Tag Archives: Anna Lydia Huber Grammatologische Philosophische Praxis

Sport Fun Erhabenheit

PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS OESTERREICH EUROPA 

                                         Philosophische Praktiker, GrammatologInnen, Autor:in, Radfahrer:in, Ökomobilist:in, der Philosoph/die Philosophin als Radfahrer:in, der Philosoph/die Philosophin als Radfahrende, der Philosoph/die Philosophin als Fahrende/r, der Philosoph/die Philosophin als Bewegte/r und Bewegende/r, der Philosoph/die Philosophin als Scout   …….   trace ……. Spur …….   Grammatologie Dekonstruktion   

Erzählungen, Berichte, Analysen, Reflexionen aus der Praxis/aus meiner/unserer Philosophischen Praxis

Sprachphilosophie, Politische Philosophie, Demokratiephilosophie, Religionsphilosophie, Philosophie der Technik und Techné, Technikphilosophie,  Sportphilosophie, Pop-Philosophie, Kulturphilosophie, Kunstphilosophie, Philosophie der Kunst und des Körpers, Körperphilosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, Poststrukturalismus, Konstruktivismus, Postmoderne, Wiener Postmoderne, Dekonstruktion, Grammatologie 

Philosoph des Denkens der Différance, Philosophie der Différance, Praxis der Différance, Arbeit(!) der Différance  
( lies dazu „Die différance“, – in: Jacques Derrida: Randgänge der Philosophie, Passagen Verlag, Wien 1988, S. 29-52 )    

Radfahren in Wien und überall sonst, – Fahrradfahren geht immer und überall !

Radfahren und Philosophische Praxis ( vgl. auch „Was ist PP? (II) Teil 2“ )

Radfahren und Philosophieren, Sport und Philosophie, beides birgt „Artistisches“!

Wir erliegen als Zuschauende unkritisch der Bewunderung, dem Staunen, der Begeisterung. Wir unterliegen einer gewissen Begehrensgrundlage zur Verschmelzung. Einem Hinüberwachsen! Einem Überunshinauswachsenwollen! Eins sein wollen mit einem Helden / einer Heldin!

Das ist etwas Gefährliches, wenn diese Leidenschaften im Feld der Politik auftauchen. Wir alle wissen, worauf ich anspiele. Der Faschismus, die Faschismen aller Arten spielen mit diesen unseren Gefühlsmöglichkeiten. Wenn wir nicht aufpassen und unseren kritischen Verstand einsetzen, kann uns das heftig ergreifen und instrumentalisieren. Man denke nur an den Nationalsozialismus, den Faschismus und an andere einschlägige Richtungen des Rassismus ( ob Apartheid in Südafrika in den 40ern und ff., ob Hutu/Tutzi 1994, ob Daesch (IS), ob Rußland, ob USA heute und viele andere Vorgänge in der Geschichte der Menschheit.

Menschen werden buchstäblich von jemand oder etwas ergriffen!  Dann sind wir nicht mehr Herr unserer selbst ( vgl. E. Canetti, Masse und Macht und W. Reichs Faschismustheorie!! )

Was im weiten Feld des Politischen und der Politik gefährlich bleibt und gefahrvoll ist!

Muß das immer und überall gelten!? Muß ich immer kritisch sein? Kann ich immer kritisch sein?

Beim Musikhören bzw Genießen von Musik, beim Genießen der Kunst und Artistik der Töne- und Sound-Erzeuger  muß ich mich dem Genuß hingeben dürfen, ansonsten entgeht mir die Musik (?!).

Beim Schauen und Genießen eines guten Fußballspieles muß ich mir selbst erlauben quasi unkritisch das Spiel als Spiel zu verfolgen, ansonsten entgeht mir dieses Vergnügen. Ich muß zumindest ein bißchen leidenschaftlich Partei ergreifen dürfen, jubeln dürfen, – und traurig sein dürfen. Für die Zeitstrecke der Spieldauer muß ich dem Sportgeschehen erst einmal ein bißchen unkritisch, quasi „naiv“ begegnen, ansonsten begegnen das Spiel und ich selbst einander nicht. Und ohne eine echte Begegnung, also ohne leidenschaftliche Begegnung erfahre ich keine „Motio“ ( lat.: Bewegung, Eindruck! ), keine Emotion, keine Bewegtheit und also keine Berührtheit

Ich muß mich berühren lassen! Berühren lassen für diese begrenzte Zeitstrecke! Ohne Bewegung keine Berührung, ohne Berührung keine Rührung, ohne Rührung kein starkes, heißt vivifizierendes, lebendig haltendes Erleben. Kaum ein Leben!  Kaum ein Leben ohne Erlebnisse (!?). Kaum ein Leben ohne Erfahrung  (!?).

Erfahrung erfordert zuallererst Bejahung, sonst ist es keine Erfahrung (!?). Ich muß etwas bejahen, es loben, es anerkennen, um etwas erkennen und berühren zu können und von etwas berührt werden zu können! Andernfalls ist es bloß ein mir Zugestoßenes, ein Schmerz, eine unerkannte, vielleicht unerkennbare Be-rührung. Ein Unaussprechbares und Unaussprechliches! Eine Art Trauma.

Aristoteles schreibt in seiner „Rhetorik“, wir sollen die Tugenden und vor allem aber die Erfolge derer, die wir bewundern, loben. Er meint, wir gäben den Dingen und Ereignissen durch das Lob „Schönheit und Bedeutung“ (!) und Aristoteles meint auch, daß die Trope der Verstärkung dafür angemessen sei, – also die expressive, leidenschaftliche Ausdrucksweise, die den „Helden“, die „Heldin“, den „Artisten“, die „Artistin“, aus dem Alltag und dem Alltäglichen heraushebt und damit zeitgleich auch den Zuschauenden als eine Art Teilnehmenden / Teilhabenden, die Zuschauenden an einer Art „Erhabenheit“ ( vgl. Kant, Lyotard ) teilhaftig werden läßt.

Dieses Teilhaftigwerden erhöht vielleicht den empfundenen Eigenwert durch ein Mit-von-der-Partie-gewesen-Sein. Das Gefühl der Schönheit ( vgl. Goethe ) von etwas. Die Schönheit der Kunst. Die Schönheit des Sports, – des Sportlichen. Die Schönheit der Bewegung und der Bewegten. Die Schönheit der Geübten. Die Schönheit der Vielgeübten. Die Schönheit der ArtistInnen. Die Schönheit und Bedeutungshaftigkeit des Artistischen! Des nur durch außergewöhnlichen Aufwand von Körperlichkeit Erreichbaren. Das Unerreichbare! Für fast alle (!?).

Durch Ausübung und Übung von etwas kann aber so manche/r ein bißchen etwas von dieser Art „Erhabenheit“/ Herausgehobensein (aus der Vielzahl der/des Gewöhnlichen) erlangen und sich daran und darüber und dadurch erfreuen. Kann der Mensch sich freuen an sich selbst/durch sich selbst?

Ich denke, ich kann es. Ich freue mich, wenn ich mich bewegen darf und kann. Ich freue mich, wenn ich Sport ( ob Radsport, Fußball, Handball, Basketball, Tennis, Badminton, Schwimmen, Boxen, Aikido, Boden- und Geräteturnen, Gewichtheben, 100-Meter-Lauf, Langlauf, Marathon etc. ) erlebe, – als Zuschauer und als Ausübender. Ich erfreue mich an den anderen, die besser sind als ich (in etwas) und ich erfreue mich an meinen eigenen Fähigkeiten.

Ich spreche jetzt vor allem von meinen körperlichen Fähigkeiten, – quasi von meinen „artistischen“ Fähigkeiten. Ich meine da besonders (heute und hier) mein Radfahren, mein Können auf einem Rad. Ich genieße es. Ich genieße diese Art von Bewegung und die davon ausgelöste Bewegtheit.

Ich brauche die Wiederholung dieser Bewegung. Ich brauche die Power, die Kraft des Körpers. Ich schätze die Eigenschaften des Gerätes, meines Fahrrads. Es kann für mich nicht oft genug sein. Es wird mir nie langweilig.

Jede Wiederholung ist anders und wiederholt genau genommen nicht. Ich benütze verschiedene Räder ( vgl. Was ist Philosophische Praxis? (II) Teil 2 ) und ich fahre immer andere Wege.

Jedesmal ein anderes Topographikum, ein anderes und anders herausforderndes Gelände. Ich liebe das. Und besonders liebe ich es zurzeit mit meinem Enduro zu fahren, meinem „Spaßwerk“ (S Works)! Die Eingeweihten wissen, was das meint.

Dieses Rad ist der Alleskönner, das Alleskönnende, das fast alles Ermöglichende, auch wenn der Rider (bike rider), der ich bin, lange nicht alles kann.

„Sport und Fun, Leidenschaft,  Philosophie und Spaß, Humor, Angst,  Ernst und Geschicklichkeit, Körper, Kraft, Raffinesse und Mechanik.

Was macht das mit den modernen, risikobegabten Menschen!“ 

Kann die Philosophie damit etwas anfangen? Können die PhilosophInnen da mit?

Damit etwas anfangen? Leidenschaft entwickeln? Genießen?

Und trotzdem hernach den Verstand nicht verlieren? Kritisch bleiben?

Und freudvolle Menschen sein oder werden?

ArtistInnen Ihres Feldes?!

Ein schönes „Praktikum“, eine schöne philosophische Praxis – ein echtes Symposion ( vgl. Plato ), ein Gelage im besten Sinn mit Herz und Verstand und Lust an der Debatte im Beisein unserer so geschätzten Bikes (Enduro-Bikes, MTBs) mit open end.

Radfahren in Wien und darüberhinaus, Mountainbiken in Wien, Rennradfahren in Wien, Fahrrad in Wien, Fahr Rad in Wien, Philosophie in Wien, Philosophie und Sport,                                                 

                                                 Abenteuer und Philosophie,  

          Niemand ( m / f / o ), der nicht „leidenschaftlich“ ist, sollte Eintritt suchen !

Abenteuer Philosophie

Grünes Denken,     Planetarisches Denken und Handeln,       Philosophie

Vom Fahrrad aus

Mountainbiking in Wien (und überall sonst auch)

Zu den diversen „Errötungen“ der Stadt und der Stadtberge:   Das Rad!   Das MTB!   Der Allesbezwinger!   Der Cityspringer!

Zum Thema „Philosophie und Rad“ und „Philosophische Praxis auf Rad und auf Draht“ u.a.

vgl. Blogpostings  „Was ist philosophische Praxis? Teil 1 Ein Zuschnitt“ und „Was ist PP? Teil 2  Eine Ansage in neun Bemerkungen“  und Blogpost „Gezi Park das Unberechenbare“ u.a.

Philosophie und Sport

Abenteuer Philosophie

vorläufige Antwort auf vor-läufige (!) Fragen:

ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Rennradfahrer / All Mountain-Biker / alljährlichen Großglocknerbezwinger / Rider und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund

Mehr Themen und Themata  Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax‘ Philosophische Praxis:

https://www.pinterest.com/gerhardkaucic/pins

(Kleine Themenliste / Auswahl / Selection   on   Pinterest zur Grammatologischen Philosophischen Praxis von Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax Wien Europa Welt)

Radfahren in Wien und überall sonst, – Fahrradfahren geht immer und überall !

Radfahren mit Reflektoren! Radfahren in Wien und anderswo.

In der Stadt. Auf dem Land. Im Wald. Auf den Bergen. Von den Bergen. An Flüssen. An Seen. Am Meer. Über die Hügel dieser Welt. Auf den Flügeln der Mechanik dieser Welt. Leise und lächelnd. Befriedigend. Sehr gut. Für mich und für die Welt.

P.s.:

nun noch zum endenwollenden Enden auf häufig gestellte  Fragen:

sportlich aktiv seit dem 9. Lebensjahr, einer der ersten Langläufer Österreichs ( im Jahre 1968! auf Vereinsebene!, –  kein Berufssportler), fuhr eines der ersten Mountainbikes in Österreich (seit 1983!, aufgrund einer Erfahrung mit Leo Lehner, einem Freund damals, der dieses Bike, dieses Rad, dieses MTB aus Alaska von einer dortigen Radtour mitbrachte, zu unser aller Erstaunen und zu unser aller Freude). 

vorläufige Antwort auf vor-läufige (!) Fragen:
ich selbst bezeichne mich nicht als „Sportler“!, – ich halte mich für einen erfahrenen, leistungsfähigen und sehr gut trainierten Radfahrer / Radtourenfahrer / Mountainbiker / Rennradfahrer / Freerider / Läufer / Wanderer und Abenteurer mit sportlichem Hintergrund

((Aus: Peter Weibel: Die Beschleunigung der Bilder. In der Chronokratie. Bern 1987.))

Oder noch einmal anders formuliert:

Eine kleine zu allerlei Überlegungen einladende Monstrosität ( ! siehe dazu  im Posting  „Was ist PP Teil 2“ zur „Lichtung“ und zur „Monstrologie“ ! ) als auch gleichzeitig ein so einige eminente und immanente Aufweisungen implizierendes Dekonstruktivum.

                                                                                       !!! ???

„Das Rad (von Vinci bis Vertov besungen) ist der Beginn der mechanischen Bewegung und der Medienmythen. Vom Wagenrad zum Fahrrad, vom Zahnrad in der Uhr bis in der Fabrik, vom Mühlrad bis zum Wasserrad, aber auch bis zu den Rädern und Spulen in der Kinematographie ist das Rad Produktionsmittel und Erzeuger  von maschineller  Beschleunigung, Tod von Raum und Zeit, Transformer der Dinge in Zeichen und Bilder. Mit dem Rad beginnt die Beschleunigung und die barocke Klage >>Alles geht zu schnell<< (Tempus fugit – die Zeit flieht).

Mit dem Rad beginnt die Mechanisierung der Wahrnehmung und die Implosion der Realität in Bilder.  Im Zug wandert die Landschaft als Bilderbogen an dir vorbei, der du ruhig sitzt wie im Kino.

Kine-Maschine (Eisenbahn) und Kinematographie (Film) sind Geschwister.

Die Landschaft wird daher bei der maschinell beschleunigten Fahrt selbst zum Film. Durch die laufenden Maschinen-Räder wird die Landschaft selbst zum laufenden Bild.

Diese Verflüchtigung der Landschaft in der Flut unablässig wechselnder Bilder, dieses Vorbeirasen der sichtbaren Welt am Eisenbahn-Fenster durch die Geschwindigkeit der Fahrt bewirkte, daß die Landschaft als eine Projektion von Bildern, als Film auf dem Zugfenster (Leinwand) erschien.

Es gibt daher nicht nur sehr viele Filme, welche die Eisenbahn als Sujet haben, sondern auch Avantgarde-Filme, welche die Analogie von Zugfenster und Leinwand, von bewegter Maschine und bewegtem Bild als generativen Formalismus benützen.“ (ebda., S. 30)                                                                                       

                                                                        !!! ???

 „Die Freude der Museen an der Zelebrierung des bloßen Gehens, Sitzens und Stehens, wie es die Werke von Abramovic/Ulay, Richard Long, Gilbert & George’s Living Sculptures, Robert Wilson, Hamish Fulton etc. schlichtweg sind, ist ein beklemmender, weil einfältiger Rückzug aus der gegenwärtigen Geschwindigkeit der Geschichte, aus der Beschleunigung der tele-technetronischen Gesellschaft, in der und von der wir alle leben.

Wegen dieses Aufbewahrens obsoleter (sic !?, G. K.) Lebens-, Erlebens-, und Erkenntnisformen in der Hochkultur ist die Massenkultur, z. B. in der Frage der Geschwindigkeit, der beschleunigten Zeit, oft fortschrittlicher (sic !?, G. K.); z. B. Rockmusik (Speed, Lärm, Drugs) oder Film, die proletarische (sic !?, G. K.) Kunstform, die noch immer vom Kunstbetrieb ausgeschlossene (sic!, P. W. 1987), visuelle Kunstform, das Massenmedium, das ein Medium der Geschwindigkeit ist, weil es ein urbanes Medium ist, oder Musikvideos.

>>Big Time<< (1987) von Peter Gabriel ist künstlerisch besser, zeit- und mediengemäßer als die von Wulf Herzogenrath geförderte deutsche Hausmütterchen-Videokunst.

Die pleotope und –chrone Polytropik der Medienkunst und besonders des elektronischen  Bildes ist auch deswegen künstlerisch so interessant, weil in keinem bisherigen Kunstmedium die soziale, technologische und ästhetische Entwicklung auf mehreren Ebenen so verflochten verlaufen ist.

Parallelen zwischen den technischen, sozialen und ästhetischen Strategien reichen von der Produktionstechnik (siehe Montage) bis in die Terminologie.“ (ebda., S. 121)

((   Body Politics!   Sport und Alter, Sport und Altern, 

Körperwissen, Medizin, Technik und Ethik, Mensch und Technik, Lebenserwartung, Körpertechnie, wie leben?!, welches Leben!?, wozu(!?) leben, Lebenserwartungen(!?), Sportivität bis mindestens 140 !? Body Politics!

Sport in die Körper einschreiben!  Körper schreiben! Lust und Schmerz Körper erschreiben!

Körperschrift als Lebenslust! Das Leben lebendig leben! Leidenschaften! Liebe leiden! Body Politics!

Besetzungen erarbeiten! Libido entwickeln! Leben (h)aushalten! Body Politics!

„Wer? Was? Die Erfindung des Menschen 1. Die Différance des Menschen“, – in: Bernard Stiegler: Technik und Zeit. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 181ff.

„Die Technik als philosophisches Problem 2. Menschliche Natur und conditio humana3. Warum Technik?“, – in: Massimo De Carolis: Das Leben im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 20ff.

Derrida und die Technologie. Die Treue an den Grenzen der Dekonstruktion und die Prothesen des Glaubens“, – in: Bernard Stiegler: Denken bis an die Grenzen der Maschine. Zürich-Berlin 2009 (diaphanes), S. 111ff.

Ökotechnie der Körper, vgl. J. Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy. Berlin 2007, S. 145

Körpertechné! Körpertechnie! Body Politics!

Körpertechnik(en), –  den Körper seinem Gebrauch anpassen! Body Politics!

Das Sterben, der Tod, das ist das absolut Inakzeptable!Das Inakzeptable! Dasabsolut Inakzeptable (!) Das, was wir nicht und nie akzeptieren können werden! Das, was wir gezwungen werden zu akzeptieren ohne es akzeptieren(!) zu können. Die Ausweglosigkeit(!) des Körpers, – dessen Aporien! Die Verschiebungen der Aporien des Körpers!!!???   Body Politics!

Mauss, Marcel: Soziologie und Anthropologie 2: Gabentausch, Soziologie und Psychologie, Todesvorstellungen, Körpertechniken, Begriff der Person, Frankfurt am Main 1997, S. 199f., S. 219ff.

