΡΑΜΜATIKÓΣ EIΣITΩ

Medeis agrammatikos eisito


P A S S I O N / passion / passages / phrenoplekt / patheticus / passionate / emotional contactions / empathy / trust / pathos / emotion / movement / motion / touching, Jacques Derrida ( „So this text has several ages. From one sentence to another it sometimes jumps for years. I could have played a game with the reader and marked the layers of an archive in colour.“ cf. quotation from „Preface“ in: Jacques Derrida: Touching/Berühren, Jean-Luc Nancy p. 6 )
:
:
I play this game as desire and necessity and as desire need:

I

ONE PERHAPS ! ALSO ! Almost ! GREAT ! LAUGHABLE ! „GESTURE“ !! ONE about TIME OF YEAR ! AND PASSIONATE !! READERS
A reader who has been faithful and passionate for decades!

see/look/reflect teasers (of the blog) and its color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s)color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s) color mark(s)!

(( small instruction / Hint(!):

The „Book of Kells„, Wittenwilers „Ring“ about, fine arts, „holy“(!) writings, medieval rare splendor copies of „Book“(!), compositions, language(s) / metaphors like sun>light>illumination>enlightenment etc.., Architecture (facades and plans), Geographical maps, globes, corrected school notebooks, shopping lists, stage directions, margin notes, secret files, confidential files, blackened files(!), >>> Arno Schmidt „Zettels Traum„(!), Lawrence Sterne „Tristram Shandy“(!), „Rom Blicke“(R. D. Brinkmann), Gerhard Anna Concic-Kaucic „/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/“(!!!) etc. et cetera !

All these and even more are objects, realities with reference surplus, significant and semantic surpluses/added values/added valueAdditional markings as second and third level of contexts and denotation potentials. Color marking! Color markings!

Double and doubling reading! Cf. the side lines at the beginning of Heinrich Wittenwilers „Ring“. The reading including the color lines as interpretations of the second level enables whole text logic cancellations across and contrary to the first simple recording of meaning and sense of the first reading!!!


There is no literal sense/(meaning!) – those who think this succumb to the power of habit and thus to their own reading laziness.

Everything that appeals to you(!) should be read at least seven times !!!
Please always pay attention to the colour markings! Especially the markings in the teaser! An additional interpretation level, deconstruction level and reading link! ))
:
:
„Le sens du monde“ (J.-L. Nancy)

The meaning of the world

The senses of the world

Sense Interlacements Incommunicability

Philosophical practice the enigmatic and disturbing necessity

Of communication

Grammatological Philosophical Practice the Enigmatic Necessity

of communication

!!! cf. first and foremost to the word „communication“ and to the meaning and situation in the semantic field of communication Jacques Derrida’s „signature event context“ , – in: Randgänge der Philosophie. Vienna 1988, p. 291ff. (german edition) !!!

Dissertation/Doctoral thesis Gerhard Kaučić Paris Lodron University Salzburg 1986

Gerhard Kaučić: Grammatotechnè as grammatology of the “Herzgewächse” or of incommunicability. Dissertation Salzburg 1986.

https://permalink.obvsg.at/AC02072855  On Jacques Derrida’s deconstruction and Hans Wollschläger’s “Herzgewächse” (novel), deconstruction of the problematic nature of communication including “illegibility” / “illisibility” (R Barthes, Hamacher, Paul de Man) … 1986

cf.: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/02/grammatotechne-als-grammatologie-der.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/02/grammatotechne-als-grammatologie-der.html?m=1

Url, pdf, Phil. Diss. Gerhard Kaučić, Salzburg 1986

https://kaucic-huber.com/wp-content/uploads/2018/02/Diss.1986_G.Kaucic_Grammatotechne_als_Gr.pdf

Url pdf Diss. G. Kaucic 1986 on “Internet Archive Wayback Machine”:

https://web.archive.org/web/20180225025656/https://kaucic-huber.com/wp-content/uploads/2018/02/Diss.1986_G.Kaucic_Grammatotechne_als_Gr.pdf  

Heraclitus already calls the awake thinkers those who do not “think things as they encounter them”.

”   the secret of the communicative in the constantly

threatening incommunicability”

Performativity / Performativity ! ( J. Derrida, “Signature, Event, Context” / J. Butler, “Excitable Speech. A Politics of the Performative” / E. Fischer-Lichte, ‘Aesthetics of the Performative’)

Escaping the “ commented ‘ of the ’commentary”!

( cf.: § Para-Graphie : K o m m e n t a r , – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der “HERZGEWÄCHSE” oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 46-71., german ed. )

Parekbase, Parabase (Schlegel, Barthes, Derrida, Cončić-Kaučić) !

Escape the reduction, the falsification, the humiliation, the castration of the “text” by the “commentary”!

The “commentary” always restricts the “text”!

Performanz / Performance !

Text politics !

Text performance / repetition / iterability / marking !

Dissemination / Idiom ! Performativity !

( cf.: § Para-Graphie : D i s s e m i n a t i o n, – in: Gerhard Kaučić: Grammatotechnè als Grammatologie der “HERZGEWÄCHSE” oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 71-74., german ed. )

Text music / text image / coloratura / voice / texture !

Text configuration

What is information? What is a sentence? What is a question? What determines a question?

Philosophical practice as overcoming fear! The eternal conflict with authority as a permanently deconstructive attempt at communication – the secret of the communicative in the constantly threatening incommunicability. Our task is to thwart the discourses of power, of domination, of authority – and every discourse implies the exercise of power! – by analyzing and deconstructing the ideologems and their codes.

Every sentence has too little time. Every sentence displaces by jumping. It displaces many other possible and necessary (!) sentences (for more see my/our YouTube video on “The sentence”).

Every sentence, every word, every code drives its being and its mischief in incommunicability!

Every sentence greets a ghost. Every sentence is a ghost.

Every sentence in every setting and every session (including those in a PP/philosophical practice).

I should/we should always have the opportunity to explain all the psychoanalytic, economic, political and juridical implications of the above.

I refer all readers to my/our publications on the net and to the publications on paper.

The terrain of reading is abysmal(!) and unlimited!

Philosophical practice

the enigmatic and disturbing necessity

of communication

undecidability ?   Incommunicability ?

Emergence of the self! Markings!

S e l f s t – R e f l e c t i v i t y

Reflectivity

Self-reflectivity

Gerhard Kaučić, “§ ParaGraphie : Différance/D i f f e r ä n z”, – in: G. K.: Grammatotechne als Grammatologie der HERZGEWÄCHSE oder von der Inkommunikabilität. Salzburg 1986, pp. 74-84. (germ. ed.)

and esp:

J. Derrida, La différance, – in: “Randgänge der Philosophie”. Vienna 1988 (Passagen Verlag), pp. 29-52. (germ. ed.)

In what >is<(!) philosophy conceivable today and through what or from where is that which we mean differently by philosophy to be practiced.

The term(!) différance questions the human being in a certain sense and thereby draws the history of life in general.

Once again to humanism as logocentrism or phonologocentrism.

Derrida shows that the traditionally hierarchical arrangement of the two components of language must be deconstructed. Right up to modern linguistics, the ideal meaning of a sign, called s i g n i f i c a t (the conception), is placed above the material carrier of the meaning, called s i g n i f i c a n t (the sound or written image). An attempt is always made to align the external signifier, the writing, with a transcendental signified.

Think of what we said earlier about religion, God and man

See also: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html  

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html?m=1

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2021/01/the-religious-deconstruction-religion.html?m=1

However, every signified (the idea!) is (according to Derrida) “always already in the position of the signifier” (Derrida, Grammatology, p. 129, germ. ed.).

There can be no meaning and no sense that could escape the spatialization and temporalization as well as the differential play of signifier relations.

According to this definition, writing is a sign of signs, a signifier of signifiers.

This reversal is primarily intended to show that the materiality of the signifier is not added to the meaning a posteriori and externally, but vice versa, that the sense is the e f f e c t of a signification that has always already been implicit. In this way, Derrida reformulated and reconceptualized the relationship between language and writing.

Through Derrida’s transformation of the concept of writing, it goes beyond that of language and includes it.

All of this results in a completely new understanding and event of text, because it has been transformed several times.

The “essence”, the practice of deconstruction, is inherent to such a text (understanding), i.e. “written into” it (cf. Derrida, Freud and the Scene of Writing or Freud’s “Wunderblock”).

The thinking of difference/différance is the inherent practice of “deconstruction”.

This is what my dissertation is about as a philosophical practice

(( and this includes the conversation, but also my/our writing practice before and after each setting/session(!) ))

always about grasping texts (written, spoken or representations(!), e.g. of a technical, artistic, economic, political, institutional nature) in their inner structure and in their interaction with other texts.

The texts are not only to be analyzed and interpreted, but their conflictuality, their aggressiveness, their concealed content and intentions are to be unmasked through the practice of deconstruction.