Körpertechnik! „den Körper seinem Gebrauch anzupassen“ (M. Mauss, 199), die Verwendung des Körpers ist immer sozial vorgegeben (!?), Body Politics!

Stichwort „Prothesen“! Vgl. Jean-Luc Nancy und sein Herz! „(DIES IST MEIN HERZ, >>DAS HERZ EINES ANDEREN<<) in: . J. Derrida: Berühren, Jean-Luc Nancy. Berlin 2007, S. 121ff.

J.-L. Nancy: Corpus. Berlin, Zürich 2014, S. 87f.: „ Techné der Körper…. Die >>Erschaffung<< ist die techné der Körper. Unsere Welt erschafft die große Zahl von Körpern, sie erschafft sich als Welt der Körper…“ „Die Ökotechnik funktioniert mit technischen Apparaten, an die sie uns von allen Seiten anschließt.“ Ebda.: S. 14 „Es bliebe, den Körper zu schreiben… Es bliebe, nicht über den Körper zu schreiben, sondern den Körper selbst….“ Body Politics!

Körpertechné! Körpertechnie! Körperwissen! Body Politics!

Körpertechnik(en), –  

mehr vgl. Teaser im Blogspot-Blog 2014 ff. !!!

 Freundschaft Freude Freiheit Naturismus

Friendship Joy Freedom Naturism

Cycling, end of stage, end of day, open air bathing, naturism, free body culture, freedom, quality of life, love of life, joy of life, necessity of life, beautyness, aesthetics, nature, culture, friendship 

Das Begehren (!) ( bitte nicht zu verwechseln mit Bedürfnis ! )  führt uns zum Begehren auch des Denkens, des Denkens des Begehrens und des irgendwie Habhaftwerdenwollens der je eigenen „Zeit“, –   der Epoche, unserer Epoche! (vgl. Teaser!)

Der Epoché (!?) des Post-Anthropozäns !?

Das Begehren, die Leidenschaft (vgl. Teaser und Footer Blogspot-Blog 2014!), das ist das, was auf das Anwesende und auf das Abwesende (vgl. Teaser) zielt.

Dies hält uns auf Trab. Das erzeugt unsere Identität. Das Philosophieren vereint uns im Streit, hält uns in der Differenz, auch zu uns selbst, bildet uns zu KulturteilhaberInnen, die sich in ihrem Denken begreifen wollen und zu erkunden suchen.

Warum also nicht philosophieren?

Abenteuer Philosophie              Abenteuer Philosophische Praxis

Jeder Satz hat zu wenig Zeit. Jeder Satz verdrängt, indem er springt. Er verdrängt viele andere mögliche und notwendige (!) Sätze (mehr vgl. mein/unser Youtube-Video zu „Der Satz“).

Jeder Satz grüßt ein Gespenst. Jeder Satz ist ein Gespenst.

Jeder Satz in einer jeden Setzung und einer jeden Sitzung (auch der in einer PP/Philosophischen Praxis).

Ich sollte/wir sollten immer die Möglichkeit haben, alle psychoanalytischen, ökonomischen, politischen und juridischen Implikationen des oben Gesagten/Gesetzten darzulegen.

Ich verweise alle LeserInnen auf meine/unsere Publikationen im Netz und auf die Veröffentlichungen auf Papier.

Philosophische Praxis

die rätselhafte und verstörende Notwendigkeit

Von Kommunikation

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DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren.

Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. DerridaLa dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f ….

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de  

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Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Do:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

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Kant

Gestern und vorgestern in (vor)apokalyptischen Zeiten (?) und übermorgen (Februar 2025) eine kleine Gemeinde (2 Studenten der Politologie) in unserem Philosophischen Salon in Wien zum Thema Kant und das unreine Denken >Kant anders sein< ( Themenpart in Spitzklammern ist der Titel eines Aufsatzes von Anna Lydia Huber aus dem Jahr 1989, – in: Die GRÜNE F Abyss November 1989 – Nr. 4, S. 8 – 13).

Wir vier beziehen uns überwiegend auf unsere Lektüre zweier Aufsätze von Anna Lydia Huber aus dem Jahr 1989. Mit ihr lesen wir Kants Kritiken in kleinen Portionen und diskutieren diese Portionen mithilfe Hamanns Befunde (Zeitgenosse Kants aus dem 18. Jahrhundert wohlgemerkt!) über Kant im „Kant-Jahr 2024“ ff., 300 Jahre nach der Geburt von Immanuel Kant).  Einiges finden Sie unten zitiert und unsere apokalyptische Gegenwart (in jeglicher Bedeutung dieses Wortes „Apokalypsis“) leuchtet häufig genug aus einer noch unbestimmten und unbestimmbaren Ferne und Fernung an Wirklichkeit und Wirksamkeit bis zu uns heran.  

a): A.L.H.: Hamann und die Schrift oder was in dieser Gesellschaft nicht zu Wort kommen darf.  Die GRÜNE F Abyss, Obertrum, Wien Oktober 1989, Nr. 3, S. 7 – 12.  

b) A.L.H.: Kant   anders sein, Feministische Spuren-Suche, ebda., Wien November 1989, Nr. 4, S. 8 – 13.

Anna Lydia Huber kann aus persönlichen Zeitgründen leider nur an zwei von drei Tagen dabei sein. Ich werde ihr selbstverständlich, wie immer fast, von unserem Gespräch Bericht geben. Daß dieser „Bericht“ das Dabeigewesensein nicht ersetzen kann, ist sicher allen klar. 

Dieses Dabeigewesensein hinterläßt auch wieder nur Bruchstücke des Stattgefundenen. 

Was statt hatte, – nicht nur die Sätze und ihre Verbindungen, Bündnisse, Ablenkungen, Wegführungen, auch die Tonfallseigenheiten, die Euphorie, die Begeist(!)erung, die Trauer, das Leiden, die Spannung, die Verteidigung und ihre Abwehr, die Aggression mehr oder weniger zugelassen, verdeckt, bewußt ausgespielt und die Aufmerksamkeitsintensität, die darauf immer wieder zurückführt, beschaut, erklärt oder erklärend vernebelt, die Freude an der Entdeckung, der Enthüllung, die Freiheit der Apokalypsis, die Argumentationsstrategien, das geheime oder offenbarte Telos, kurz die gesamte Performance und die mitgeführte Reflexion (zumindest partiell), die Zuneigung oder auch die Wut, die Temposteigerung und noch viel mehr, all das gibt ein Textbild, eine komplexe „Partitur der Bestimmungen“, der Stimmungen und der Stimmen, vielleicht fast eine kleine Symphonie mit vielen Dissonanzen und Disseminationen, deren Aufführung wie immer nach der Beendigung (ohne bestimmtes Ende) verklingt und verschwunden ist. 

Eben bloß erinnerbar, nicht linear, nicht klar. Erscheinungen der Erinnerung aus unserem Gedächtnis. Immer weniger erinnerlich und permanent gezeichnet durch Überschreibungen. Es bleibt zumindest, – …  ein kleines Posting. Ein Web- Log-„buch“. Offen …

Eine Bericht-gebung ermutigt noch lange nicht ein Mitredenkönnen an anderer Stelle. Immerhin bekommt Anna Kunde zu unserem Diskurs, unserer Analyse, unserer Dekonstruktion,-  eine Kunde ähnlich diesem Aufgeschriebenen, das ich in den nächsten Tagen als Posting in unserem Blog zu veröffentlichen gedenke. Mein Beitrag zum Kant-Jahr 2025 (301 Jahre Immanuel Kant).

Das hier Aufgeschriebene (meist ein Zitiertes!) eröffnet wie immer nur sehr bedingt ein Blickfenster zu unserem Text-ereignis als Gespräch und/als Dekonstruktion.

Bevor ich über Kant und die Sprache etwas sage beziehungsweise etwas darüber schreibe, was wir gesprochen haben über Kant und diese seltsame Angelegenheit „Sprache“, möchte ich ein paar wenige Sätze zur Apokalyptik unserer Zeit und vielleicht besonders unserer Zukunftszeit äußern, jetzt und in alphabetischer Form über das lautlich Performte, also unser Gespräch.

Gleich zu Beginn sagte jemand von uns, ich weiß nicht genau, wer, also jemand sagte, was machen wir eigentlich da, wir plaudern über das verdammte Sprechen und dort draußen spricht und schreibt man von der Gefahr eines Atomkriegs, spricht Putin und sein Umfeld vom Einsatz nuklearer Waffen und täglich äußern sich die diversesten Medienleute immer häufiger darüber. Beinahe tauchen schon Gefühle des sich dran gewöhnt Habens auf.

Die Suche in den Kulturwissenschaften in den letzten 50 und mehr Jahren nach dem realen Referenten. Gibt es einen solchen, ja oder nein? Unser soziales Gedächtnis, unsere Kulturen kennen keinen echten realen Referenten, nur Verweisungszusammenhänge. Mehr dazu dann weiter unten zu Kant und Hamann und anderen. Wir leben kulturell im Symbolischen! Selbst der individuelle Tod eines uns Nahestehenden, der uns in schwere Trauer versetzt, kann vom Symbolischen unserer Kultur gefaßt werden, quasi als schwere „Realität“ begrenzt und zur Erträglichkeit geführt werden. Wie immer lange das braucht. Erträglichkeit kommt irgendwann. In den meisten Fällen.

Der einzige absolut reale Referent wäre die absolute atomare Katastrophe. Dies und nur dies wäre die einzige unauslöschliche Spur als Spur des ganz Anderen. Des absolut und komplett ganz Anderen. Ob das den Putinisten wirklich bewußt ist. Wir sind unsicher. Bei Putin wäre es denkbar für uns, daß Thanatos die Oberhand gewinnt und er alles in die Pfanne haut. So lautete in diesem Moment die Kurzform in unserer Runde für anderswo ausführlicher Dargebrachtes.

Die große atomare Vernichtung des gesamten Archivs und seiner symbolischen Kompetenz und Kapazität. Alles Leben hin. Auf der Erde. Und kein anderes wüßten wir.

Was die Diskurse der „atomaren Abschreckung“ angeht, möchte ich hier nur kurz an Derrida erinnern in der Formulierung der „irreduziblen Dissemination“ der Sendungen (Postkarte, Erste Lieferung, Berlin 1982). Derrida spricht von „destinerrance“, einer Bestimmungsirrung der Sendungen, die einer Struktur verbunden ist, deren Zufälligkeit und Unberechenbarkeit irreduzibel ist. Gemeint ist hier eine Zufälligkeit, die jeglicher Berechnung, Kalkulation und jedweder möglichen Entscheidung gegenüber heterogen in Erscheinung tritt.

Sendungen, Missiles (wie Derrida das auch benennt!) in ihrer jeweiligen Bestimmungsirrung brandgefährlich im Zeitalter der denkbar undenkbaren Möglichkeit eines Atomkriegs.

Wir alle sind militärwissenschaftlich, technisch und diplomatisch inkompetent und doch können wir uns wie alle anderen eine Art von Kompetenz zusprechen lassen durch unsere kulturwissenschaftlich philosophische textuelle Kompetenz.

Wir sind TextexpertInnen, auch wenn es so etwas nur im engeren Sinn geben sollte. Die atomare Kriegswirtschaft und -technik ist mehr denn je von Informationstechnologien und Kommunikationsstrukturen, also von Sprachstrukturen (vokalisierter und nichtvokalisierbarer) abhängig. Abhängig von Geschwindigkeiten des Chiffrierens und des Dechiffrierens. Von Hardware und Software.

Warten wir alle vielleicht auf diesen Krieg? Unser Ubw? Unsere unzähligen Berichte und Gespräche, Talks (Talk-Sendungen!?) Und die Geschwindigkeit des Wettrüstens? Die DNA des Kapitalisierens,- Geschwindigkeit!?

Die grauslige Realität eines atomaren Schlagabtauschs kann nur der bezeichnete Referent sein, nie aber der reale Referent eines Textes. Worum handelt es sich, wenn wir so ein Szenario zu denken versuchen. Vielleicht um gesehene Filmbilder, vermischt mit Phantasmen. Spekulationen. Vielleicht mit Erwartungs-Vibrations.

Lustaffizierungen unseres mediatisierten Körpers. Wer weiß das schon so genau. Putin nicht. Wir nicht. Einige ahnen etwas. Sagen es aber nicht. Male den Teufel nicht an die Wand! Sie verstehen?!

Bis jetzt ist der vorgestellte Atomkrieg eine Einbildung. Eine Ein-Bild-ung in unseren Körper, in unser Gehirn hinein, Bilder in unseren Körper pflanzen oder malen. Eine Enervierung. Eine Enervierung des Schmerzes und der Lust.

Die Vorstellungen, die „Sendungen/Missiles“, die Herr Medwedew häufig in die (westliche) Welt hinausspricht, dürften bei ihm Verzückungen auslösen. Er genießt das offen sichtlich. Machtlust. Solange der nukleare nicht lokalisierbare Atomkrieg nur als Verbalgespenst herumgeistert und nicht zum realen Referenten geworden sein wird.

Wir alle reden und schreiben und denken in der Erfahrung unserer Endlichkeit und in der Hoffnung an ein Weiterleben in Ewigkeit. In irgendeiner Form. Die Form nach dem Tod erklären sich noch immer die meisten ErdenbürgerInnen mittels einer der führenden Gottesideologien.

MachtinhaberInnen sind von einem Weiterleben, einem Überleben besonders stark affiziert und gehen bekanntermaßen bis zum Äußersten und sei es ein Krieg. Und seien es atomare Schläge.

Dieses Kalkül wird zurzeit besonders heftig debattiert. Ob Rußland. Ob Nordkorea. Ob China. Jeden Tag kommen diese drei einer Versuchung näher. Man hat das Gefühl, die wollen das wirklich austesten. Der Herr muß seinen Namen jedenfalls einschreiben. Er, der Herr, am besten ein Kriegsherr (wie Putin gerade in diesem Jetzt) riskiert den Krieg, um seinen Namen in die Geschichte zumindest seines Landes einzuritzen, – Blutvergießen aus seiner Sicht notwendig. Technische Vernunft. Kalküle. Berechenbarkeit. Bestimmungsirrungen? Destinerrance“! Schicksal? Fatum? Bestimmung? Sendung? Missiles? Raubkopien?! SprachverwindungIrreduzible Dissemination?

In der heutigen Perspektive einer totalen Zerstörung bliebe nichts zu genießen. Keine Kapitalisierung eines symbolischen Nutzens. Kein Sterben im Namen von etwas, das in der konkreten jeweiligen Perspektive mehr wert wäre als das Leben. Keine lebenden Verehrer der Geschichte „im Namen von“ mehr. Keine Überlebenden. Keine Archive. Keine kulturelle Vererbung mehr. Keine Namen mehr. Bloß der Name „Apokalypse“ als physikalische Ent-deckung, die Apokalypse des Namens.

Kommt da jetzt die „Abschreckung“ ins Spiel? Das Wissen um den Namen, der solche Opfer niemals wert sein könne?  Lasset mich und uns im Gespräch üben. Sprechen wir. Reden wir. Entdecken wir das Geheimnis. Enthüllen wir das Wissen. Schauen wir uns ins Gesicht. Apokalypsis, die Hebung der Schleier. Die Aufklärung. Die Klärung. Die Klarsicht. (Cf.: Kant, Streit der Fakultäten, Kant, Zum ewigen Frieden; Derrida, Postkarte, Derrida, Apokalypse)

Die Lust am Text (Barthes) sei denen versagt, die der Rede Herr sein wollen.

„Der Hamannsche Kritizismus pariert Kants Vernunft-Begriff und die daraus folgenden Konsequenzen mit der Einbettung auch dieses Begriffs aus reiner Vernunft jenseits aller Empirie und Historie (laut Kant) in die geschichtliche Materialität der Zeit.“ (ALH)

Die „Sprache, das erste und letzte Organon und Kriterium der Vernunft“ (Hamann, Sämtliche Werke, Wien 1950, III, 284), „ist auch der Mittelpunkt des Misverstandes der Vernunft mit ihr selbst“ (ebda., 286).

Hamann erklärt ganz unmißverständlich  Kants „Selbstbestimmung“ der denkenden Vernunft als historisch bedingte Konstruktion aus der schon vorhandenen Sprache heraus, „deren sprachliche Bedingungen sich zu einem konkreten Zeitpunkt der Geschichte jeweils innerhalb und außerhalb der Philosophie und ihrer Fachsprache erfüllt haben.“ (ALH)

Hamann spricht von einer immer schon vorgegebenen Sprache und deren Bahnungen, die vom jeweiligen Sprachbenützer bei dessen Verarbeitung der Sprache nicht selbst produziert werden können. In dieser Verarbeitung der Sprache  findet somit auch Kants Gegenstandsbegriff beziehungsweise dessen Grundlegung seine einzige Basis.

Hamann als Hfrau sieht wie auch ein anderer H-Mann seiner Zeit H-ippel die historische Bedingtheit der Vormundschaft des Mannes über die Frau.

Ein Logozentriker wie Kant als Aufklärer orientiert sich in machtvoll auftretender männlicher Pose der Angst am Ideal des desensibilisierten de-sexualisierten Körpers (der Sprache). Der ‚reine‘ Vernunftbegriff ersetzt Materie Körper und Schrift durch sogenannte innere innerliche Supplemente der Idee, der Seele und des Sinnes.“ (ALH)

Hamann spricht von der „mordlügnerischen Philosophie“ (Hamann, Sämtl. W. II, 206) als eine Anpassung ans Tote im Dienste der Selbsterhaltung (!), die die bunte Fülle der Dinge durch die Bedingung der Möglichkeit ihres Gedachtseins (z.B. Putinismus!), Leidenschaften durch kategorische (!) Imperative (!) und die Intensität der Zeichen durch den „flatus vocis“ ersetzt (z.B. Putin! Atomkrieg! Weltkrieg!).

Kant im Dienste der Macht, des Willens zur Macht. Kant muß nicht gelesen werden, er wird überall mitgelesen!

„Kant schleiche wie eine Katze um den heißen Brei herum und sei, indem er das ‚vermaledeyte … Beywort  selbst verschuldet‘ schließlich  vor die Unmündigkeit, und nicht vor die Vormundschaft setzte, ein schönes Beispiel dafür, wie  ‚ungern die Metaphysiker ihre Personen bey ihrem rechten Namen‘ nennen. Denn mit welchem Gewissen könne ein ‚Raisonneur und Speculant hinter dem Ofen und in der Schlafmütze den Unmündigen ihre Feigheit vorwerfen‘, wenn ihr aufgeklärter und selbstdenkender Vormund sich ein zahlreiches Heer zum Garanten seiner vormundschaftlichen Infallibilität halte. Wer so argumentiere, lasse letztlich die Aufklärung des Jahrhunderts zu einem bloßen Nordlicht verkommen. Nicht aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, sondern ‚aus einer allerhöchst selbstverschuldeten Vormundschaft‘ müßten sich die Unmündigen befreien, aber hier läge eben der ‚Knoten der ganzen politischen Aufgabe‘. “ (Ursula Pia Jauch, Immanuel Kant zur Geschlechterdifferenz. Wien 1988, 124)

Reden als ständiges „Übersetzen“! (H., II, 199)

Hamanns Übersetzen als ein Senden ohne verortbaren Sender (cf. oben Derridas Formulierung von der „irreduziblen Dissemination“ der Sendungen, siehe: Postkarte, Erste Lieferung, Berlin 1982).