What is meant is the visualization of the duality of the simultaneous presence and absence(!) of truth.

We express propositions of intentional analytical truth and thereby simultaneously suppress other possible propositions of truth or untruth.

Jacques Derrida describes the process of life with the invention of his D i f f é r a n c e

 (( cf. teaser and footer in our blog ( Philosophical Practices / Politics / Disseminations Philosophical Practice G Kaučić & AL Huber 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1 ), German and English, only visible in the Web Version )),

in which man is a special case, a unique case. Almost a coincidence, and yet from a certain distance covered by processes of a physical, chemical and then neurological nature, increasingly stringent, defined, fixed.

Where is the transition from animal to human?

That is exciting and thrilling. Is there even such a thing as drawing a line?

I ask this question without any intention of turning humans into animals.

We are animalistic, but not beastly alone. And what does animal mean here! ( in this blog, – see my blog posting “Animal Philosophy” !!! )

Animals are! Are many different individuals! And each animal is unique !!!

And some animals even have so-called human characteristics such as memory, technical ability, special skills, reasoning ability, love, communication, etc.! And sometimes even consciousness!

Even if most philosophers to this day do not like to hear this.

Humanism as metaphysics is the enemy of animals.

The enemy of animals and ultimately also the enemy of humans.

I can’t roll up everything here(!) now (we always do that!), take a look at my/our animal philosophy in the blog, – read Derrida’s work on it and pay attention to the “sins”(!) – catalog, – my/our red list on the “coming democracy”! (keyword “species extinction”, “climate change”, … etc.; always to be found in the appendix of each posting in red font, English and German).

If grammatology “cannot be a science of man” it is precisely because “from the outset it poses the fundamental question of the name of man” (J. Derrida, Grammatology, 1974, p. 148, germ. ed.).

This dissertation and our subsequent work, accompanied by publications on paper and online, are all about this: Gerhard Kaučić (Dr. phil.), Anna Lydia Huber (MSc), Jg. ’59 Gespräch, Diskurs, Dekonstruktion

Philosophical practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de

Post scriptum:

The tasks of a future democracy/a democracy on the rise/a permanent advent/arrival of democracy/a democracy in the arrival ( Jacques Derrida ), to think the subject as „planetary“ (cf. G. Ch. Spivak, see teaser, –  the teaser from my blog; note: the teaser is only visible in the web-version!), – especially concerning the great challenges of politics in the 21st century: Utopia (?!) of reflexive solidarity (Spivak),

borders of a planet (John Bellamy Foster et al. (Ed.): The Ecological Rift: Capitalism’s War on the Earth, 2011),  deconstructive politics as an ideological-critical reading of the imperial archive, geopolitics, geopolitical involvement, geopolitical interest driven policy and/as value policy, power, morals and human rights, analysis of power, gender and governmentality, teletechnology, political bodies, complexities of rule, citizenship, parliamentarianism, peace policy, institution building and institution maintenance, economically correct and fair redistribution of social wealth, proper management  of Migration (Flüchtlinge, Refugees),   … 

proper handling of migration (refugees), migration and capitalism, Postkolonialismus,  neocolonialism, postcolonialism, Kolonialisierung auf allen Ebenen, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, Neo – Kolonialismus, Ökonomismus, Imperialismus,

Ökonomischer Imperialismus (angeleitet durch die Neue Institutionenökonomik, die Transaktionskostenökonomik und die Prinzipal-Agent-Theorie; im Gefolge des New Public Management treten an die Stelle von Handeln nach Maßgabe professioneller Ethiken Kontraktmanagement mit Zielvereinbarungen und anstelle  einer Berufsethik Qualitätsmanagement und Benchmarking samt Controlling und Leistungsrechnung mit all ihren Schattenseiten und ungeplanten Nebenwirkungen, – vgl. Richard Münch: Globale Eliten, lokale Autoritäten, Frf. 2009, Suhrkamp, S. 18 vv.ff.),

 the world as environment and its destruction, manmade environmental disasters, shipping, esp. container shipping, pollution of oceans, pollution of soil, greenhouse gases, temperature rise, shortage of resources, prosperity gap,

population density, urban development ( e.g. „Gängeviertel“ in Hamburg, the initiative „Komm in die Gänge“ stands for discourse and practice of a different (!) form of urban development and is an example and symbol that gives hope against gentrification and the destruction of old buildings ),

urban development towards a green city, urban philosophy, reddening of the city, city of dreams, madness and society, madness and city, city and sexuality, desire and city, city as text, city and writing, city as writing, the city and the divided I, the city and the power, the city and the political, the city as a mechanism of discipline, the city as a social testing lab, the city and the philosophical practice with many practices, the world as a city and the other, water wars, religious wars, climate change, climate consequences, global warming, nuclear relicts, climate wars, climate catastrophes, civil wars, „ethnic cleansing“ (!), genocide, violent conflicts, social questions, ecological questions, planetary principle, tradition history, the question of a global government (!?), social catastrophes, terrorism, natural disasters, migration, unstable states, poverty, wealth, corruption, media policy and presence-ideologies, war and non-war, world order and biopolicy, weapon development, arms delivery, violent and oppressive power politics, religious fanaticism, party political fanaticism, terrorism, biodiversity, standardization, factory farming, animal factories, animal consumption, „meat production“!, animal rights, animal philosophy,

„animal turn“ (vgl. Anne Peters, Tier-Recht im Zeitalter des Menschen, – in: Renn/Scherer (Hg.), Das Anthropozän. Zum Stand der Dinge. Berlin 2015, S. 67ff.),

ethical norms, euthanasia, terminal care, aging, health and sports, sports and age, ethics and medicine, cyber war, cyber crime, technology and space, political demarcation, deterritorialization, tourism, mass media, mass mediality, neoliberalization of the subjects, power,

truth and passion (vgl.: Gabriele Michalitsch: Die neoliberale Domestizierung des Subjekts. Von den Leidenschaften zum Kalkül. Campus Verlag, Frankf. a. M. 2006, bes. S. 29ff. und S. 101ff.),

sex labour, difference and the shaping of the social ( Antke Engel: Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus. Bielefeld 2009, S. 138ff. ),

automobility, digitalia and upbringing, education, unemployment, debt crisis, failing of democratization, neglect of the common good,

production and consumption (David Harvey), globalized consumption, market fanaticism, power of the market, democratization of the market, power of the globally operating financial markets, education, social policy, urban policy, policy of affordable housing, youth unemployment, social inequality, exclusion, individuality, sovereignty, liberalism, egalitarianism, limits of growth, mobility, traffic and communication, ecology, freedom, justice, interests of corporate groups, turbo-capitalism, global tax culture, international tax evasion, tax fraud, Drogierungsverhalten, drug laws, drug culture, 

the own and the foreign, fascism, antisemitism, racism, sexism, human trafficking,

modern slavery (cf.: Kevin Bales, dt. Üs: „Die neue Sklaverei“, engl. V.: K. B., „Disposable People. New Slavery in the Global Economy“ und Hanns Wienold ),

„Neger, Rasse, Rassen-Subjekt, Rassismus, Schwarze Vernunft, Versklavung, Sklaverei, Massenversklavung in der Geschichte gestern heute morgen, das Rassensubjekt/Negro, race, racial subject, racism, black reason, enslavement, slavery, mass slavery in history, yesterday – today – tomorrow, the racial subject“

 ((cf.: Achille Mbembe: Critique de la raison nègre. Paris 2013 ( Orig. fr. ). Achille Mbembe: Critique of Black Reason. Duke University Press Books 2017 (transl., Laurent Dubois). Achille Mbembe: Kritik der schwarzen Vernunft. Berlin, Suhrkamp, 2014 (ÜS aus d. Franz., Michael  Bischoff). )),

arms trade, private purchase of weapons, possession of weapons, increase in complexity, knowledge generation, urbanization and population growth, democracy deficit, sustainability crisis, green energy, energy regime, energy crisis, legitimization crisis, territoriality, agricultural policy, fishing policy, famine (cf. Jean Ziegler),

famine and capitalism, „the right to food“

(( human right, UN-social covenant, Article 11 (1) and (2); human dignity ( primary normative principle of human rights, ethical principle, „dignitas“ (Cicero), the „idea of the good“ (Plato), fundamental „equal worth of all human beings“ (Kant), protection of the human dignity in Article 2 of the Treaty on European Union )),

need of land, land grabbing, land robbery, justice, human rights, decolonization of thinking, policy of displacement, solidarity across class, race, and national boundaries (Mohanty, passim),

just policy as a policy of strengthening the weak

(( zum planetarischen Subjekt cf. Gayatri Chakravorty Spivak: Imperative zur Neuerfindung des Planeten – Imperatives to Re-Imagine the Planet (hg. v. Willi Goetschel engl./dt.). Wien 2013, 2. Aufl., Passagen Verlag, S. 49vv.ff.

and Charles Taylor: Multiculturalism and the „Politics of Recognition“. Princeton 1994, p. 28 ))   

Philosophischer Salon Gerhard Kaučić Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Gasometer Wien

Philosophical Lounge / Philosophischer Salon G Kaucic & AL Huber Vienna, Austria, – Gerhard Kaučić (*1959), head of a philosophical practice for 36 years in Vienna ( 1989-2025 ff.)