Derrida spricht dort von „destinerrance“, einer Bestimmungsirrung der Sendungen, die einer Struktur verbunden ist, deren Zufälligkeit und Unberechenbarkeit irreduzibel ist. Gemeint ist hier eine Zufälligkeit, die jeglicher Berechnung, Kalkulation und jedweder möglichen Entscheidung gegenüber heterogen in Erscheinung tritt.)

Die Sendungen, auch die Goetheschen, haben ihren „Wert, wie die Zahlen, von der Stelle, wo sie stehen“, und sind deshalb „in ihren Bestimmungen“ (cf. Derrida, „Bestimmungsirrung“!) „und Verhältnissen, gleich den Münzen, nach Ort und Zeit wandelbar“ (H., II, 71), so „leidet jeder Satz, …, unendlich viel Nebenbegriffe“ (H., II, 72).

„ … denn Begriffe sind mehrdeutig und elastisch, sie lassen sich verändern, ausdehnen, einschränken, oder, um eine Einsicht aus der Wahrnehmungspsychologie einzuführen, sie gehorchen Gestalt-Hintergrund-Beziehungen.“ (Feyerabend, Irrwege der Vernunft. Frf. 1989, 317)

Ist da Kommunikation?  Wer dechiffriert sie. Wer liest sie. Mit welchen Begriffen!?

 In Relation zu welchen Kontexten und hinsichtlich welcher Situierung in Raum und Zeit. Wann. Wie. In Bezug auf welchen Hintergrund. Mit welcher Intentionalisierung. Naiv. Polemisch. Ironisch. Zynisch. Aggressiv. Restriktiv. Kreativ. Erfinderisch. Interventionistisch. Freundschaftlich. Offen neutral.

Mit welchen Verständnisvoraussetzungen. Welchen Verstehensmöglichkeiten. Geringer oder höherer Wahrscheinlichkeiten biographisch verursachter bzw veranlagter Blinder Flecken. Mit begründeter und begründbarer Reflexion. … … …

Wie läßt sich das Leben, das Sein, die Wirklichkeit „auf den Begriff bringen? Der Begriff „Vernunft“ und der Begriff „Begriff“ sind nicht ident zu denken. Das, was man sich unter dem Begriff „Vernunft“ gemeinhin und auch in der Philosophie diverser Provenienz denkt und dachte, ist, daß unsere Vernunft (- Gegebenheit!?) das Denken vom Begriff ermöglicht hat, ja, quasi erzeugt/gezeugt hat.

Das Denken mit Vernunft (!) ermöglicht das Produkt Begriff und dieses Denken in und mit Begriffen bezeugt den höchsten Wert in unserem Kommunikationsgebaren.

Die Ansprüche der Vernunft sind höher als das, was der Begriff zu leisten imstande ist. Die Erfüllung der Ansprüche der Vernunft wäre da quasi die perfektionierte Vollendung der Terminologie schlechthin und somit wohl das Ende aller Philosophie.

Die absolut volle Vergegenständlichung !

Das, was Husserl die „Universalität der Deckung von Sprache und Denken“ nannte in „Formale und transzendentale Logik“.  

Die Vernunft, wie wir sie verstehen, zeigt uns aber, der Mensch, das Leben, die Konkretion von etwas, benötigt Spielraum. Einen Spielraum zwischen genauer Bestimmung und einer Toleranz für Unbestimmtheit und das Bewußtsein für die niemals vollständige Bestimmbarkeit von etwas.  

Der Begriff ist nicht alles, was die Vernunft braucht. Der Mensch muß reagieren können. Auf die Welt und all die Erfahrungen, die man mit ihr und in ihr machen können muß, um zu überleben. Auch um richtig zu leben. Dies ist leicht bei nahe liegenden Gegenständen und überhaupt bei einem Gegenstand, einem Ding. Was aber, wenn  das Ding kein Ding ist, sondern eine Wirklichkeit, ein Traum, ein Gefühl, eine Sozialisation der Angst, wie das bei uns allen, uns Menschen immer der Fall ist.

Das Begehren nimmt im Raum, wo der Anspruch vom Bedürfnis getrennt wird, Form an.

„Das Begehren ist weder der Wunsch nach Befriedigung noch der Anspruch auf Liebe, sondern die Differenz, die bleibt, wenn das erste vom zweiten subtrahiert wird“ (Lacan, 1958, Ecrits, 691).

Das Bedürfnis kann befriedigt werden und bildet für das Subjekt kein Motiv mehr. Das Begehren hingegen kann nie befriedigt werden (Lacan ebda., Kojève). Das Subjekt begehrt immer qua dem Anderen (Lacan, Ecrits). Wie Lacan in der Folge von Kojève formuliert, sei das Begehren des Menschen immer das Begehren des Anderen.

Es geht (fast) immer nur um Anerkennung. Ohne Anerkennung kein Überleben. Aus Kojèves Hegeleinführung übernimmt Lacan die Begehrensthese als Anerkennungsprämisse für das Leben als Überleben.

Mit all seinen Folgen (cf. Putin und der Putinismus). Kojève führt darin aus, daß das Subjekt zur Erlangung der begehrten Anerkennung sein Leben in einem Kampf um das reine Anerkanntwerden riskieren muß.

„Die Begierde, die sich auf ein natürliches Objekt richtet, (ist) nur in dem Maße menschlich, als sie durch die Begierde eines anderen, die sich auf das gleiche Objekt bezieht, >vermittelt< wird: es ist menschlich, das zu begehren, was die anderen begehren, weil sie es begehren.“ (Kojève)

Es geht ihm, dem Menschen, um die Anerkennung durch den Anderen. „Dem Menschen, der menschlich ein Ding begehrt, ist es nicht so sehr um das Ding zu tun, als vielmehr um die (…) Anerkennung als Besitzer des Dinges. Und das letzten Endes, weil er die Anerkennung seiner Überlegenheit über den andern durch diesen andern erstrebt.“ (Kojève)

Der Begriff ist zwar kein Surrogat, aber er ist zur Enttäuschung der auf ihn gesetzten philosophischen Erwartungen nicht die Erfüllung der Intentionen der Vernunft, sondern nur deren Durchgang, deren Richtungsnahme.“ (H. Blumenberg, Theorie der Unbegrifflichkeit, Frf. 2007, 10)  

„Es gibt einen Widerspruch zwischen den Unendlichkeitsimplikationen der Vernunft und ihrer Verfahren zu den anthropologischen Endlichkeitsbedingungen.

Wenn das so ist, muß es nicht nur eine Kritik der reinen Vernunft im Sinne der konstitutiven Beschränkung ihrer gegenständlichen Extension geben, also eine Selbstbeschränkung der Vernunft, die sich auch für Kant in einer räumlichen, territorialen Metaphorik erfassen ließ.

Es muß auch eine Kritik der reinen Rationalität geben, die sich auf die temporale Struktur der Vernunftprozesse bezieht und sich nur in einer eindimensionalen Metaphorik darstellen läßt.“  (…)  

„Es ist die zeitliche Endlichkeit, die zum Widerspruch zwingt, die auf abgekürzten Prozessen bestehen läßt, die der reinen Rationalität nicht genügen können, (…), weil sie das Bestehende nicht dem theoretischen Postulat der absoluten Begründung auszusetzen bereit sind.“ (Blumenberg, ebda., 93)

Nicht zufällig haben wir unser philosophisches Arbeitsprogramm im Blog-Kopf zu unserer Philosophischen Praxis folgend formuliert:

 Philosophische Praxis als Überwindung der Angst!

Der ewige Konflikt mit Autorität als permanent dekonstruktiver Versuch von Kommunikation, das Geheimnis des Kommunikativen in der andauernd bedrohlichen Inkommunikabilität. Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, indem wir die Ideologeme und deren Codes analysieren und dekonstruieren. (Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber)  

Hamanns frühe Kritik an Kants Vernunftbegrifflichkeit trifft ins Zentrum der Kantischen Vernunftphilosophie und koinzidiert mit vielen kritischen Stimmen zu Kants Anthropologie und deren Rassentheorie in den letzten 2-3 Jahrzehnten.

Noch einmal Hamann: „Nicht nur das ganze Vermögen zu denken beruht auf Sprache, … sondern Sprache ist auch der Mittelpunct des Misverstandes der Vernunft mit ihr selbst, theils wegen der häufigen Coincidenz des größten und kleinsten Begriffs, seiner Leere und Fülle in idealischen Sätzen, theils wegen des unendlichen der Rede- vor den Schlußfiguren, …“ (Hamann, Metakritik, – in: Schriften zur Sprache, Frf. 1967, 222 ff.)   

(vgl. auch P. Feyerabend, Irrwege der Vernunft; und vielleicht auch unser Posting „Theorie Praxis Technik Philosophische Praxis als Denken und Sprechen“ https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2023/01/theorie-praxis-technik-philosophische.html )

Kant in seiner Rolle der „allerhöchst selbstverschuldeten Vormundschaft“ und wie ich meine, dem daraus hervorgehenden halbblinden Blick von oben herab als „Mangel an Bestimmtheit und Kompetenz des (inhaltlichen) Sprechens“ zeigt sich besonders gut in seinen Texten über Naturgeschichte und Anthropologie, die Kant in den 1770er und 1780er Jahren veröffentlichte und in denen er eine explizite Rassentheorie formulierte.

Kant unterläuft seine eigenen Annahmen, in denen er „die Vernunft“ und ihre „Rationalität“ mit einer Strategie identifiziert, die nur „Prinzipien“ (!) anerkennen will, die unbeschränkte Intersubjektivität nicht unmöglich machen und keine arbiträren Prämissen verlangen.

Kants Mangel an sprachphilosophischer Reflexion (die Hamann und andere ihm immer wieder in kritischen Anmerkungen vorhielten) und die daraus folgende Abhängigkeit von vorgängigen und nicht kritisch durchdachten Begrifflichkeiten ließen Kant schließlich auf das große „Riff“ seiner von ihm sehr geschätzten Rassentheorie auflaufen. Zugute halten wir ihm, daß er von diesem Riff in seiner Altersschrift (Zum ewigen Frieden) wieder runterkam.

„ Kant vertritt die These, dass alle Menschen von gemeinsamer Abstammung seien, sich aber im Laufe der Zeit aufgrund unterschiedlicher klimatischer Bedingungen auseinanderentwickelt hätten, sodass es nun vier ‚Racen‘ gebe: Weiße, Inder, Schwarze und Amerikaner. Diese ‚Racen‘ zeichneten sich jeweils durch klar unterscheidbare erbliche Eigenschaften aus, die sich im Falle ‚gemischtrassiger‘ Kinder vermengen könnten. Kants Hauptinteresse ist in den Schriften über Rasse weniger politischer als vielmehr naturwissenschaftlicher, anthropologischer und wissenschaftstheoretischer Natur. Ihm geht es darum, welche verschiedenen Differenzen zwischen Menschen existieren, wodurch sie entstehen und wie die Wissenschaft sie erfassen kann.

Im Fokus seiner Betrachtung stehen somit äußerlich-körperliche Eigenschaften der ‚Racen‘, er schreibt ihnen jedoch auch Charakteristika zu, die darüber hinausgehen und alles andere als wertneutral sind: Die vier ‚Racen‘ unterschieden sich in Hinblick auf Fleiß, Vernunftbegabung und die Fähigkeit, Kultur hervorzubringen. Voll ausgeprägt seien diese Kapazitäten nur bei den Weißen, auf die in hierarchischer Folge die Inder und Schwarzen folgten, während die amerikanischen Ureinwohner in der Ordnung ganz unten stünden.

Wer die entsprechenden Texte liest, kann kaum ernsthaft bestreiten, dass diese Positionen nach allen gängigen Kriterien als rassistisch zu bezeichnen sind. Doch einen Autor des 18. und frühen 19. Jahrhunderts als Rassisten zu bezeichnen, heißt immer, ihn nach heutigen Maßstäben zu beurteilen – denn den Begriff des Rassismus gibt es überhaupt erst seit dem 20. Jahrhundert.

Ein solches rückwirkendes Urteilen ist aber nicht per se ungerechtfertigt, sondern völlig unumgänglich: Wer die Geschichte des europäischen Rassismus verstehen will, muss ideologische Entwicklungen des 18. und 19. Jahrhundert analysieren – auch wenn es den Begriff noch nicht gab. Die Vorsokratiker als Vorsokratiker zu bezeichnen wird auch nicht dadurch falsch, dass es den Begriff zu ihrer Zeit noch nicht gab. Zu vermeiden ist lediglich ein bequemes moralisches Verurteilen – weniger, weil man der Vergangenheit damit unrecht täte, als vielmehr, weil man sich selbst damit allzu billig überhöht.

Kant als einen Rassisten zu bezeichnen, wird vor allem dadurch legitim, dass er nicht einfach nur ‚ein Kind seiner Zeit‘ war, das passiv verbreitete Vorurteile nachgeplappert hätte, ohne aus dieser Haut zu können. Im Gegenteil leistete er einen aktiven, eigenständigen und elaborierten Beitrag zur Entwicklung der Rassenideologie, den er zudem selbst als einen relevanten Teil seines Werkes betrachtete. Er vertrat seine Rassentheorien explizit im intellektuellen Streit gegen Autoren wie Johann Gottfried Herder, die diese Theorie zurückwiesen.

Die eigentliche Frage in der philosophischen Kontroverse allerdings ist, wie man nun das Werk eines Autors lesen soll, der einerseits eine universalistische Ethik der Freiheit und Gleichheit, andererseits aber eine hierarchische Rassentheorie formuliert hat. Grob lassen sich zwei Positionen unterscheiden. Auf der einen Seite steht ein kantfreundlicher Mainstream, der möglichst wenig an der bisherigen Kantlektüre ändern möchte. Dann gelten die Rassentheorien als ein etwas peinlicher, aber marginaler Teil von Kants Werk, der vor allem auf sich aus dem historischen Kontext ergebenden empirischen Irrtümern beruhe, die für die Philosophie und ihre Interpretation folgenlos seien. Auf der anderen Seite stehen rassismuskritische Positionen, die beide Teile von Kants Werk als Gesamtheit lesen.

Die Selbstzweckformel des kategorischen Imperativ lautete dann in Wirklichkeit nicht: „Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst“, sondern: „Handle so, dass du die weiße ‚Race‘ sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen Weißen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst. Mitglieder der anderen ‚Racen‘ kannst du als bloße Objekte behandeln“.

Diese Interpretation vertritt der jamaikanische Philosoph Charles W. Mills in seinem Text „Kants Untermenschen“. Für beide Seiten lassen sich gute Gründe anführen: Die einen können darauf verweisen, dass Kant seine Moralphilosophie explizit für die ganze Menschheit formuliert und in seinen anthropologischen Texten betont, dass alle vier ‚Racen‘ zur selben Menschheit gehörten. Die anderen können Textstellen anführen, in denen Kant Sklaverei rechtfertigt und meint, Europa werde eines Tages zur Gesetzgeberin der ganzen Welt. ( …)

Es gibt aber noch eine Möglichkeit, diese Abhandlung optimistisch zu beenden. In Kants ‚Altersschrift‘ Zum ewigen Frieden folgt endlich das, was man in seinen früheren Texten vergeblich sucht:

Ein klares Bekenntnis zum gleichberechtigten Subjektstatus aller Menschen unabhängig von ‚Race‘, sowie eine unzweideutige Verurteilung von Kolonialismus und Sklaverei. Wie es die Philosophin Pauline Kleingeld formuliert, hatte Kant wohl ‚Second Thoughts on Race‘, also Zweifel an seiner eigenen Rassentheorie, die er schließlich – zumindest implizit – revidierte.

Vielleicht besteht für uns weiße Männer doch noch Hoffnung und wir können, wenn wir uns denn Mühe geben, auch im hohen Alter noch Rassismus verlernen. Darin dürfte man sich Kant dann durchaus zum Vorbild nehmen – aber das kann man nur, wenn man anerkennt, dass es einen Rassismus gab, den er verlernen musste. Auf einen Sockel muss deshalb aber niemand gestellt werden.“  

(Floris Biskamp, Sollte man Kant als Rassisten bezeichnen?Kritik der weißen Vernunft, Debattenbeitrag, Tagesspiegel,  21.06.2020, https://www.tagesspiegel.de/kultur/kritik-der-weissen-vernunft-4176256.html )

„Das grammatographische Skopodrom zeigt ein phallisches Bild, Bilderphallen. Kant ist nicht der Erfinder der Vernunft, er ist deren Prediger. Die Vernunft als das Heilige ist ein Tabu. Die Vernunft ist das Band für eine Glaubensgemeinschaft, Kant einer ihrer Säulenheiligen. Delila schneidet ihm das Haar und er ist Kant   anders sein.“  (A.L.H., Die GRÜNE F Abyss, November 1989 – Nr.4)

„“Immanuel Kant pflichtete auch dem schottischen Philosophen David Hume bei, der Menschen aus Afrika die Fähigkeit zu philosophieren abgesprochen hat. Dabei hätte sich Kant gar nicht allzu weit umsehen müssen, um sich vom Gegenteil zu überzeugen, wie der österreichische Philosoph Franz Wimmer in seinem Buch „Interkulturelle Philosophie“ hervorhebt. Dann hätte Kant nämlich den Afrikaner Wilhelm Anton Amo aus Ghana gefunden, der zum Philosophieren sehr wohl imstande war. Amo hat es „zumindest so weit in der deutschen akademischen Welt gebracht, dass er mehrere philosophische Werke in lateinischer Sprache veröffentlichen konnte.“ Von 1736 bis 1747 unterrichtete er zudem als Dozent und Professor der Philosophie an den Universitäten Wittenberg und Halle. ( … ) „“

(Wiener Zeitung, 30. Juli 2012, Bernd Vasarihttps://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/476547-Gleichheit-aber-nicht-fuer-alle.html )

„“ Neben Kant und Hegel lassen sich auch bei Johann Gottlieb Fichte – etwa in seinen „Reden an die deutsche Nation“ (1808) – und bei weiteren deutschen Autoren der Aufklärung rassistische Äußerungen finden. Dem Hinweis auf Rassismus bei Kant wird in der Regel mit zwei Reaktionen begegnet, erzählt Wimmer. Erstens: Kant war ein Kind seiner Zeit. Zweitens: Das hat mit seinen philosophischen Leistungen nichts zu tun. Zweiteres stimme teilweise, meint Wimmer, denn Rassismus müsse Leistung in anderen Fragen nicht mindern.

„Aber theoretisch nebensächlich ist er auch nicht, weil zumindest bei Aussagen über den Menschen und seine Welt, also auch zu Ethik, Staatstheorie et cetera die Annahme einer grundsätzlichen Ungleichwertigkeit zugrunde liegt und Parteilichkeit anzunehmen ist“, sagt der Philosoph gegenüber der „Wiener Zeitung“. ( … ) „“   (Wiener Zeitung, 30. Juli 2012, Bernd Vasari, link s. oben)  

„“Wimmer betont, dass Kant und Hegel „den Begriff vom Idealzustand des Menschen, der Kultur und des Staates im deutschen Bildungsbürgertum durchaus mitgeprägt haben und dass in diesem Begriff die Ausgliederung des anderen eine wesentliche Rolle gespielt hat“. ( … )  

Für Wimmer gilt die Minimalregel: „Halte keine philosophische These für gut begründet, an deren Zustandekommen nur Menschen einer einzigen kulturellen Tradition beteiligt waren.“ Er betont, dass bereits die Einhaltung dieser Minimalregel zu verändertem Verhalten in der Wissenschafts-, Kommunikations- und Argumentationspraxis führen würde. ( … )

Monika Firla und mit ihr ein kleiner Kreis von Philosophen befasst sich nicht nur mit rassistischer Geschichte, sondern versucht auch, sich von eurozentristischen Antworten auf philosophische Fragen abzuwenden. Mittlerweile entstand aus dem Bestreben die interkulturelle Philosophie. „Die Allgemeingültigkeit der Philosophie ist interkulturell zu entwickeln“, meint Hakan Gürses, ein an der Uni Wien lehrender Philosoph mit türkischen Wurzeln.

Als Pionier der interkulturellen Philosophie gilt der indische Denker Ram Adhar Mall (Jahrgang 1937), der in Köln über „Humes Bild vom Menschen“ promovierte. Als er sich dort habilitieren wollte, ließ man ihn wissen, dass er als Inder dazu gar nicht geeignet sei. Das hat ihn geprägt, sagt Gürses. Zurzeit lehrt Mall in Jena.

Polylog heißt das Konzept interkulturellen Philosophierens. „Fragen der Philosophie sind so zu diskutieren, dass jeder behaupteten Lösung ein Polylog möglichst vieler Traditionen vorangeht“, meint Wimmer. ( …) „“ (ebda.)

Zum Ende kommend noch einmal sei angeführt die „kommende Demokratie“ J. Derridas. Eine Demokratie im Werden (und nicht nur auf nationalstaatlichem Boden, vgl. Kant, Zum ewigen Frieden) in den überstaatlichen Beziehungen, Rechtsverhältnissen und Institutionen, – eine Demokratie, die als kommende noch kaum bis gar nicht begonnen haben dürfte. Das ist das Thema von Liebe und HaßFrieden und KriegGemeinsames und Einsames, ein Thema der Möglichkeit, Wahrscheinlichkeit und Unmöglichkeit. Letzteres zurzeit in näheren Weltgegenden vorherrschend.

Gastfreundschaft bedeutet sich an den Anderen zu wenden, diesen nach seinem Namen zu fragen (nötigenfalls auch selbstverständlich mit Übersetzungshilfe), allerdings bedingungslos, ohne Inquisition, ohne Personenstandserfassung oder einer sogenannten Grenzkontrolle. Sehr häufig vergessen wir, was es heißt im Namen der unbedingten(!) Gastfreundschaft die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, was ganz besonders bedeutet die bestmögliche Anwendung der Gesetze zu pflegen.

Eines scheint mir jedenfalls einleuchtend zu sein, ohne Wunsch „bei sich zu Hause zu sein“ (Kant) gäbe es auch keine Gastfreundschaft ( cf. Jacques Derrida, Diese verrückte „Wahrheit“: der „rechte Name“ Freundschaft, – in: J. D.: Politik (sic!, vgl. franz. Original: Politiques …) der Freundschaft. Frankf. 2002 (Suhrkamp), S. 80ff. und: J. D.: Von der Gastfreundschaft. Wien 2001 (Passagen Verlag), S. 53ff. ).

Wir sollten diesen lebensnotwendigen Wunsch beibehalten ohne die Konzepte des Nationalismus oder gar eines wie immer gearteten Fundamentalismus

( Souveränismus, Identitarismus, Nationalismus, Rassismus, Sexismus, Haßpolitik,  

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/09/ha-sprech-part-3-zur-frage-der.html?m=1

oft in Verbindung mit fundamentalistischen religiösen Gruppierungen, Faschismus, Nazismus, Antisemitismus, Linguizid, Kulturimperialismus, Kolonialismus, Ethnozid, Genozid, Massenmord, Völkermord, Demozid )  

mit uns durch das Leben zu schleppen. 

Unser Wunsch nach Singularität ist in eine Relation, eine angemessene Relationalität zur Erfahrung mit dem Anderen zu bringen.

Das Spiel mit dem „Schauer“  (auch dem Zuschauer, dem Beobachter) oft ein Taschenspielertrick mit der Sprache und dem Verstehen.

Verstand versteht sich (oftmals falsch); in der Folge oft Geistphilosophie, Sprachgespenster! Und eiskalte Sprechakte, Sprachhandlungen und eiskalte Schauer, Erschauer, Realitätsarrangeure.

Eiskalt ist Eis. Erstarrtes Wasser. Unbewegliches Wasser = Tod! Eiskalt ist erstarrt und macht erstarren! Keine Bewegung. Kein Movement mehr. Keine Verstandestätigkeit mehr. Reine Beharrung, reine Erstarrung!

Knochenbrecherpolitik pur! (siehe z. B.  Rußland und die Politik!) Cf. Kant, Hegel, Joyce, de Man, Derrida.

Deshalb und dadurch notwendige und unaufhaltbare Dekonstruktionsarbeit. Doppeltes Denken! Gedoppeltes Denken! Anwesendes und Abwesendes! Philosophische Praxis in jedweder dekonstruktiver Form und Formation!

Und noch ein Krieg. Noch ein Schauplatz. Sprachgespenster. Eiskalte Sprechakte. Schauer.

Die Erfindung. Die Erfindung der Dekonstruktion. Die Erfindung der Beschneidung. Die kulturelle Spur der Beschneidung. Derrida. Dem Schnitt entkommen. Dem Herrensignifikanten entkommen. Hegel, Kant, Lacan, Derrida. Der Versuch der Aufhebung der Hegelschen Aufhebung. Die Philosophie erleidet den Schock, den er ihr verschaffte.  Er,- Jacques Derrida. Israel erleidet den Schock, den Shlomo Sand („Die Erfindung des jüdischen Volkes“, Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand, 2010) ihm verpaßte.

Vielleicht die Dekonstruktion Palästinas irgendwann. 

[ Den terroristisch – mörderischen Überfall unter Führung der palästinensischen radikal-islamistischen Hamas, der vom Gazastreifen aus gegen Israel am 7. Oktober 2023 ausgeübt worden ist und die darauf folgende noch im Gange befindliche militärische Antwort Israels (ob angemessen verhältnismäßig oder nicht), können wir hier und konnten wir in dieser PP nicht besprechen.

Diese Konfliktproblematik im „Nahen Osten“ und die dahinter liegenden Politiken (oft bloße „Haßpolitiken“!) bedürften, –  aufgrund ihrer Komplexität und radikalen Verwickeltheit diverser historischer Phantasmen und daraus hervorgehender Begehrensströme auf allen Seiten, – vermutlich einer hohen Anzahl philosophischer Gesprächsrunden / Praxiseinheiten und daraus resultierender grammatologisch philosophisch-politischer Praktiken, um in ein ruhigeres und aufgeklärteres „Fahrwasser“ gelangen zu können und damit irgendwann zu einem Vertragsfrieden (wenn schon nicht zu Kants „ewigen Frieden“,-   Immanuel Kant, 1795:  „Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf“. Zitat:  „Das Recht der Menschen muß heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten.“) mit Aussicht auf politische Freundschaft in rundum demokratischen Verhältnissen. ]

Die Einschreibung der Sexualität in den Penis. Der Transzendentalität unterworfen. Einem Gesetz ohne Buchstaben. Darin liegt die Quintessenz. Von Gott auserwählt! Religionen sind Spuren, Einschreibungen und Überschreibungen, Verkleidungen und Verklärungen des Sexuellen. Der Sexualität.

Sexualität wird interpretiert und zu einer ritualisierten Sexualhaftigkeit, die nicht oder kaum mehr erkennbar ist als Sexuelles. Die Unterwerfung der Sexualität. Der männlichen. Besonders aber oft der weiblichen. Eine Ent-geschlechtlichung als Gift des Feminismus. Auch zur Aufhebung des Männlichen und des Weiblichen!

Die Aufhebung der Markierungen als Feminismus. Kontrasexualität (P. Preciado). 

Verflechtungen. Das Spiel des Bewußten in Lebensbezüge umgesetzt. Das heiße Feld der Handlungssetzung der Beschneidung. Die Klitorisbeschneidung und die patriarchalen Religionen. Das Gift (!) besteht in der Erfindung des Anderen in der Dekonstruktion Derridas. Wir erwarten den Vorwurf des Antisemitismus! Hegel mit Kant ein spannendes Liebespärchen. Die Patriarchalismen und die Religionen.

Eine interessante grammatologische philosophische Praxis.

Vergleichen Sie bzw lesen Sie meine beiden Aufsätze in unserer Zeitschrift Die grüne F Abyss“ aus den 89/90er Jahren zum Thema Auserwähltheit, Kabbalah, Schrift (des Lebens). 

Psychoanalyse und Kabbalah. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)

Psychoanalyse und Kabbalah. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)
Psychoanalyse und Kabbalah. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)

Gerhard Kaučić (65), Philosoph, Schriftsteller

Psychoanalyse und Kabbalah. Kabbalah und Sprachtheorie. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)

Gerhard Kaučić (65), Philosoph, Schriftsteller

Psychoanalyse und Kabbalah. Kabbalah und Sprachtheorie. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)

Psychoanalyse und Kabbalah. Zur Theorie und Praxis der Schrift. In zwei Teilen. Wien 1989, ZS Die Grüne F Abyss, Nr. 3, S. 12 – 17 und Nr. 4, S. 13 – 21, (für den Blog abfotographiert)

Hier noch einige wichtige Einlassungen zum besseren Verständnis und zur weiteren Vertiefung zu Schrift, Buch, Natur, Wissen, – aus „Die GRÜNE F Abyss“, Obertrum, Wien, 1989 ff., hg. v. Anna Lydia Huber und Gerhard Kaučić.

Unabhängige Zeitung als Medium für eine Grüne Kultur / Politik. Internationale polylinguale Zeitschrift für Grüne Kultur/Politik. 

Dekonstruktivismus als ProGrammatik ökographischer Denkhaltung.

Zeit Schrift Kunst Kultur Politik Gesellschaft

6 Folgen zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie aus den ersten sechs Nummern der „Die Grüne F Abyss“ (1989/90 ff.) für‘s Kant-Posting (März 2024) u. a. Postings zur Vertiefung.  

Vielleicht auch eine Art von Gründungsakte der Grünen in aller Welt. 

Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 1, Folge 1
Nr. 1, Folge 1 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 1, Folge 1 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph, Philosophische Praxis seit 1989)

Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 2, Folge 2 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)

Nummer 2, Folge 2
Folge 2 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 2, Folge 2 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)

Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 3, Folge 3 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)

Nr. 3, Folge 3
Nr. 3, Folge 3 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 3, Folge 3 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)

Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 4, Folge 4 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)

Nr. 4, Folge 4
Nr. 4, Folge 4 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 4, Folge 4 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)

Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 5/6, Folge 5 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)

Nr. 5/6, Folge 5
Nr. 5/6, Folge 5 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 5/6, Folge 5 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)

Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 7/8, Folge 6 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)

Nr. 7/8, Folge 6
Nr. 7/8, Folge 6 Zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie, Nr. 7/8, Folge 6 von Gerhard Kaučić (Dr. phil., Jg. 1959, Philosoph)

Unabhängige Zeitung als Medium für eine Grüne Kultur / Politik. Internationale polylinguale Zeitschrift für Grüne Kultur/Politik. 

Dekonstruktivismus als ProGrammatik ökographischer Denkhaltung.

6 Folgen zum Begriff der SCHRIFT, eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie aus den ersten sechs Nummern der „Die Grüne F Abyss“ (1989/90 ff.) für‘s Kant-Posting (März 2024) u. a. Postings zur Vertiefung.  

Gerhard Kaučić (66), Philosoph

Anna Lydia Huber (66), Philosophin

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2024/03/kant-das-unreine-denken-apokalypsis.html

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Gerhard Kaučić Djay PhilPrax & Anna Lydia Huber Gasometer Wien

Film Denken 
https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html    

Mobile Version (ohne Teaser): https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html?m=1

PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS OESTERREICH EUROPA

[[ In Klammern:

Solche Erfahrungen sind es auch, was uns nachdenklich macht. Nachdenkend, reflektierend. Reifer!

Klammern zu ]]

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f ….

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Do:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

GESPRÄCHE sind EREIGNISSE als TEXT

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Philosophical Practice as Training

Text/Translation Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber (Dr. phil., MSc, born 1959, Age 66, 2025)

 European Philosophers, Writers, Feminists, deconstructed Hegelians, Translators, Mediators, Cyclists, Freeriders, Bicycle Travellers, Enduro Bikers, Ecomobilists, Survivors

Philosophical Practitioners/Practical Philosophy, Analytical Philosophy of Language, Deconstruction,  Philosophical Practice Vienna Austria Europe

Europäische PhilosophIn, SchriftstellerIn, FeministIn, dekonstruierte HegelianerIn, ÜbersetzerIn, MediatorIn,  RadfahrerIn, FreeriderIn, Radreisende/r,  Enduro-BikerIn, ÖkomobilistIn, Überlebende/r  

Philosophische  PraktikerIn/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, Philosophische Praxis Wien Österreich Europa  

(Dr. phil., born 1959, Age 66, 2025) 

(MSc,, born 1959, Age 66, 2025)

Cycling, end of stage, end of day, open air bathing, naturism, free body culture, freedom, quality of life, love of life, joy of life, necessity of life, beautyness, aesthetics, nature, culture, friendship 

 

in German:

in English:

……………………………………… Grammatological Practice, philosophical practice, philosophy, what is philosophy, understanding, desire, knotting, knots of life and writing and of life as writing, semiology becomes grammatology, philosophy as science, differ/a/nce, Socratism as stultification, theoria as the highest form of practice. ……………………………………………….

Writing (cf. teaser), language, the sentence, the word. Every sentence is a leap!

 Personal history and general history; language consciousness unconsciousness; what does this have to do with general history, experience, phenomenology (e.g. that of Merleau-Ponty), desire (e.g. Freud, e.g. Lacan, e.g. Melanie Klein), processing, reality, „psychic reality“ (Freud) (?!) ……………………………………………………..

LANGUAGE, THINKING, PHILOSOPHY, UBW: …………. HOSPITALITY PHILOSOPHICAL PRACTICE ……

Sprache, Denken, Philosophie, Ubw: …………. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……

SPRACHE, DENKEN, PHILOSOPHIE, UBW: …………. GASTFREUNDSCHAFT PHILOSOPHISCHE PRAXIS …

……………………………………………………………………….. Gastfreundschaft Philosophische Praxis ……………………………………………………………………. ich versuche

……………………………………………………………………. I try to explain why I answer requests for lectures, seminars or discussions permanently and persistently (almost) in the negative; my grammatological philosophical practice requires deconstruction. ………………………………………………………………………………………………………………………………………… And this requires ruthlessness, independence and the utmost attention! …………………………………………………………………………………………………………………………………………………..To a person to whom you want to be able to listen and whose words you want to be able to perceive, in all openness, to such a person you should want to and be able to develop a love, a passion, or at least an affection.

 The body should not only not be ignored, but should be perceived and valued with an open mind – in all its frailty, fragility and vulnerability! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..Body also means voice, color of voice, tone of voice, rhythm, tempo, gesture, movement, face, eyes, looks, expression, etc. ……………………………………………………. the body is something beautiful, – …………… …………………………………………………….

  (art shows us the body, as do traditional tribal cultures in Africa, Australia and America; people enjoy the body as text and often „describe“ it with tattoos), ……………………………………………………., – today

and in earlier cultures. …………………………………………………….

Contemporary Philosophy

The invention of reality, the truth of a work, whether a philosophical, literary, artistic or a scientific, architectural, photographic work or a political, military, economic work or an artificially-naturally brought about reality as the truth of a work of climate change and consequences, – – – – the truth of a work (!!!) only reveals itself in the recognized and recognizable (!) history of its effects.

At the same time we think the impossible and that (this >at the same time<) is the impossible! (Derrida, Donner le temps I)  

Boredom Freedom to Work Trainings Education Future Human Being Democracy Philosophical Practice as Training
Free from having to work / free from the need to work / joblessness / work-free  Education  Humanity  Future
 

At the beginning was a quote from my last posting:

„Cycling: Philosophy for Everyone / Philosophie des Radfahrens“ https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/04/cycling-philosophy-for-everyone.html 

„Physical Presentation as perfection of the personality as philosophia perennis;

Ecology as a necessity of our actions;

we do it in nature, – at least in culture-nature;

without nature no freeriding; without freeriding no balanced personality;

without skills no discipline;

without discipline there is no school and no educational ability;

without the will to educate no education, no civility, no civilization, no constitutional state, no democracy!“

Truth?  Assertion?!  Provocation?! Necessity?  Illusion?! Utopia?! Dystopia?! Desire?! Hypertrophy?! Becoming democracy! Democracy on the rise?! 

The work, as we know it today, organizes for the most part in the employee formation, this work or this „essential action of man“ (Marx) will be lost or taken away from us at least in the simpler forms.

This is ensured by computer and robot technologies (cf. my posting: „MASCHINE MENSCH Roboter Androiden Cyborgs als Subjekt Dekonstruktion“)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2018/02/maschine-mensch-roboter-dekonstruktion.html).

Education or even better „training“ is the word of the hour. (!?)

We need skills and training in order to find our way in the world as >unemployed<(!)/work-freed (in the conventional form understood also economically a particularly difficult way of survival!).

A world without conventional work for us humans. A life in a world that we do not have to earn with our hands work.

The economic basis for our life is provided by the means of production and wealth taxation (90%, Piketty) and their just and fair political and legal design (cf. Thomas Piketty, Kapital und Ideologie, fr. edition 2019, german ed. 2020;

https://www.derstandard.at/story/2000108752814/staroekonom-piketty-fordert-vermoegenssteuer-von-90-prozent?ref=nl  ).