To contact us, please use only these emails:

                                   g.kaucic[at]chello[dot]at   or   gack[at]chello[dot]at

Philosophische Praxis

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa

Gerhard  Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025

Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)

To contact us please use only this email:    g.kaucic[at]chello[dot]at

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Do:    11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoorGrammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

                                        To contact us, please use only these emails:

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber  ( geb. 1959)  Philosophische Praxis 1989 ff.

                                                                        Anna Lydia Huber

Philosophin, Feministin, Mediatorin, Autorin, Freerider:in, geboren 1959, MSc, Alter 66, 2025

( Mitarbeiterin in der grammatologisch-philosophischen Praxis seit 2009 in Wien und darüber hinaus )

( Associate in the grammatological-philosophical practice since 2009 in Vienna and beyond )

                                                                          Gerhard Kaučić

Philosoph, Feminist, Mediator, Autor, Freerider, geboren 1959, Dr. phil., Alter 66, 2025 

Leiter (seit 1989) der Philosophischen Praxis Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc) )

( Head (since 1989) of the Philosophical Practice Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc) )

                                        To contact us, please use only these emails:

Vienna 36 years of practice jubilee (1989-2025 ff.) jubilee 36 years PP 2025

Discourses, analyses, descriptions, critiques, explanations inevitably always fall under the category „commentary„.

Comments are always something added. They try to approach a thing, an event, an institution, an action, in short, a text in any form, even if it is music. Comments try to suspend something. This always fails. Comments create a displacement, a repression as well. And with time they often cover up the thing itself.

Why?!

The „commentary“ limits the open semantic game with the means of identity, repetition and the temptation to represent the same. In this way it makes itself a mechanism of control and order by restricting and delimiting discourse and trying to establish unambiguity.

A translation is never a replacement ! Every setting is already a translation of the thought and the unthought. A translation changes the place, shifts and changes and is thus always a different text.

Only an approximate signified can be saved over(!) this way.

Every reading ( even „conversations“ must be read! ) must first produce a significant structure.

There is no criterion for the identity of the meaning of an expression: the interpretation becomes in the scientific sense a matter of undecidability, which does not mean that one could and should not temporarily quasi-fix and evaluate it in a passagere consent of many readers.

So-called „islands of understanding“ of temporary text configurations!

Understanding also in the sense of: a small or larger group of discourse participants „stands“(!) temporarily on temporarily secured „understanding“ – or understanding – ground!

This reason for understanding, this „territory“ of limited (temporally and spatially) understanding, the image of temporary text configurations, the image of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortions and performances, a mirror of originally unoriginal transformations, – a mirror that gives off the image (! ) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (See J. Derrida, La dissémination, p. 350 and passim)

The commentary sets the author as the supreme principle of the order of discourse (vg. M. Foucault, Ordnung des Diskurses) and generates its authorities.

„We“(!) represent the task of disseminal critical communication as an open text of a writing, escaping exegesis and the re-presentation of the commentary.

The task is also to be expressed in such a way that „the speech is first as good and then better understood as its author“ (Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, p. 94).

For us, the only critique to be accepted is the permanently critical critique, i.e. a permanently deconstructing critique whose object is the writable of the text, a permanently multiplying text.

„A signifier is, from the outset, the possibility of its own repetition, its own image or its similarity to itself. This is the condition of its ideality. What identifies it as a signifier and as such gives it its function and relates it to a signified can never be a ‚unique and special reality‘ for the same reasons. From the moment the sign appears, that is, from ever since, there is no possibility of finding the pure ‚reality‘, ‚uniqueness‘, and ’specialness‘.” (Derrida, Grammatology, p. 165, germ. ed.)

The authority of the Logos, the commentary, the dominion of the interpretation of scripture nailed to its origins has for some time been exposed to the critical criticism of deconstruction and thus the chance of democracy in the coming (Derrida).

All this points to a radical possibility that cannot be thought of by any single science or abstract discipline (Derrida, Grammatologie, 168f., german edition).