In the future, we must shape our own lives, recognize our desires and learn to assess their realization possibilities. For this we need a good, contemporary education. 

An education that prepares us for the complexity of the world as ecological.

An education that disciplines us and prepares us.

A training of human education.

A training especially on the behavioural level in interaction with cognition.

Perception, attention, concentration, argumentation, expansion of imagination.

A training for embedding into the various attractions of society and their intelligent and disciplined handling.

A relatively new field of activity here would be the gaming of e-athletes, a longer invented field the freeriding in various disciplines, to name only two recent inventions or developments, which show a life outside the world of workers and employees.

The future might have many fields of activities of this or similar kind.

Children, pupils, people acquire knowledge in one or more fields, which enables them to strengthen their own individual identity.

At the same time, they acquire knowledge that enables them to adapt individually to the situation that has arisen as a result of their activity knowledge.

Knowledge, empowerment, skills develop their own personality through training and its improvement.

The development of skills and abilities improves individual identity.

The ability and the willingness to change in a disciplined way means the processing of the individual and the processing of knowledge.

We found an example of such a way of life in Reinhold Messner’s person – the three of us quickly agreed on that.

In our small group of three I took the liberty of modestly pointing out that my now 66 years of life and perhaps my way of life as a philosopher, writer and head of a philosophical practice (philosophical practitioner for more than 36 years) could also provide an example of how people as humanity could spend their lives in the medium to distant future, perhaps also in many individual cases.

To say it completely simply and briefly:

A happy, – on all or at least many levels, – and very satisfying life with and through practice, training, experience, reflection and self-reflection and not least through a well-dosed interaction with relatively many, but not too many, passionate and thinking people!

According to various studies, this is only true for a few people in a population like Austria.

Accordingly, almost 70 percent are dissatisfied with their professional activities – their jobs!

The ability and the readiness for disciplined change means the processing of the individual and the processing of knowledge!

A small insertion for identity formation or insecurity:

Already in the family we have a small social structural framework, which is again and again in danger of dissolution, e.g. by the addition of new brothers and sisters or for instance by worse accidents etc..

According to Luhmann, the child already arrives at school structurally dissolved, meaning that the child has had to make challenging experiences that have put the familiar structure of a social situation at risk of (perhaps even total) dissolution or a dissolution that is actually taking place (cf. Niklas Luhmann, „Strukturauflösung durch Interaktion: Ein analytischer Referenzrahmen“, Soziale Systeme 17, 2011).

Children are confronted with many interactions and interventions. Adults too.

But are these children adequately (!) trained in our schools and homes today and are they trained at all?

Are our children trained in seeing through and recognizing people and their actions? Are they trained, educated, taught in respect and relativity with a factual argumentative background?

Have we been and are we being trained for mobility in respectful argumentation due to an improved imagination and inventiveness.

In schools, universities, academies and also in companies?

Have we been encouraged and trained to be critical in both directions?

To criticise and endure criticism?!

Transitions from one situation to another are always critical transitions.

Will I make the transition?

Am I sufficiently trained for the new?

Have we been able to do trainings of this and other kinds in school?

Our societies are media societies, made medially and medially. We as individuals are made medially and medially (cf. Moira Gatens). Our societies need critical citizens, otherwise the many media changes in the current situation cannot be mastered. Is our school knowledge and our school training (e.g. in project group dynamics) critical enough for this?

Have we learned which contexts are necessary to classify certain information? Have we designed the education sufficiently for the training for the handling, the critical handling, with the electronic media?

Do we attach enough importance to the acquisition of critical comparative knowledge, to respectful interaction with others and respectful interaction with tradition and knowledge authority?

(cf. also N. Luhmann, The Educational System of Society)

The difference in the form of education is:

a) hardly any exercises in and on the technological medium, i.e. more or less unintentional socialisation mostly through oral instructions as abstract content for the classroom, or

b) education through training of all kinds for self-education as disciplined adaptation, – a kind of self-formatting (whether through well-founded acquired knowledge of self-chosen/discovered reading for further trained ability to differentiate, competence responsibilities and motivation intensification or through project development together with other non-dominant participants under the premise of free will with consciousness including beginning and end freely according to the opinion of all motivated participants).

This is the only way for disciplined adaptation to sometimes complex situation relations to occur.

This is the only way fruitful education can take place!

In the family constellation or relationship constellation of any kind, in schools and also in companies.

Also and especially in the respective futures.

Exercise, training, awareness of mediality, skills, abilities, competence, capability, education, awareness/knowledge (also about the „ghost“(!) of the Ubw (cf. Freud, Lacan, Derrida), decision-making ability, critical criticism awareness, training, exercise, practice.

Life as Performance!

Life an exercise?!

In(ter)vention

All of us practicing individuals? All of us in the future? No work?!  Free from economic survival care?? Free and safe!!???? Before death????!!! Life is an exercise-out/exertion.

Towards the temporary end:

Training and its effects on the human being arise from the interplay of stimuli from outside (events diffusing outside the human body and their recognizable or perceptible and ever-changing stimulus of experience) and from inside (stimuli arising inside the human body).

Desirable things thus arise and set us in motion. Training is a passing and past movement.

Targeted training – training with recognizable and formulationable intention can form us. In the positive as in the negative! How and whether the individual knows how to distinguish between these depends very much on the upbringing, the education, the practice – in total on the surrounding „world“ and its realities.

If my little remarks and remarks on the subject of our longer conversation on the subject of „Philosophical Practice and/as Training“ are of any of you, I mean you as a reader, as a reader of this little text here, – so some of you should seem incomprehensible to some here, you may be right about that.

I would like to encourage you then to a training in reading and understanding and invite you to Paul de Man and his „Allegories of Reading“ (Frf. 1988, Suhrkamp).

In this book and his essays you will find explanations and citations on the complex of „reading“ and „understanding“ and their presupposition in the „incomprehensibility“ of communication as „text“.

And now, still for the time being, quoting Niklas Luhmann once again in conclusion, for him unsuccessful communication is the normal case and an „improbability that has become invisible in everyday understanding“ (cf. Niklas Luhmann, Social Systems. Outline of a general theory. rf. 1984, p. 216f., germ. ed.).

For the time being, however, I will end these few hints about the future, training, practice in democracy as a successful education and disciplined adaptation to situations of higher complexity with a few quoted lines from Peter Sloterdijk (from: P. Sl., Du mußt dein Leben ändern. Über  Anthropotechnik. Frankfurt 2009, (Suhrkamp) p. 14) and thank my two engaged guests for the passionate conversation in my philosophical practice here in Vienna in the past days.

Quote:

„The one who speaks of man’s self-generation without speaking of its formation in the exercising life has missed the subject from the beginning. We must therefore suspend practically everything that has been said about man as a working being in order to translate it into the language of exercising or self-forming and self-enhancing behavior. …

It is time to reveal man as the living being that arises from repetition.  As the 19th century was cognitively marked by production, the 20th by reflexivity, the future was to present itself under the sign of exercises/exertions.“  

The liberation from the melancholy of the closeness of the word, the simplicity of words, the totality of beliefs, the meaningfulness of non-contextualized sentences.

Mistrust the slogans! Mistrust the sentences! Every sentence a leap.

Worlds between the sentences. Worlds in the sentences. World in every sentence, – in every jump!

                    Aesthetically and ethically at the same time!

                      Deconstruction has an ethical component !

Deconstruction has an ethical component, – perhaps even a goal orientation (without wanting or being able to be a method or criticism), – a goal orientation towards responsibility for the other!

 LIFE’S WORK PHILOSOPHICAL PRACTICE GERHARD KAUČIĆ (*1959)  

Deconstruction is and always will be the questioning of the origins, the foundations and the limits of our conceptual, theoretical and normative apparatus.

And this always in the double movement of the Différance.

This is exactly what I am trying to achieve in my decades of work in my practice.

Now already 36 years, – almost my adult life long, 1989 – 2025 ff., deconstruction, – means: 36 years, open end, indoor / outdoor, more than 3500 conversations, discourse, associations, analysis, problematization, identity dislocation, subjectivation, formalization, folding, complication, aporia, deconstruction, supporting/concomitement/accompaniment.

And many, many journeys and just as many guests in my long practice time.  

I must let myself be touched! Let myself be touched for this limited period of time! Without movement there is no touch, without touch there is no emotion, without emotion there is no strong, vivifying, living experience. Hardly a life!  Hardly a life without life experiences (!?). Hardly a life without some kind of experience (!?).

Experience first and foremost requires affirmation, otherwise it is not experience (!?). I have to affirm something, praise it, recognize it in order to be able to recognize and touch something and to be touched by something! Otherwise it is merely something pushed towards me, a pain, an unrecognized, perhaps unrecognizable touch. An inexpressible and unspeakable thing! A kind of trauma.

In his “Rhetoric”, Aristotle writes that we should praise the virtues and, above all, the successes of those we admire. He believes that by praising things and events, we give them “beauty and meaning” (! ) and Aristotle also believes that the trope of amplification is appropriate for this – that is, the expressive, passionate mode of expression that lifts the “hero”, the “heroine”, the “artist”, the ‘artiste’, out of the everyday and the commonplace and thus at the same time also allows the spectator to participate in a kind of “sublimity” (cf. Kant, Lyotard).

This participation perhaps increases the perceived intrinsic value by being part of the party. The feeling of the beauty ( cf. Goethe ) of something. The beauty of art. The beauty of sport – of the sporty. The beauty of movement and those in motion. The beauty of the practiced. The beauty of the well-trained. The beauty of the artist. The beauty and meaningfulness of the artistic! That which can only be achieved through extraordinary physical effort. The unattainable! For almost everyone (!?).

However, by practicing and exercising something, some people can attain a little of this kind of “sublimity”/being elevated (from the multitude of the ordinary) and enjoy it and about it and through it. Can man rejoice in himself/through himself?

I think I can. I am happy when I can and am allowed to move. I am happy when I experience sport (whether cycling, soccer, handball, basketball, tennis, badminton, swimming, boxing, aikido, floor and apparatus gymnastics, weightlifting, 100-meter runs, cross-country skiing, marathons, etc.) – as a spectator. As a spectator and as a practitioner. I enjoy others who are better than me (at something) and I enjoy my own abilities.

I’m talking about my physical abilities in particular – my “artistic” abilities, so to speak. I’m referring in particular (today and here) to my cycling, my ability on a bike. I enjoy it. I enjoy this kind of movement and the movement it triggers.

I need the repetition of this movement. I need the power, the strength of the body. I appreciate the characteristics of the machine, my bike. It can’t be often enough for me. I never get bored.

Every repetition is different and, strictly speaking, not repetitive. I use different bikes ( see What is Philosophical Practice? (II) Part 2 ) and I always take different paths. Each time a different topography, a different and differently challenging terrain. I love that. And I especially love riding my Enduro at the moment, my “fun work”! Those in the know know what that means.

I’m talking about my physical abilities in particular – my “artistic” abilities, so to speak. I’m referring in particular (today and here) to my cycling, my ability on a bike. I enjoy it. I enjoy this kind of movement and the movement it triggers.

I need the repetition of this movement. I need the power, the strength of the body. I appreciate the characteristics of the machine, my bike. It can’t be often enough for me. I never get bored.

Every repetition is different and, strictly speaking, not repetitive. I use different bikes ( see What is Philosophical Practice? (II) Part 2   ( cf. Was ist Philosophische Praxis? (II) Teil 2 ))  and I always take different paths. Each time a different topography, a different and differently challenging terrain. I love that. And I especially love riding my Enduro at the moment, my “fun work”! Those in the know know what that means.

This bike is the all-rounder, the all-rounder that makes almost everything possible, even if the rider (bike rider) that I am is far from being able to do everything.

„Sport and fun, passion, philosophy and fun, humor, fear, seriousness and skill, body, strength, finesse and mechanics. What does that do to modern, risk-taking people!“

Can philosophy do anything with this? Can philosophers do anything with it?

Do something with it? Develop passion? Enjoy it?

And still not lose their minds afterwards? Remain critical?

And be or become joyful people?

Artists in your field?!

What is philosophical practice as deconstruction and how „goes“ my deconstructive PP or how goes deconstruction as philosophical practice .

                (( See: Part I, Part II and Part III in this blog ))

 Part 1 Teil I,  Part I        Part 2 Teil II   Part II     Part 3Teil III   Part III         

Postscriptum  as a prescript, – – –  

well knowing, – conversations are not summarizable!

Conversations are con – versations and live only by the actionality!

Mere coarse rudiments are deliverable. Almost dead texts!

 first of all, please study:  

 Grammatologie    différance    Dekonstruktion   (Was ist Dekonstruktion.)   Dissemination

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente!

Deconstruction enables the relationship to the other and the relationship to the other enables (perhaps) deconstruction. Différance as a matter of freedom and liberation.

Time becoming of space and space becoming of time and being different, being recognizable, not being identical! Only he who is not equal to all others is recognizable as one, as another!

Otherness from the dissimilar logically requires that between the distinguishable units or elements interval, distance, spatialization emerge in persistent repetition (Derrida, Randgänge, p. 33, german edition!). Other, Other, Other, …

There’s the time since life has existed. 


Giving a picture

„You’ll never know, you won’t know, all the stories I could tell myself while looking at these pictures.“ (Derrida, Plissart)

And this always in the double movement of Différance.

Sentences that mean the world!

Sentences that interpret the truth!

What the philosophical practice wants and can do – in search of the true life, „the true life“.

Deconstruction cannot be included in a „term“ deconstruction.

And deconstruction opens up or opens up an access to the other through discoveries of the unknown or the previously unthought.

Deconstruction cannot be defined or completed (cf. J. Derrida, Limited Inc, p. 171 ff., germ. edition).

Deconstruction is and always will be the questioning of the origins, the foundations and the limits of our conceptual, theoretical and normative apparatus. And this always in the double movement of the Différance /  Différance .
A text that perhaps consists of habitual (binary) thesis and antithesis, when deconstructed, reveals, for example, a multitude of perspectives that exist simultaneously – often in conflict with each other.

This conflict, however, only becomes visible through deconstruction.
Deconstruction has an ethical component, since it opens the relationship to the other, insofar as it finds access to the previously unimagined or the previously excluded and possibly invents or finds new social, new interpersonal, new political, new scientific, new legal, new technical, new philosophical and artistic ways of thinking and acting (cf. E. Lévinas and J. Derrida).

Philosophical practice could make a not insignificant contribution to this, I think.

Deconstruction has an ethical component !

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente ! 

Freundschaft Freude Freiheit

Freudensprünge

friendship  joy  freedom

jumping of joy

Practice and Practices: What happens in a philosophical practice like ours. What happens in a philosophical practice? What is a philosophical practice? What is philosophical practice? ( see below in this blog post and see especially above in the teaser ! ) What happens in my philosophical practice.

The compact citation context text „Corpus“ here (!) is owed to a lucid, precise and concise reading accuracy and reading simultaneity (strictly speaking only almost / nearby!) – a kind of grammatological necessity of thinking!

In my grammatological philosophical practice we do not formulate about something, not about texts (said / unsaid / thought / interpreted / written / drawn / filmed / meant / mediated / realities of any kind) // (in relation and reference to supposed truths of reality), but we work as precisely as possible as readers of a text passage by reading it and subsequently analysing the concrete (!) ( and only these!). ) linguistic units and perpetual incessant interrelation (!) of the analyzed and its decoding by deconstruction of all (!) implications, references, (un) thoughts and the thinking of the trace ( cf. teaser on grammatology and on the trace: „The trace in which the relationship to the other emerges expresses its possibility in the whole realm of the existing, which metaphysics has determined from the hidden movement of the trace as being present. It is necessary to think the trace before the existing. … Op. cit., Jacques Derrida: Grammatologie, Suhrkamp,  pp. 81-88 ).

And all this almost in the form of the locally almost tangible „simultaneity“ (!), – thus in the form of highest attention to the text just read and in question now (!).

I cultivate the intellectual intimacy of deconstructive attention.

The various propositional forms in discussions, lectures, lessons, assignments, meetings, critiques, interjections, pleas, assembly speeches, meetings, service meetings, supervisions, conferences, presentations, talks, interviews, conversations, entries in social media, etc. mostly erase attention to this micrology and reduce much of what language conveys.

The beat! The tone of voice! The facial expressions! The gestures!

The speaking speed! The vocabulary! The digressions!

The exaggerations! The volume!

The ideological minimal racisms!

Certain phrases as microaggressions!

Strictly according to the setting confidential „individual conversation“, –

confidential „one-to-one conversation“, „face à face“, –

with open end, –

indoor as well as outdoor

„Conversations,“ „discourses.“

„Deconstructions“,

„Companions.“

„Text“

Arrangements in a work of relating! 

The philosophical work, the work of the différance, means for us the recognition of the own borders, the ethnocentric, the geographical, the politgeographical and the linguistic borders and at the same time the permanent exceedance of these borders without defaming or discriminating against them.

PHILOSOPHIZING IN THE 21ST CENTURY

The legacy of Greek philosophy is the incessant process of universalization. Hence the universalization of human rights, the expansion and thus the liberation of ethnic, political, cultural and linguistic borders.

Greek philosophy and its legacy as European thought is a thinking of the critical critique of reason, of displacement, indeed of identity dislocation as a kind of change of consciousness, of transformation and of temporary uprooting and redesign.

The design or the possibility – first the mental possibility of a new design of one’s own (!) self.

The European descent of philosophy as overcoming this European and Eurocentric limitation. The liberation also from European centrism. The constant development of universalization as liberation and self-break. This is the contradiction of Europe itself. Europe and universalization as the deconstruction of one’s own restriction, of one’s own restriction, of colonization and imperialization – also of economic imperialization.

The heritage of Greek philosophy a universalization. The heritage of Greek philosophy a liberation from constraints and limitations of cultural, political, ethnic, sexual and linguistic nature(!). Infinite perfection, for example, and above all the infinite perfection of the human rights.

And finally …

As in the newer music since Cage, Stockhausen and others, silence, pauses, noises, gestures are just as important as what you hear and what you (supposedly?) hear. The oh so important pauses, holes, crumbling of the unheard and the unsaid, over which the said, thought, heard jumps incessantly (unfortunately incessantly!).

Every sentence a jump!

Common thinking jumps in the usual rhythm of index words generated by repetition, unreflected repetition. What can unfold in the process is more likely to be the least possible.

Let us try to hold against it by taking the trouble to work behind it. Our PPs. Our philosophical practices and their practicings. I salute you.  Stay cool and considerate.

With kind regards, – Gerhard Kaučić (Dr. phil., age 66, born 1959)  Djay PhilPrax, operator and head of a philosophical practice since 1989 here in Vienna and almost everywhere else in and around the world.