Intertextuality and the underlying multiplicity of codes is in principle unlimited and cannot be limited.The resulting deconstructive textualities and their connotation texture cannot be included or even determined by any context.

The “text” has ceased to be an object in itself. The permanently absent presence of

I n t e r t e x t u a l i t y (this applies to every text, and has done since time immemorial), in which the power of the break with its contexts as a sum of never fully present presences has always been structurally immanent in every sign of writing, has always determined writing – writing without origin and destination (arche, telos).

Practice of  d i f f é r a n c e ! ! !

European Philosopher, Writer, Feminist, deconstructed Hegelian, Translator, Mediator, Freerider, Bicycle Traveller, Enduro Biker, Ecomobilist, Survivor, Philosophical Practitioner/Practical Philosophy, Analytical Philosophy of Language, Deconstruction, Philosophical Practice  Vienna Austria Europe ))

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Covid 19 Roman Text Welt Gedicht

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/04/covid-19-roman-text-welt-gedicht.html

 Adventure Philosophy! AN ANNIVERSARY EVERY YEAR / LIVING CONSCIOUSLY EVERY YEAR …………… Adventure Philosophy ……. Adventure Life !!!

……………………………………… Grammatological practice, philosophical practice, philosophy, what is philosophy, understanding, desire, knotting, knots of life and writing and of life as writing, semiology becomes grammatology, philosophy as science, differ/a/nce, Socratism as stultification, theoria as the highest form of practice. ……………………………………………….

 Writing (cf. teaser), language, the sentence, the word. Every sentence is a leap!

Personal history and general history; language consciousness unconsciousness; what does this have to do with general history, experience, phenomenology (e.g. that of Merleau-Ponty), desire (e.g. Freud, e.g. Lacan, e.g. Melanie Klein), processing, reality, „psychic reality“ (Freud) (?!) ……………………………………………………..

 LANGUAGE, THINKING, PHILOSOPHY, UBW: …………. HOSPITALITY PHILOSOPHICAL PRACTICE ……

Sprache, Denken, Philosophie, Ubw: …………. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……

SPRACHE, DENKEN, PHILOSOPHIE, UBW: …………. GASTFREUNDSCHAFT PHILOSOPHISCHE PRAXIS …

……………………………………………………………………….. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……………………………………………………………………. ich versuche

……………………………………………………………………. I try to explain why I answer requests for lectures, seminars or discussions permanently and persistently (almost) in the negative; my grammatological philosophical practice requires deconstruction. ………………………………………………………………………………………………………………………………………… And this requires ruthlessness, independence and the utmost attention! …………………………………………………………………………………………………………………………………………………..To a person to whom you want to be able to listen and whose words you want to be able to perceive, in all openness, to such a person you should want to and be able to develop a love, a passion, or at least an affection.

The body should not only not be ignored, but should be perceived and valued with an open mind – in all its frailty, fragility and vulnerability! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Body also means voice, color of voice, tone of voice, rhythm, tempo, gesture, movement, face, eyes, looks, expression, etc. ……………………………………………………. the body is something beautiful, – …………… …………………………………………………….

(art shows us the body, as do traditional tribal cultures in Africa, Australia and America; people enjoy the body as text and often „describe“ it with tattoos), ……………………………………………………., – today

and in earlier cultures. …………………………………………………….

The body is the basis for any structurality of successful intellectual intimacy of any philosophical practice as conversation.

PHILOSOPHICAL PRACTICE VIENNA PHILOSOPHICAL PRACTICE AUSTRIA PHILOSOPHICAL PRACTICE AUSTRIA EUROPE

Grammatological Philosophical Practice, Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Vienna

                                          Philosophical practitioners, grammatologists, authors, cyclists, ecomobilists, the philosopher as cyclist, the philosopher as bicyclist, the philosopher as traveler, the philosopher as agitated and mover, the philosopher as scout ……. track ……. trace …….       Grammatology   …    Deconstruction

 Freerider, enduro biker (s works), mountain biker, touring cyclist, Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax (*1959), philosopher, , – philosophical practitioner, grammatologist, writer, author, – cyclist, mountain biker, racing cyclist, folding bike cyclist, ecomobilist, –

the philosopher as cyclist, the philosopher as bicyclist, the philosopher as traveler, the philosopher as agitated and mover, the philosopher as scout ……. track ……. trace …….   Grammatology ……….     Deconstruction

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors

Vienna

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatological Philosophical Practice Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( born 1959, author, philosopher, PP since 1989 ) Conversation, analysis, discourse, problematization, identity dislocation, subjectivation, formalization, folding, complication, aporia, deconstruction

Opening hours:  Mon – Fri:  11 a.m. – 8 p.m.