The Political Body and the Other

contemporary philosophy

Body Philosophy

body philosophy

Deconstruction

grammatology

Philosophical Practice

contemporary philosophy

Conversations are events of a very or more or less intelligent being together of two or more people on a topic to be determined.

Conversations in this kind of philosophical practice are confidential!

Conversations are therefore text events without a protocol.

Conversations in my philosophical practice result in this blog as a further text event (and at the same time as a presupposition!).

For the question and the word „deconstruction“ see Jacques Derrida’s „Reflections“ in a „Letter to a Japanese Friend“ from 1985, translated into German and reprinted in: J. Derrida, Psyche. Inventions of the Other II. Vienna 2013 (Passagen Verlag.), pp. 15 – 22.

„The word „deconstruction“, like any other, draws its meaning value only from an inscription into a chain of possible substitutions, into what is so calmly called a „context“. (ibid., p. 21)

„Despite all appearances, deconstruction is in any case neither an analysis nor a critique … It is not an analysis, particularly because the decomposition of a structure is not a decline to a simple element, to an origin that cannot be further decomposed. These values, such as that of analysis, are themselves philosophemes exposed to deconstruction“. ( S. 19)

„Deconstruction is in place, it is an event (événement) that does not wait for the reflection, the consciousness or the organization of the subject, not even of modernity. It deconstructs itself.“ (S. 20)  

Philosophy … Deconstruction … „Right to Insight, or the Invention of the Other“ (cf. J. Derrida, Psyche. Erfindung des Anderen, Vienna 2011)

contemporary philosophy

contemporary

philosophy

Philosophy

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Do:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Philosophische Praxis als Training

Skills Disziplin Schule Training und die arbeitsfreie Gesellschaft in der Zukunft!

Lust an den skills/Fertigkeiten und ihrer Verbesserung, – zwei Gäste aus Deutschland und Luxemburg

Zitat aus einem meiner/unserer Postings aus unserem Blogspot-Blog 2014 ff.:

 „Cycling: Philosophy for Everyone / Philosophie des Radfahrens“ https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2019/04/cycling-philosophy-for-everyone.html

„Körperliches Sichzeigen/Sichdarstellen/Sichpräsentieren als Vervollkommnung der Persönlichkeit als philosophia perennis

die Ökologie als Notwendigkeit unseres Tuns; 

wir tun es ja in der Natur, – zumindest in der Kultur-Natur;

ohne Natur kein Freeriding; ohne Freeriding keine ausgeglichene Persönlichkeit; 

ohne Skills keine Disziplin; 

ohne Disziplin keine Schule und keine Bildungsfähigkeit; 

ohne Bildungswillen keine Erziehung,  keine Gesittetheit, keine Zivilisation, kein Rechtsstaat, keine Demokratie!!!“ 

Wahrheit?!  Behauptung?!  Provokation?! Notwendigkeit?!  Illusion?! Utopie?! Dystopie?! Begehren?! Hypertrophierung?! Demokratiewerdung!? Demokratie im Kommen?!  

Die Arbeit, so wie wir sie heute kennen, organisiert zum großen Teil in der Angestelltenformation, diese Arbeit bzw diese „wesentliche Handlung des Menschen“ (Marx) wird uns zumindest in den schlichteren Formen abhanden kommen bzw abgenommen werden.

Dafür sorgen Computer- bzw Robotertechnologien (vgl. mein Posting:  „MASCHINE  MENSCH   Roboter    Androiden    Cyborgs als  Subjekt  Dekonstruktion https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2018/02/maschine-mensch-roboter-dekonstruktion.html).

Erziehung bzw noch besser „Training“  ist das Wort der Stunde. (!?)

Wir brauchen Skills und Trainings, um uns in der Welt als >Arbeitslose<(!) (in der herkömmlichen Form verstanden auch ökonomisch eine besonders schwierige Überlebensweise!) zurecht zu finden.

Eine Welt ohne herkömmliche Arbeit für uns Menschen. Ein Leben in einer Welt, das wir uns nicht mit unserer Hände Arbeit verdienen müssen. 

Die ökonomische Basis für unser Leben verschaffen uns die Produktionsmittel und die Vermögensbesteuerung (90%, Piketty) und deren gerechte und faire politische und rechtliche  Ausgestaltung (vgl. Thomas Piketty, Kapital und Ideologie, fr. Ausgabe 2019, dt. 2020;  https://www.derstandard.at/story/2000108752814/staroekonom-piketty-fordert-vermoegenssteuer-von-90-prozent?ref=nl ).

Wir müssen in der Zukunft unser Leben selbst gestalten, unsere Wünsche erkennen  und deren Realisationsmöglichkeiten  abschätzen lernen. Dafür benötigen wir eine gute, zeitgemäße Erziehung.  

Eine Erziehung, die uns vorbereitet auf die Komplexität der Welt als ökologische. 

Eine Erziehung, die uns diszipliniert und uns vorbereitet. 

Ein Training der Menschenbildung.

Ein Training besonders auf der Verhaltensebene im Zusammenspiel mit Kognition.

Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit, Argumentation, Erweiterung der Vorstellungskraft.

Ein Training zur Einbettung in die diversen Attraktionen der Gesellschaft und deren intelligente und disziplinierte Handhabung. 

Ein noch relativ neues Betätigungsfeld wäre hier das Gaming der E-SportlerInnen, ein schon länger erfundenes Feld das Freeriding in diversen Disziplinen, um nur zwei jüngere Erfindungen bzw Entwicklungen zu nennen, die ein Leben außerhalb der Arbeiter- und Angestelltenwelt aufzeigen. 

Die Zukunft dürfte viele Felder an Betätigungen dieser oder ähnlicher Art aufzuweisen haben.

Kinder, Schüler, Menschen erwerben ein Wissen in einem oder mehreren Feldern, das ihnen die Stärkung ihrer je ganz eigenen individuellen Identität ermöglicht. 

Zur gleichen Zeit erwerben sie damit ein Wissen, das die individuelle Anpassung an die jeweilige Situation, die durch das Tätigkeitswissen entstanden ist, möglich macht. 

Wissen, Befähigung, Skills (Fertigkeiten) entwickeln so die eigene Persönlichkeit durch das Training und dessen Verbesserung. 

Die Entwicklung von Fertigkeiten und Fähigkeiten verbessert die individuelle Identität.

Die Fähigkeit und die Bereitschaft zur disziplinierten Änderung bedeutet die Bearbeitung des Individuums und die Bearbeitung des Wissens.

Ein Beispiel für solch eine Lebensweise als Lebensart  fanden wir in der Person Reinhold Messners, –  darin waren wir drei uns sehr schnell einig.    

Ich erlaubte mir in unserer kleinen Runde zu dritt bescheiden darauf hinzuweisen, daß auch mein nun schon 60 Jahre währender Lebensweg und vielleicht auch meine Lebensart als Philosoph, Schriftsteller und Leiter einer Philosophischen Praxis (philosophischer  Praktiker seit mehr als 30 Jahren) ein Beispiel abgeben könnten, wie die Menschen als Menschheit in mittlerer bis fernerer Zukunft ihr Leben verbringen könnten, vielleicht auch in vielen Einzelfällen verbringen werden.

Um es ganz einfach und kurz zu sagen: 

Ein glückliches, – auf allen oder doch zumindest vielen Ebenen, – und sehr befriedigendes Leben mit und durch Übung, Trainings, Erfahrung, Reflexion und Selbstreflexion und nicht zuletzt durch eine gut dosierte Interaktion mit relativ vielen, aber nicht zu vielen, leidenschaftlichen und denkenden Menschen !

Gewissen diversen Studien zufolge trifft das heute nur auf wenige Menschen,  in einer Bevölkerung wie der österreichischen,  zu.

Demgemäß sind knapp 70 Prozent unzufrieden mit ihren beruflichen Tätigkeiten, – ihren Jobs! 

Die Fähigkeit und die Bereitschaft zur disziplinierten Änderung bedeutet die Bearbeitung des Individuums und die Bearbeitung des Wissens! 

Ein kleiner Einschub zur Identitätsbildung bzw Verunsicherung:

Schon in der Familie haben wir einen kleinen gesellschaftlichen Strukturrahmen, der immer wieder in Auflösungsgefahr begriffen ist, z. B. durch Hinzukommen von neuen Geschwistern oder etwa durch schlimmere Unfälle etc. 

Das Kind kommt nach Luhmann schon strukturell aufgelöst in die Schule, heißt, das Kind hat herausfordernde Erfahrungen machen müssen, die die bekannte Struktur einer sozialen Situation in die Gefahr einer (vielleicht sogar totalen) Auflösung oder in eine real sich ereignende Auflösung gebracht hat (vgl. Niklas Luhmann, „Strukturauflösung durch Interaktion: Ein analytischer Bezugsrahmen“, Soziale Systeme 17, 2011).

Kinder werden mit vielen Interaktionen und Interventionen konfrontiert. Erwachsene auch.

Werden diese Kinder in unseren heutigen Schulen und Elternhäusern aber auch adäquat(!) trainiert und werden sie überhaupt trainiert?!

Werden unsere Kinder trainiert im Durchschauen und Erkennen von Menschen und deren Handlungen? Werden sie trainiert, geschult, unterrichtet im Respektieren und Relativieren mit sachlich argumentativem Hintergrund? 

Wurden und werden wir trainiert zur Beweglichkeit im respektvollen Argumentieren aufgrund einer verbesserten Vorstellungskraft und Erfindungskraft. 

In den Schulen, Hochschulen, Akademien und auch in den Betrieben? 

Sind wir zur Kritikfähigkeit in beide Richtungen ermuntert und ausgebildet worden? 

Kritik ausüben und Kritik aushalten?!

Übergänge von einer Situation in eine andere sind immer kritische Übergänge.

Schaffe ich den Übergang? 

Bin ich ausreichend trainiert für das Neue? 

Konnten wir in der Schule Trainings dieser und anderer Art machen?

Unsere Gesellschaften sind Mediengesellschaften, medial und medial gemacht. Wir als Individuen sind medial und medial gemacht (vgl. Moira Gatens). Unsere Gesellschaften brauchen kritische BürgerInnen, ansonsten sind die vielen Medienwechsel in der jeweils akut-aktuellen Situation(sveränderung) nicht zu bewältigen. Ist unser Schulwissen und unser schulisches Training (z.B. in Projektgruppendynamiken) kritisch genug dafür?

Haben wir gelernt, welche Kontexte etwa nötig sind, um gewisse Informationen einzuordnen. Haben wir die Erziehung ausreichend auf das Training für den Umgang, den kritischen Umgang,  mit den elektronischen Medien, ausgelegt?

Legen wir genug Wert auf den Erwerb kritischen Vergleichswissens, auf einen respektvollen Umgang mit Anderen und einen respektvollen Umgang mit Tradition und Wissensautorität?

(vgl. auch N. Luhmann, Das Erziehungssystem der Gesellschaft)

Der Unterschied in der Form der Erziehung ist:

a) kaum Übungen im und am technologischen Medium, also mehr oder weniger  absichtslose Sozialisation meist durch mündliche Anweisungen als abstrakter Inhalt für den Unterricht oder

b) Erziehung durch Trainings aller Arten zur Selbsterziehung als disziplinierte Anpassung, – eine Art Selbstformatierung (ob durch begründet erworbenes Wissen selbst gewählter/entdeckter Lektüre zur weiter trainierten Differenzierungsfähigkeit, Kompetenzzuständigkeit und Motivationsintensivierung oder durch Projekterarbeitung zusammen mit anderen nicht dominierenden Beteiligten unter der Prämisse des freien Willens mit Bewußtsein samt Anfang und Ende frei nach dem Dafürhalten aller motiviert Beteiligten). 

Nur so ereignet sich disziplinierte Anpassung an mitunter komplexe Situationsrelationen. 

Nur so geschieht fruchtbare Erziehung! 

In der Familienkonstellation oder Beziehungskonstellation jedweder Art, in den Schulen und auch  in den Betrieben. 

Auch und besonders in den jeweiligen Zukünften.

Übung, Training, Medialitätsbewußtheit, Skills, Fertigkeiten, Kompetenz, Fähigkeiten, Können, Erziehung, Bewußtsein/Wissen (auch über das „Gespenst“(!) des Ubw (cf. Freud, Lacan, Derrida), Entscheidungsfähigkeit, kritisches Kritikbewußtsein, Training, Übung, Exerzitien

Das Leben als Performance!

Das Leben eine Ausübung?!

In(ter)vention

Wir alle übende Individuen? Wir alle in der Zukunft? Arbeitsfrei?!  Frei von ökonomischer Überlebenssorge?? Frei und sicher!!!??? Vor dem Tod???!!! Das Leben eine Aus-Übung.

Zum vorläufigen Ende hin:

Training und seine Effekte auf den Menschen entstehen aus dem Wechselspiel der Reize von außen (außerhalb des menschlichen Körpers diffundierender Ereignisse und deren erkennbarer bzw wahrnehmbarer und immerwärts vergehender Erfahrungsreiz) und von innen (innerhalb des menschlichen Körpers entstandene und entstehende). 

Begehrenswertes entsteht so und setzt uns in Bewegung. Training ist vergehende und vergangene Bewegung. 

Gezieltes Training, – Training mit erkennbarer und formulierbarer Intention kann uns bilden. Im Positiven wie im Negativen! Wie und ob das Individuum das zu unterscheiden weiß, hängt wiederum sehr von der Erziehung, der Bildung, der Übung, – insgesamt von der es umgebenden „Welt“ und deren Wirklichkeiten ab.

Falls meine kleinen An- und Ausführungen zur Thematik unseres längeren Gespräches zum Thema „Philosophische Praxis und/als Training“ einigen unter Ihnen, ich meine jetzt Sie als LeserIn, als Leser dieses kleinen Textes hier, – also sollte einigen von Ihnen manches hier unverständlich erscheinen, so haben Sie vielleicht Recht damit. 

Ich möchte Sie dann dazu ermuntern zu einem Training im Lesen und Verstehenkönnen und Sie zu Paul de Man und seinen „Allegorien des Lesens“ (Frf. 1988, Suhrkamp) einladen. 

In diesem Buch und seinen Essays finden Sie Ausführungen und Anführungen zum Komplex „Lesen“ und „Verstehen“ und deren Voraussetzung in der „Unverständlichkeit“ von Kommunikation als „Text“. 

Und jetzt immer noch vorläufig abschließend noch einmal Niklas Luhmann zitierend, für ihn ist nicht gelingende Kommunikation der Normalfall und eine im alltäglichen Verstehen „unsichtbar gewordene Unwahrscheinlichkeit“ (vgl. Niklas Luhmann, Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. Frf. 1984, S. 216f.).

Ich beende vorläufig aber jetzt doch diese wenigen Andeutungen zu Zukunft, Training, Übung in Demokratie als gelungene Erziehung und disziplinierte Anpassung an Situationen mit höherer Komplexität mit ein paar zitierten Zeilen Peter Sloterdijks (aus: P. Sl., Du mußt dein Leben ändern. Über Anthropotechnik. Frankfurt 2009, (Suhrkamp) S. 14) und bedanke mich bei meinen beiden engagierten Gästen für das leidenschaftliche Gespräch in meiner Philosophischen Praxis hier in Wien in den vergangenen Tagen. 

Zitat:

„Wer von der Selbsterzeugung des Menschen spricht, ohne von seiner Formung im übenden Leben zu reden, hat das Thema von vorneherein verfehlt. Wir müssen folglich praktisch alles, was über den Menschen als Arbeitswesen gesagt wurde, suspendieren, um es in die Sprache des Übens bzw. des selbstformenden und selbststeigernden Verhaltens zu übersetzen. …

Es ist an der Zeit, den Menschen als das Lebewesen zu enthüllen, das aus der Wiederholung entsteht.  Wie das 19. Jahrhundert kognitiv im Zeichen der Produktion stand, das 20. im Zeichen der Reflexivität, sollte die Zukunft sich unter dem Zeichen des Exerzitiums präsentieren.“  

Deconstruction has an ethical component, – perhaps even a goal orientation (without wanting or being able to be a method or criticism), – a goal orientation towards responsibility for the other!

 LIFE’S WORK PHILOSOPHICAL PRACTICE GERHARD KAUČIĆ (*1959)  

Deconstruction is and always will be the questioning of the origins, the foundations and the limits of our conceptual, theoretical and normative apparatus.

And this always in the double movement of the Différance.

This is exactly what I am trying to achieve in my decades of work in my practice.

Now already 36 years, – almost my adult life long, 1989 – 2025 ff., deconstruction, – means: 36 years, open end, indoor / outdoor, more than 3500 conversations, discourse, associations, analysis, problematization, identity dislocation, subjectivation, formalization, folding, complication, aporia, deconstruction, supporting/concomitement/accompaniment.

And many, many journeys and just as many guests in my long practice time.  

Ich muß mich berühren lassen! Berühren lassen für diese begrenzte Zeitstrecke! Ohne Bewegung keine Berührung, ohne Berührung keine Rührung, ohne Rührung kein starkes, heißt vivifizierendes, lebendig haltendes Erleben. Kaum ein Leben!  Kaum ein Leben ohne Erlebnisse (!?). Kaum ein Leben ohne Erfahrung  (!?).

Erfahrung erfordert zuallererst Bejahung, sonst ist es keine Erfahrung (!?). Ich muß etwas bejahen, es loben, es anerkennen, um etwas erkennen und berühren zu können und von etwas berührt werden zu können! Andernfalls ist es bloß ein mir Zugestoßenes, ein Schmerz, eine unerkannte, vielleicht unerkennbare Be-rührung.

Ein Unaussprechbares und Unaussprechliches! Eine Art Trauma.

Aristoteles schreibt in seiner „Rhetorik“, wir sollen die Tugenden und vor allem aber die Erfolge derer, die wir bewundern, loben. Er meint, wir gäben den Dingen und Ereignissen durch das Lob „Schönheit und Bedeutung“ (!) und Aristoteles meint auch, daß die Trope der Verstärkung dafür angemessen sei, – also die expressive, leidenschaftliche Ausdrucksweise, die den „Helden“, die „Heldin“, den „Artisten“, die „Artistin“, aus dem Alltag und dem Alltäglichen heraushebt und damit zeitgleich auch den Zuschauenden als eine Art Teilnehmenden / Teilhabenden, die Zuschauenden an einer Art „Erhabenheit“ ( vgl. Kant, Lyotard ) teilhaftig werden läßt.

Dieses Teilhaftigwerden erhöht vielleicht den empfundenen Eigenwert durch ein Mit-von-der-Partie-gewesen-Sein. Das Gefühl der Schönheit ( vgl. Goethe ) von etwas.

Die Schönheit der Kunst. Die Schönheit des Sports, – des Sportlichen. Die Schönheit der Bewegung und der Bewegten. Die Schönheit der Geübten. Die Schönheit der Vielgeübten. Die Schönheit der ArtistInnen.

Die Schönheit und Bedeutungshaftigkeit des Artistischen! Des nur durch außergewöhnlichen Aufwand von Körperlichkeit Erreichbaren. Das Unerreichbare! Für fast alle (!?).

Durch Ausübung und Übung von etwas kann aber so manche/r ein bißchen etwas von dieser Art „Erhabenheit“/ Herausgehobensein (aus der Vielzahl der/des Gewöhnlichen) erlangen und sich daran und darüber und dadurch erfreuen. Kann der Mensch sich freuen an sich selbst/durch sich selbst?

Ich denke, ich kann es. Ich freue mich, wenn ich mich bewegen darf und kann. Ich freue mich, wenn ich Sport ( ob Radsport, Fußball, Handball, Basketball, Tennis, Badminton, Schwimmen, Boxen, Aikido, Boden- und Geräteturnen, Gewichtheben, 100-Meter-Lauf, Langlauf, Marathon etc. ) erlebe, – als Zuschauer und als Ausübender. Ich erfreue mich an den anderen, die besser sind als ich (in etwas) und ich erfreue mich an meinen eigenen Fähigkeiten.

Ich spreche jetzt vor allem von meinen körperlichen Fähigkeiten, – quasi von meinen „artistischen“ Fähigkeiten. Ich meine da besonders (heute und hier) mein Radfahren, mein Können auf einem Rad. Ich genieße es.

Ich genieße diese Art von Bewegung und die davon ausgelöste Bewegtheit. Ich brauche die Wiederholung dieser Bewegung. Ich brauche die Power, die Kraft des Körpers. Ich schätze die Eigenschaften des Gerätes, meines Fahrrads. Es kann für mich nicht oft genug sein. Es wird mir nie langweilig. Jede Wiederholung ist anders und wiederholt genau genommen nicht.

Ich benütze verschiedene Räder ( vgl. Was ist Philosophische Praxis? (II) Teil 2 ) und ich fahre immer andere Wege. Jedesmal ein anderes Topographikum, ein anderes und anders herausforderndes Gelände. Ich liebe das.

Und besonders liebe ich es zurzeit mit meinem Enduro zu fahren, meinem „Spaßwerk“! Die Eingeweihten wissen, was das meint.

Dieses Rad ist der Alleskönner, das Alleskönnende, das fast alles Ermöglichende, auch wenn der Rider (bike rider), der ich bin, lange nicht alles kann.

in German:

in English:

Kann die Philosophie damit etwas anfangen? Können die PhilosophInnen da mit?

Damit etwas anfangen? Leidenschaft entwickeln? Genießen?

Und trotzdem hernach den Verstand nicht verlieren? Kritisch bleiben?

Und freudvolle Menschen sein oder werden?

ArtistInnen Ihres Feldes?!

As an invitation for especially interested people:

                (( See: Part I, Part II and Part III in this blog ))

 Part 1 Teil I,  Part I        Part 2 Teil II   Part II     Part 3Teil III   Part III         

well knowing, – conversations are not summarizable!

Conversations are con – versations and live only by the actionality!

Mere coarse rudiments are deliverable. Almost dead texts!

 first of all, please study:  

 Grammatologie    différance    Dekonstruktion   (Was ist Dekonstruktion.)   Dissemination

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente!

To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

Deconstruction enables the relationship to the other and the relationship to the other enables (perhaps) deconstruction. Différance as a matter of freedom and liberation.

Time becoming of space and space becoming of time and being different, being recognizable, not being identical! Only he who is not equal to all others is recognizable as one, as another!

Otherness from the dissimilar logically requires that between the distinguishable units or elements interval, distance, spatialization emerge in persistent repetition (Derrida, Randgänge, p. 33, german edition!). Other, Other, Other, …

There’s the time since life has existed. 

To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

Giving a picture

„You’ll never know, you won’t know, all the stories I could tell myself while looking at these pictures.“ (Derrida, Plissart)

And this always in the double movement of Différance.

What the philosophical practice wants and can do – in search of the true life, „the true life“.


And deconstruction opens up or opens up an access to the other through discoveries of the unknown or the previously unthought.

Deconstruction cannot be defined or completed (cf. J. Derrida, Limited Inc, p. 171 ff., germ. edition).

Deconstruction is and always will be the questioning of the origins, the foundations and the limits of our conceptual, theoretical and normative apparatus. And this always in the double movement of the Différance /  Différance .
A text that perhaps consists of habitual (binary) thesis and antithesis, when deconstructed, reveals, for example, a multitude of perspectives that exist simultaneously – often in conflict with each other.

This conflict, however, only becomes visible through deconstruction.
Deconstruction has an ethical component, since it opens the relationship to the other, insofar as it finds access to the previously unimagined or the previously excluded and possibly invents or finds new social, new interpersonal, new political, new scientific, new legal, new technical, new philosophical and artistic ways of thinking and acting (cf. E. Lévinas and J. Derrida).

Philosophical practice could make a not insignificant contribution to this, I think.

Dekonstruktion hat eine ethische Komponente ! 

Freundschaft Freude Freiheit

Freudensprünge

friendship  joy  freedom

jumping of joy

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f ….

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?

Falls Sie interessiert sind an einer PP mit mir/uns, bitte nur unter dieser E-mail einen Termin reservieren: To contact me/us, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna, Austria, Europe

Philosophical Practice weltweit … rund um die Uhr … rund um die Welt, … „face à face“, … confidential one-to-one conversation, … around the clock … around the world

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Do:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

around the clock …around the world

cf. Jacques DerridaSignatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1

Deconstruction Music

Because this year (2025) and the year before (2024) a whole series of philosophical talks ( in our Philosophical Practice in Vienna ) on the topic of Deconstruction Music Deconstruction Musical Experience Deconstruction is running/being performed (this time in German with jazz students from Switzerland, the Federal Republic of Germany, Austria, Australia and Italy), here is the text published last year (January 2024 only in English) slightly modified and supplemented with information on practice in English and from today also available in German. (cf. link)

Philosopher, Feminist, Mediator, Author, Freerider, born 1959, Dr. phil., age 66, 2025

Associate in the grammatological philosophical Practice since 2009 in Vienna and beyond

Philosophin, Feministin, Mediatorin, Autorin, Freerider:in, geboren 1959, MSc, Alter 66, 2025

The musical experience and its political, social and philosophical-grammatological implications and presuppositions

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2024/01/musical-experience-grammatology.html

Mobile Version (lesen  ohne Teaser und Footer im Blogspot-Blog 2014 ff.):

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2024/01/musical-experience-grammatology.html?m=1

Beethoven heute Beethoven seinerzeit

 „Ist“ Beethovens Musik?

 Revolutionär, modern, populär oder gar inzwischen Klischee?

Music today, — revolutionary, modern, popular or even now cliché?

Music deconstruction    Musical experience deconstruction

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/11/ist-beethovens-musik-beethoven-heute.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html

Mobile Version (ohne Teaser im Blogspot-Blog 2014 ff.):

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2018/03/philosophischer-salon-gerhard-kaucic.html?m=1

Philosophical Lounge / Philosophischer Salon G Kaucic & AL Huber Vienna, Austria, – Gerhard Kaučić (*1959), head of a philosophical practice for 36 years in Vienna ( 1989-2025 ff.)

To contact us, please use only these emails:

Narratives, Reports, Analyses, Reflections from the Practice/from my/our Philosophical Practice

Vienna 36 years of practice jubilee (1989-2025 ff.) jubilee 36 years PP 2025

PHILOSOPHICAL PRACTICE Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959) & Anna Lydia Huber (MSc, b. 1959) VIENNA AUSTRIA  EUROPE

Music today, — revolutionary, modern, popular or even now cliché?

                 Music    Education Culture Politics     Text    

Beethoven’s Ninth (200 years May 2024)

Schönberg (150 years September 2024)

                                                

           Revolutionary, modern, popular or even now cliché?

An addition, a supplement, a repetition, – a philosophical practice yesterday, today and tomorrow

Gerhard Kaučić (*1959), head/director of a Philosophical Practice for 36 years in Vienna (1989-2025 ff.)

[ Conversations, analysis, discourse, problematization, identity dislocation, subjectivation, formalization, folding, complication, aporia, deconstruction

Gerhard Kaučić Djay PhilPrax, Philosopher, Writer, Feminist,  experienced practised music Listener and relevant Reader for 50 years, Freerider, Philosophical Practice, Vienna, PP since 1989, Dr. phil.

Gerhard Kaučić (born 1959), Philosopher, philosophical Practitioner 1989 ff., grammatologist, author, feminist, translator, cyclist, freerider, ecomobilist, the philosopher as cyclist, the philosopher as freerider,  the philosopher as circulator, the philosopher as mover, the philosopher as scout ……..   trace……. Trace ……..  … ]

It is a fact – concert music and opera have become (in contrast to the 19th century) a rather peripheral matter of political life today.

No streaming platforms, no YouTube and no Internet help here either.

We need to deepen the horizon of the musical experience if we want to talk about music and music history as a social history and thus think about it. We must open up access to ways of listening that are located in history and in the respective culture beyond music.

We must make the political, social and philosophical implications of music visible. Music is not an independent closed circuit of aesthetic phenomena and its stylistic characteristics, instrumentation, arrangements, performance practices etc. are not independent of other social force fields of the past and present.

In particular, the economies, the media and the ever-present techniques, including their culturalisation between the power blocks of politics, capitalism, state, society, mediatisation, science, religion, class society, power relations and the state of industrialisation.

Using Vienna as an example, Western musical culture from the Baroque to modern and postmodern times – from Haydn and Mozart in the mid-18th century to Schönberg  ( 13.09.1874 Wien –  13.07.1951 Los Angeles, 2024, 150th anniversary, P.s. see footnoteY  ), Krenek and Berg in the first half of the 20th century, to Clemens Gadenstätter, Bernhard Lang, Olga Neuwirth and many others in the second half of the 20th century and the first two decades of the 21st century – shows us a very rare opportunity for our thinking to access our European and Austrian past via musical creation, and especially the self-image of today’s Vienna. The arts bear witness to us and our best values for freedom and sociality as well as the possibility of growing beyond ourselves.

footnoteY:

[ To what extent does Schoenberg speak of himself as a „freetone composer“ and not of „atonality “ or twelve-tone composer?

Schönberg rejects the fighting term „atonality“, – he speaks of himself as a „free toner„!

Arnold Schönberg described himself as a „free toner“ to describe his musical task. This term is associated with the development from free atonality to twelve-tone technique.

In the phase of free “atonality”, which Schönberg practised from around 1907, he broke with traditional tonal structures. The contrast between consonance and dissonance is cancelled. A continuum of different tonal colours emerges. The reference to a fundamental tone is abandoned. Tones and sounds stand in a new, non-repeatable relationship to one another.

Schönberg introduced the twelve-tone technique in order to transform free atonality into a bound form. In this technique, each score is based on a twelve-note row that contains each note of the tempered scale once. The choice and arrangement of this row is at the composer’s discretion. The twelve-tone technique opened up new possibilities for musical structuring and Schönberg had a significant influence on a wide range of musicians.

Overall, Schönberg revolutionised the world of music with his radical approach to tonality, creating a new approach to musical experience as a phenomenon of musical complexity and the lust effects of listening. The human body recognises itself as a body of pleasure and as a body of pain (cf. Freud!,- for more on this, see below in the depths and lengths of our posting or our blogs/weblogs) ]

Sounds today are quotations, clichés, semantic objects, not mere series of structurable parameters. The extreme case today is the recontextualisation of often only minimal change into a „new“ work. Almost a real readymade.

Particularly frequent is the transformation from other media into the music and the playing of different soundtracks by means of various machines ( Miles Davis already played revolutionary in his 1969 album „Bitches Brew“, called Fusion Jazz, before him also Frank Zappa, influences from Woodstock to Stockhausen were mentioned as decisive for this; cf. esp. J Dilla, James Dewitt Yancey, auch Jay Dee gerufen, 1974 – 2006, also great influence especially on jazz musicians ).

Sampling and other similar digital techniques spread all over the globe, only the concert halls are largely unimpressed by them.  This is also a major reason for the marginalisation of these traditional music businesses. The sailing ships among today’s high-tech boats.

Cage as father figure of all these developments. Collage, bricolage, assemblage, remix, sampling, patch-work, mash-up, intertextuality, texture …

The Internet, collage, the art of the future and the art of the present. Availability of the audio archives of the world. Democracy as a pre-condition. Postmodernism, the possibility of participation for all. Art and enlightenment, the intellectual light of the world. The deconstruction of Derrida.  

Understanding Beethoven and/or understanding Beethoven’s music? Along the discourses of the last 300 years between the representatives of programmatic music on the one hand and those of absolute music on the other.

The almost eternal question: Do Beethoven’s instrumental music have an „extra-musical“ meaning or do they have no such meaning?

The group of absolute music (Hanslick, Schönberg, Pfitzner, Schenker, Adorno) works in the conviction that Beethoven’s work has been withdrawn from understanding by the dominant post-Wagnerian „Beethoven image“(!).

What role(s) does music play within the great social discourses of the 19th and 20th centuries.

How does music work and why does it become popular?

For clarification, a large sociological discourse on the bourgeois European institutions, the clients, the musical rhetorical traditions and the increasing participation of amateurs as well as the industrialization of music is needed.

Likewise, there is a need to include discourses on the philosophy of language (keywords: F. Schlegel, F. Nietzsche, Kierkegaard, Husserl, Saussure, Marshall McLuhan, Heidegger, W. Benjamin, Th. W. Adorno, P. de Man, R. Barthes, Cynthia Chase, W. Hamacher, Anselm Haverkamp, H. Blumenberg, J. Derrida) on the unambiguity and ambiguity of word and music.

It is thus also about our field, which Kierkegaard had already touched on in the 19th century – about the process of reading (cf. especially  Herbert Marshall McLuhan, Paul de Man and first of all you read Jacques Derrida) and the relationship between author, reader and medium.

Education expanded considerably after 1830, especially musical education. General knowledge and musical knowledge developed in parallel.

Kierkegaard wanted to learn to understand consciousness through patterns of repetition. According to Kierkegaard, consciousness arises from contradictory relationships between a so-called ideal sphere and the external(!) reality, which collided in consciousness. This would result in the experience of repetition, which would require that the event must have already appeared once in reality(!).

Note that Kierkegaard speaks without Freud!

Repetition makes people happy, says Kierkegaard. Memory makes them restless.

But Kierkegaard knows almost Freudian that there can be no pure repetition.

In the psychoanalytical literature, the concept of repetition, the concept of the compulsion to repeat, and in general the various phenomena of repetition are discussed problematically and in a very diverse way.

Also in Freud’s writing „Beyond the pleasure principle“ (1920) itself.

For the time being, the following applies to us here in general: repetition phenomena for the benefit of the ego are working off mechanisms whose task it is to resolve tensions by changing the inner(!) conditions (cf. Bibring, E.: The conception of the repetition compulsion).

Discourses, analyses, descriptions, critiques, explanations inevitably always fall under the category „commentary“.

Comments are always something added. They try to approach a thing, an event, an institution, an action, in short, a text in any form, even if it is music. Comments try to suspend something. This always fails. Comments create a displacement, a repression as well. And with time they often cover up the thing itself.

Why?!

The „commentary“ limits the open semantic game with the means of identity, repetition and the temptation to represent the same. In this way it makes itself a mechanism of control and order by restricting and delimiting discourse and trying to establish unambiguity.

A translation is never a replacement ! Every setting is already a translation of the thought and the unthought. A translation changes the place, shifts and changes and is thus always a different text.

Only an approximate signified can be saved over(!) this way.

There is no criterion for the identity of the meaning of an expression: the interpretation becomes in the scientific sense a matter of undecidability, which does not mean that one could and should not temporarily quasi-fix and evaluate it in a passagere consent of many readers.

Understanding also in the sense of: a small or larger group of discourse participants „stands“(!) temporarily on temporarily secured „understanding“ – or understanding – ground!

This reason for understanding, this „territory“ of limited (temporally and spatially) understanding, the image of temporary text configurations, the image of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortions and performances, a mirror of originally unoriginal transformations, – a mirror that gives off the image (! ) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally !

(See J. Derrida, La dissémination, p. 350 and passim)

The commentary sets the author as the supreme principle of the order of discourse (vg. M. Foucault, Ordnung des Diskurses) and generates its authorities.

„We“(!) represent the task of disseminal critical communication as an open text of a writing, escaping exegesis and the re-presentation of the commentary.

The task is also to be expressed in such a way that „the speech is first as good and then better understood as its author“ (Schleiermacher, Hermeneutik und Kritik, p. 94).

For us, the only critique to be accepted is the permanently critical critique, i.e. a permanently deconstructing critique whose object is the writable of the text, a permanently multiplying text.

„A signifier is, from the outset, the possibility of its own repetition, its own image or its similarity to itself. This is the condition of its ideality. What identifies it as a signifier and as such gives it its function and relates it to a signified can never be a ‚unique and special reality‘ for the same reasons. From the moment the sign appears, that is, from ever since, there is no possibility of finding the pure ‚reality‘, ‚uniqueness‘, and ’specialness‘.” (Derrida, Grammatology, p. 165, germ. ed.)

The authority of the Logos, the commentary, the dominion of the interpretation of scripture nailed to its origins has for some time been exposed to the critical criticism of deconstruction and thus the chance of democracy in the coming (Derrida).

All this points to a radical possibility that cannot be thought of by any single science or abstract discipline (Derrida, Grammatologie, 168f., german edition).

Intertextuality and the underlying multiplicity of codes is in principle unlimited and cannot be limited.The resulting deconstructive textualities and their connotation texture cannot be included or even determined by any context.

The “text” has ceased to be an object in itself. The permanently absent presence of

I n t e r t e x t u a l i t y (this applies to every text, and has done since time immemorial), in which the power of the break with its contexts as a sum of never fully present presences has always been structurally immanent in every sign of writing, has always determined writing – writing without origin and destination (arche, telos).

One thing is clearly true of Beethoven’s music: Beethoven’s music provided a framework for the experienced past (or what one might think of as such!), for aesthetic repetition, subjective impressions, educated imagination and its associations and their extra-musical levels of meaning.

Whether the last decades of research have been able to bring us closer to Beethoven in Nietzsche’s sense remains to be seen.

One thing is also clear: new future generations of listeners should learn to distinguish between historical Beethoven and the traditional (!) reception. And that means: read read read read!

The different ways of reading have become inherent in the music itself(!).

Performers and composers should be knowledgeable(!) and at the same time not hide behind scientific and philosophical literature.

Each one may interpret, inspire and be passionately fascinating and intrigued.