 Charge by arrangement

Conversations outdoor/indoor: grammatologies, contextualizations, analyses, complications, plurivalences, dependencies, interdependencies, grammars, aporias, deconstruction…around the clock…around the world…

…around the clock …around the world…

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Vienna 1988, pp. 291-314 ( original French edition: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , European Philosopher, Philosophical Practice/Practical Philosophy, Language Analytic Philosophy, Deconstruction, PP Vienna, Austria, Europe

                                        To contact us, please use only these emails:

36 years Head of Philosophical Practice Gerhard Kaučić (Dr. phil.) & Anna Lydia Huber (MSc)

Philosophical Practice Vienna, G Kaučić & A L Huber 1989 ff.

Deconstruction enables the relationship to the Other, the relationship to the Other (perhaps) enables deconstruction. The encounter with the Other makes me responsible for the singularity of the Other. For the unpredictability of the Other in being different.

I try to take the other as the other is and I try to recognize what the other is or what it can tell me (could tell me about my otherness). The deconstructive mindset makes me different and an Other.

Perhaps I encounter the Other in a more “real” way, perhaps that means more honestly, perhaps more ethically(!). I’ll give it a try.

G K & A L H To contact us use only this email: gack[at]chello.at

born 1959 in Austria, live in Vienna.

He grew up in Salzburg, she in Falkenhof (Mühlviertel), Linz (Upper Austria), he/she Paris and Zell am See and he as well as in Saalfelden am Steinernen Meer (Salzburg) and Kufstein (Tyrol).

Both studied comparative literature, history, philosophy and linguistics in Salzburg and Paris, writers and translators since 1983. Numerous adventure trips by bicycle.

1989 Founded a “Grammatological Philosophical Practice” in Salzburg, Obertrum am See and Vienna.

1989 ff. Publication of a ( grammatological ) journal ( Die Grüne F Abyss ) for literature, culture and politics.

Representative of “Viennese postmodernism”, a Viennese variant of “deconstruction” (Jacques Derrida). Narrator, poet, translator, novelist and cultural theorist.

Authors of a deconstruction novel playing on different levels of language, reality and consciousness ( Passagen Vlg. 7 vols. planned, vol. V published 2007 ).

Essays on topics such as writing, grammatology, feminism, cloning, ecology, Japan, Judaism, Arabic culture and literature, religion, Kabbalah, music, architecture, film, network society, sport, transportation, politics, sexuality, philosophical practice, literary theory, postmodernism, semiotics, rationalism, constructivism, deconstruction, différance, psychoanalysis, Kant, Hamann, Nietzsche, Freud, Wollschläger, Derrida, etc.

A big thank you to my practice visitors! 36 years of philosophical practice Gerhard Kaucic

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/12/groes-dankeschon-meine.html

Many thanks to my practice visitors! 36 Years of Philosophical Practice Gerhard Kaucic und Anna Lydia Huber

( German / English )

To contact us, please use only these emails:

Before you write to me/us, before you think about coming to us, please try to think and reflect in your own way: ………What is philosophy? … What is philosophical … “practice” ? …….What is it ? ……. What is “is” ? …. “What” “is” a “question” ? ……  What is its precondition?…What causes it?…. Where does it develop from? … …

Which “contexts” lead to what we call a “question”? … Under what circumstances, in what situation, by whom, with what intentions and on the basis of what tacit and unquestioned presuppositions and on the basis of what retentions does what we call “questioning” or something like “the politics of questioning” arise? ) And ! – Is … “thinking” …asking !?…Does “philosophical practice” answer … Questions…?…!… Does … “Philosophy” … to questions ? …

Derrière le miroir” (Jacques Derrida) ……..” Semeion Aoristicon“…..” /S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ “ (Concic-Kaucic]

An open letter to people who want to come to my Philosophical Practice :

Dear people ,

dear interested people ( to avoid misunderstandings ! ),

whoever is dreaming of coming to my practice, – I am not a life – coach ! I am not a “ life – coach ” ! ( life advisor / life consultant / life counsellor / lifestyle consultant / teacher )

I do not feel responsible for that ! With the request for understanding.

What happens in my philosophical practice ?

There are many practices and each one is different.

My practice is more concerned with theory-saturated or at least theory-interested concerns and my task is to deconstruct these theories or their carriers (i.e. my conversation partners, clients or guests), i.e. among other things to lead these/their theories into aporia and thus to unlock the thinking of my conversation partners, which also means to free these people, who are usually very theory-trained, for something new.

Yours sincerely

Gerhard Kaucic

PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS OESTERREICH EUROPA

Die Subjekthaftigkeit! Die Sprache! Der Andere! Das Berühren und das Berührtwerden! (vgl. Derrida und meinen/unseren Teaser im Blogspot-Blog 2014 ff.)

[[ In Klammern:

Fahrradfahren, Etappenende, Tagesausklang, Freibaden, FKK, FreiKörperKultur, Freiheit, Lebensqualität, Lebenslust, Lebensfreude, Lebensnotwendigkeit, Naturismus, Erfahrung der Nacktheit, Berühren, Schönheit, Natur, Kultur, Freundschaft  

Cycling, end of stage, end of day, open air bathing, naturism, free body culture, experience of nudity, touching,, quality of life, love of life, joy of life, necessity of life, beautyness, aesthetics, nature, culture, friendship 

Solche Erfahrungen sind es auch, was uns nachdenklich macht. Nachdenkend, reflektierend. Reifer!

Cycling, end of stage, end of day, open air bathing, naturism, free body culture, experience of nudity, touching, quality of life, love of life, joy of life, necessity of life, beautyness, aesthetics, nature, culture, friendship 

Klammern zu ]]

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f ….

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

(Mountain Bikers, Freeriders, Turbo Levo s works) 

Trailen auf den und auf dem Kahlenberg (Wien, Weidring, Klosterneuburg). Dornröschentrail, Südtiroler Uphill-Trail etc.   Wir hatten einen guten Rutsch ins neue Jahr 2025. Ich hoff, Ihr auch.

Gerhard Anna (66) auf den und auf dem Kahlenberg im Nebel und bei leichtem Schneegestöber,  – 3 Grad Celsius

Gerhard Anna (66) up and down the Kahlenberg in fog and light snow flurries, – 3 degrees Celsius

(Mountain Bikers, Freeriders, Turbo Levo s works) 

Trailen auf den und auf dem Kahlenberg. Dornröschentrail, Südtiroler Uphill-Trail etc.   Wir hatten einen guten Rutsch ins neue Jahr 2025. Ich hoff, Ihr auch.

Gerhard Anna (66) auf den und auf dem Kahlenberg im Nebel und bei leichtem Schneegestöber,  – 3 Grad Celsius

Trailen auf den und auf dem Kahlenberg (Wien). Dornröschentrail, Südtiroler Uphill-Trail etc.   Wir hatten einen guten Rutsch ins neue Jahr 2025. Ich hoff, Ihr auch.

We are trailing on the Kahlenberg. Dornröschentrail, South Tyrolean Uphill Trail etc.   We had a good start to the year 2025. I hope you did too.

Gerhard Anna (66) auf den und auf dem Kahlenberg im Nebel und bei leichtem Schneegestöber,  – 3 Grad Celsius

Gerhard Anna (66) up and down the Kahlenberg in fog and light snow flurries, – 3 degrees Celsius

                                                        Winter-Biker  /   Winter bikers

                                                        Winter-Biker  /   Winter bikers

(Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Freerider

                                                                   Winter-Biker:in  /   Winter bikers

(MSc, b. 1959), European Philosopher, Writer, Freerider

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa

Gerhard  Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025

Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)

Gespräche outdoor/indoorGrammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

Landschaft und Leib

                             Anna Lydia Huber (66, philosopher) & Gerhard Kaučić (66, philosopher) 

                         Summer/winter bike tours 2024/25 (previous and following)

the philosopher as cyclist,    the philosopher as bicycle rider,   the philosopher as traveler,  

 the philosopher as moved and moving,

the philosopher as scout …          ….              …..     trace    …….   trail ……  

Grammatology  …….  

Deconstruction  

The concept of freedom and its freedoms
 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2025/01/the-concept-of-freedom-crisis-of-freedom.html 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2025/01/the-concept-of-freedom-crisis-of-freedom.html?m=1

https://web.archive.org/web/20250109013450/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2025/01/the-concept-of-freedom-crisis-of-freedom.html 

https://web.archive.org/web/20250109013440/https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2025/01/the-concept-of-freedom-crisis-of-freedom.html?m=1 

Freiheit und Krise. Krise der Freiheit

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/03/freiheit-und-krise.html 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2017/03/freiheit-und-krise.html?m=1

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1