It is a very long way to the appropriation of what we call our own history. Have the courage to ever adequately appropriate appropriation.

a) For the birds John Cage in conversation with Daniel Charles. Merve Verlag, Berlin, 1984 (Original French, Paris 1976).

b) Daniel Charles: Periods Performance Music Aesthetics. Merve Verlag, Berlin, 1989.

c) Ivanceanu/Schweikhardt: KKK Art. Sound. War XMedia by Vintila Ivanceanu and Josef Schweikhardt, Passagen Verlag, Vienna 2008.

d) Fuhrmann/Mahnkopf (Hg.): Perspektiven der Musikphilosophie. Suhrkamp Verlag Berlin 2021.

P.s:

As a passionate listener with an acoustically formed ear and sensitive senses in general, and especially as a reader ( ! see above ! ), allow me, at the provisional end of my few lines of memoir on some philosophical Prater walks with guests in connection with our grammatological philosophical practice in Vienna, to give you an interesting literature tip on music and Beethoven:

Leon Botstein: The Memory of Modernism. From Beethoven to Berg. Vienna, Zsolnay Verlag, 2013 (translated from English by Sven Hiemke)

As an introduction to our PPs, I recommend the short essay by Claus-Steffen MahnkopfDer Strukturbegriff der musikalischen Dekonstruktion, – easy to find on the Internet! (published as pdf on August 09, 2021 in German, 19 pages)

Url or link: https://www.claussteffenmahnkopf.de/wp-content/uploads/2021/08/Mahnkopf-Der-Strukturbegriff-der-musikalischen-Dekonstruktion.pdf

https://web.archive.org/web/20211026075311/https://www.claussteffenmahnkopf.de/wp-content/uploads/2021/08/Mahnkopf-Der-Strukturbegriff-der-musikalischen-Dekonstruktion.pdf

(German/English)

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2020/11/ist-beethovens-musik-beethoven-heute.html

Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., born 1959, Age 66, 2025, PP 1989 ff.)

“A text is only a text if it conceals from the first glance… the law of its composition and the rule of its play.

“The concealment of the texture may well require centuries to uncover its fabric (toile).” Derrida, Plato’s Pharmacy, in: Dissemination, p.71 (Vienna 1995, Passagen Verlag)

about deconstruction one cannot speak one must read “it/her ”.

Psychoanalyse, Sprachanalytische Philosophie, das Unbewußte 

Die Sprache, das Sprechen, das Unbewußte (Ubw) 

Der Satz und die Philosophie 

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttl nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f ….

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

……. THE SET …….. THE LEAVING OF THE BOOK …….. !?

If you are interested in a PP (Philosophical Practice) with me, please reserve an appointment only under this email: To contact us, please use only this email: gack[at]chello.at

Philosophers, Writers, Philosophical Practitioners, Mediators, Translators, Feminists, Freeriders, (Wild) Camping Enthusiasts, Survivors Vienna

Grammatologische Philosophische Praxis Dr. Gerhard Kaucic / Djay PhilPrax ( geb. 1959, Autor, Philosoph, PP seit 1989 ) Gespräch, Analyse, Diskurs, Problematisierung, Identitätsdislokation, Subjektivierung, Formalisierung, Fältelung, Komplizierung, Aporie, Dekonstruktion

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Do:  11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoor: Grammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

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différance / „Differänz“ (!!!)

Kaučić Gerhard, Philosoph bei der Arbeit

Gerhard Kaučić (geb. 1959), Philosopher, Writer, Trans-lator, Philosophical Practitioner, Queer Theorist, Deconstruction, Queertheoretiker, Philosophischer Praktiker, Schriftsteller, Über-Setzer, Philosoph, Grammatologe, Autor, Wien, Austria, Europe

Österreichischer Philosoph, Europäischer Philosoph, Schriftsteller, Feminist, Hegelianer, Übersetzer  Mediator 

Freerider, Radreisender, Enduro-Biker 

Ökomobilist, Überlebender 

Philosophischer Praktiker/Praktische Philosophie 

Sprachanalytische Philosophie 

Dekonstruktion 

                              Philosophische Praxis        Wien Österreich Europa                 

Gerhard Kaučić (Dr. phil., born 1959, Age 66, 2025) 

Gerhard Kaučić (born 1959, Dr. phil., Age 66, 2025), Philosophical Practice Vienna 1989 ff. 

PP, – from a new cryptology to an anasemic retranscription of all concepts 

Philosopher of the Thought of Différance, Philosophy of Différance, Practice of Différance, Work(!) of Différance 

( read in addition „La différance“, – in: Jacques Derrida: Randgänge der Philosophie, Passagen Verlag, Vienna 1988, pp. 29-52, german edition )

Gerhard  Kaučić (geb. 1959, Dr. phil., Alter 66, 2025), Philosophische Praxis Wien 1989 ff.  

PP, – von einer neuen Kryptologie zu einer anasemischen Retranskription sämtlicher Konzepte 

( lies dazu „Die différance“, – in: Jacques Derrida: Randgänge der Philosophie, Passagen Verlag, Wien 1988, S. 29-52 )      

Anna Lydia Huber, Autorin, Mediatorin, Philosophin (geb. 1959, MSc, Alter, 66, 2025)

Um Mißverständnissen vorzubeugen:     Einschub  Differänz

Bei seiner Beschreibung der beiden Tempi, die der Todestrieb einerseits und die Lebenstriebe andererseits veranstalten, spricht Freud in Jenseits des Lustprinzips von einem „Zauderrhythmus„, der das Resultat dieser zwei Bewegungen darstellt. Der Todestrieb folgt blind seiner prioritären Tendenz, das organische System an sein entropisches Ende zu bringen. Die Lebenstriebe dagegen sichern und übertragen jenes Wissen, das die Organismen in Millionen von Jahren auf ihrem Weg zum Tod erwerben. Der Anfang des Lebens und seiner Zeichen liegt in jenem beinahe Nichts einer Falte, eines Intervalls, das Derrida an die Stelle aller Ursprünge gerückt hat, – der différance. (Derrida, La différance, in: Randgänge der Philosophie, Wien, Passagen, 1988)

Die Besonderheit dieses Ausdrucks liegt vorab darin, daß sie nur geschrieben verstanden und nicht stimmlich vernommen werden kann. Derrida schreibt différance und nicht différence. Der Unterschied zwischen e und a kann im Französischen nicht gehört werden, er ist ein stummer und verschwiegener, er ist ein rein graphischer Unterschied. Derrida versucht damit schon rein faktisch die phonetisch nicht faßbare Eigenart der Schrift zum Ausdruck zu bringen.

Die weitere Besonderheit besteht darin, daß das französische Verb différer, auf das der Ausdruck différance zurückgeht, zweierlei bedeutet. Gemeint ist sowohl „verschieden sein“ als auch „aufschieben„.

Différer im Sinn des Aufschubs und des Umweges heißt Verzeitlichung (Temporisation), „heißt bewußt oder unbewußt auf die zeitlich und verzögernde Vermittlung eines Umweges rekurrieren, welcher die Ausführung oder Erfüllung des Wunsches oder Willens suspendiert und sie ebenfalls auf eine Art verwirklicht, die ihre Wirkung aufhebt oder temperiert“ (Derrida, Randgänge d. Philos.)

Die zweite Bedeutung ist die weiter verbreitete: anders und verschieden sein, sich unterscheiden. In diesem Fall entsteht zwischen den verschiedenen Elementen eine Distanz, eine „Falte“, ein Intervall bzw. eine Verräumlichung.

So kommt auch die Präsenz, die ihren privilegierten Ausdruck in der sich selbst vernehmenden Stimme erfahren soll, nicht ohne diese Basisstruktur aus.

Keine Gegenwart ist je vollständig punktuell und mit sich selbst identisch, sie muß sich immer auf etwas anderes als sie selbst beziehen. „Ein Intervall muß es (das jeweils gegenwärtige Element) von dem trennen, was es nicht ist, damit es es selbst sei, aber dieses Intervall, das es als Gegenwart konstituiert, muß gleichzeitig die Gegenwart in sich selbst trennen, und so mit der Gegenwart alles scheiden, was man von ihr her denken kann. …

Dieses dynamisch sich konstituierende, sich teilende Intervall ist es, was man Verräumlichung nennen kann, Raum-Werden der Zeit oder Zeit-Werden des Raumes (Temporisation). (Derrida, Randgänge, S. 39)

Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des Zeichens dekonstruktiv verkehrt werden muß. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens, Signifikat (Die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung, Signifikant (das Laut- oder Schriftbild) genannt, übergeordnet.

Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.

Jedes Signifikat befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ .(Derrida, Grammatologie, S. 129) Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.

Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.

Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn Effekt einer immer schon nachträglichen Signifikation ist.

Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.

Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.

Einem solchen Text(verständnis) ist das „Wesen“, die Praxis der Dekonstruktion, inhärent, also „ein-geschrieben“ (vgl. Derrida, Freud und der Schauplatz der Schrift bzw. Freuds „Wunderblock“).

Das Denken der Differänz/différance ist die inhärente Praxis der „Dekonstruktion“.

Eine der vielen Konsequenzen daraus ist der sogenannte Dekonstruktionsroman (vgl. Gerhard Anna Concic-Kaucic, „/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/“).


Gerhard Anna Cončić-Kaučić = Gerhard Kaučić, Anna Lydia Huber (*1959), Schriftsteller:in, Wien/Vienna, Austria

Eine andere ist die Übernahme des Dekonstruktionsparadigma in die amerikanische Jurisprudenz (vgl. z.B. Judith Butler, „Haß spricht“). Eine dritte ist die Dekonstruktion (in) der Architektur(theorie), man vergleiche besonders Peter Eisenman, „Aura und Exzeß“.

Es geht darum, Texte in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen. Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion ihrer Konflikthaftigkeit, ihrer Aggressivität, ihrer verdeckten Gehalte und Intentionen zu enttarnen. Der Leser, die Leserin, soll „ent-täuscht“ werden; damit hier keine Mißverständnisse auftreten, gemeint ist eine Art Gegensatz zu „Täuschung“.

Gemeint ist die Sichtbarmachung der Doppelheit des gleichzeitigen An-und Abwesendsein der Wahrheit, des etwas Erblickens und dadurch anderes Aus-dem-Blickfeld-Ausschließens. (H. Kimmerle, J. Derrida zur Einführung, S. 49)

Zur Abrundung

Derrida in einem „Falter“-Interview 1987 u.a. zu Dekonstruktion: (in: Falter, Wiener Stadtzeitung, Beilage zum „Falter“ Nr. 22a/87, laufende Nummer 302, S. 11 u. 12, Florian Roetzer „Gespräch mit Jacques Derrida“)

Zitat:

Zuerst und vor allem noch einmal zu >was könnte „Philosophieren heute“ besagen< !  Was und wie wäre eine angemessene Denkpraxis heute.

Worin >ist<(!) Philosophie heute denkbar und wodurch bzw woheraus ist das, was wir mit Philosophie je unterschiedlich meinen, zu praktizieren.

Der Begriff(!)  Différance  stellt den Menschen in gewissem Sinne in Frage und zeichnet dadurch die Geschichte des Lebens überhaupt.  

Noch  einmal zum Humanismus als Logozentrismus bzw Phonologozentrismus.  

Derrida zeigt, daß die traditionell hierarchische Anordnung der beiden Bestandteile des  Z e i c h e n s  dekonstruktiv verkehrt werden muß. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich die ideelle Bedeutung eines Zeichens,  S i g n i f i k a t  (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung,  S i g n i f i k a n t  (das Laut – oder Schriftbild) genannt, übergeordnet.    Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten.  

Denken Sie an das, was wir vor Jahren schon über Religion, Gott und Mensch gesagt haben.  Vgl Sie dazu: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html?m=1

Jedes Signifikat (Die Vorstellung!) befindet sich aber (laut Derrida) „immer schon in der Position des Signifikanten“ (Derrida, Grammatologie, S. 129).  

Es kann keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.  

Die Schrift ist nach dieser Definition Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten.

Mit dieser Verkehrung soll vor allem gezeigt werden, daß die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, daß der Sinn  E f f e k t  einer immer schon  n a c h t r ä g l i c h e n  Signifikation ist. Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert.  

Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und begreift diesen mit ein.   

First, lastly and foremost to >what could „philosophize today“ mean< ! What and how would an adequate thinking practice be today.

In what >is<(!) philosophy conceivable today and what or out of what is what we mean by philosophy to practice differently.

The term(!) Différance questions man in a certain sense and thereby draws the history of life in general.

Once again to humanism as logocentrism or phonologocentrism.

Derrida shows that the traditional hierarchical arrangement of the two components of the Sign must be reversed deconstructively. Even in modern linguistics, the ideological meaning of a sign, called S i g n i f i e d (imagination), is superior to the material carrier of meaning, called S i g n i f i e r (sound or writing). The attempt is always made to direct the external signifier, writing, towards a transcendental signified.

Think of what we said before about religion, God and man.

Cf. you in addition: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.co.at/2017/04/religion-und-gesellschaft-teil-2.html?m=1

Each signified (The Imagination!) is however (according to Derrida) „always already in the position of the signifier“ (Derrida, Grammatologie, p. 129).

There can be no meaning and no sense that could escape the spatialization and temporalization as well as the differential play of signifier relations.

According to this definition, writing is a sign of signs, a signifier of signifiers.

The purpose of this reversal is above all to show that the materiality of the signifier does not add to the meaning retrospectively and externally, but vice versa, that the meaning is the effect of an always subsequent / belated signification. Derrida has thus reformulated and reformulated the relationship between language and writing.

Through Derrida’s transformation of the concept of writing, it goes beyond the concept of language and includes it.

PHILOSOPHISCHE PRAXIS WIEN PHILOSOPHISCHE PRAXIS ÖSTERREICH PHILOSOPHISCHE PRAXIS OESTERREICH EUROPA

[[ In Klammern:

Solche Erfahrungen sind es auch, was uns nachdenklich macht. Nachdenkend, reflektierend. Reifer!

Klammern zu ]]

DR. GERHARD KAUČIĆ / DJAY PHILPRAX (JG. 1959) LEITER EINER PHILOSOPHISCHEN PRAXIS SEIT 1989

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch (im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Mise-en-Abyme ……………………………………. mise en abîme ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Abyssos …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. intertextuelle Strukturen als die „Natur“ der Sprache ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. This reason of understanding, limited by „territory“ (temporally and spatially), the image of temporary textual-configurations ( mise en abyme, picture in picture in picture…), „picture“ as a metaphor of re-flection, the picture of the mirror without tinfoil, the picture of standing behind the mirror as „standing“ in the mirror, – a mirror of distortion and performance/performation (!), a mirror of the initial transformation without origin, – a mirror, which gives the picture ( away ! ?!) for our language, – our language as graphically marked poetics of communication, – literally ! (see J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ……………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Jede Lektüre ( auch „Gespräche“ müssen gelesen werden! Gehörtes ist gehört worden und in der verstehenden Verstandestätigkeit „gelesen“ worden. Aus-gelesen! Ausgewählt! Aus-sortiert! Aus der gehörten „Wirklichkeit“ er-hört und ent-hört, ver-hört, verwirklicht, verkettet, sprachverkoppelt, verlesen!, zusammen-ge-lesen!, zusammengesammelt, ver-sammelt, ge-doublet, ge-setzt, produktiv ausgelesen! ) muß erst eine signifikante Struktur produzieren. Es gibt kein Kriterium für die Identität des Sinns eines Ausdrucks: die Interpretation wird im wissenschaftlichen Sinne eine Sache der Unentscheidbarkeit, was nicht gleich heißt, daß man sie nicht in einem passageren Einverständnis vieler LeserInnen vorübergehend quasi-fixieren und ver- und bewerten könnte und sollte. Sogenannte „Verstehens-Inseln“ temporärer Textkonfigurationen! Ver-stehen auch im Sinne von: eine kleine oder größere Gruppe von Diskurspartizipanten „steht“(!) temporär auf temporär gesichertem „Verstehens“- bzw Verständnis-Grund! ………………………………………………………. ……………………………………………………………………………………………………………………………………………. Dieser Verständnisgrund, dieses „Territorium“ begrenzten (zeitlich und räumlich) Verstehens, das Bildnis temporärer Textkonfigurationen ( mise en abime, Bild im Bild im Bild…), „Bild“ für die Metapher der Re-flexion, das Bild vom Spiegel ohne Stanniol, das Bild vom hinter dem Spiegel stehen als in dem Spiegel „stehen“, – ein Spiegel der Verzerrungen und Performungen, ein Spiegel der ursprünglich ursprungslosen Verwandlungen, – ein Spiegel, der das Bild ab-gibt (!) für unsere Sprache, – unsere Sprache als graphisch markierte Poetik der Kommunikation, – buch-stäblich ! (Vgl. J. Derrida, La dissémination, p. 350 und passim) ………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Philosophical Practices / Politics / Disseminations …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………… Unsere Aufgabe ist es, die Diskurse der Macht, der Herrschaft, der Autorität – und jeder Diskurs impliziert Machtausübung ! – zu durchkreuzen, logothetisch ( im Sinn der Schaffung einer neuen Sprache / einer anderen Sprachverwendung / einer intensivierten Wahrnehmung / einer komplexeren Lesbarkeit ) zu disseminieren, indem wir deren Intertextualitäten, die Kreuzungspunkte vieler anderer Texte in einem jeden Text in viele heterogene Teile auseinander treiben. Der Intertextualität zugrunde liegt die Multiplizität der Codes, die grundsätzlich unbeschränkt ist. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. The intertextuality and its underlying multiplicity of codes is principally unlimited and unlimitable. The growing deconstruction – textualities and their texture of connotation are not includable or even determinable by any context. ……………………………………………………………………………………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………….. More complex readability ! More complicated readability of the world ! Intensified perception ! ! ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………………………………………………. ……….. ……….. To contact me, please use only this email: g.kaucic[at]chello.at ……… ………… ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Jedes Jahr ein Jubiläum / Jedes Jahr bewußt leben

Gegenwartsphilosophie

Adventure Philosophy!

Philosophische Praxis

Gerhard Kaučić / Djay PhilPrax, Wien ( Dr. phil. ), Philosophical Practitioner, Writer

Gerhard Kaučić,

b. 1959, Philosopher, Writer, 66, 2025

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Titel von Gerhard Anna Cončić-Kaučić bei Passagen

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON II
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen zweiter Band der Dekonstruktion von ‚Finnegans-Wake‘ gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Der Text besteht aus vielen Buchstaben, aus sehr vielen – und jeder Buchstabe ist ein ganzes Universum an Bedeutungen – mehr noch – an „Zeichen“. Jedes dieser Zeichen ist in Bezug auf sich „selbst“ und in Bezug auf alle anderen Zeichen zu setzen und zu lesen. Kein Zeichen darf nicht gelesen werden. Wie im ‚Book of Kells‘ oder den Handschriften des alten Orients in der „untergegangenen“ Bibliothek Sarajewo.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON III
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen dritter Band der Dekonstruktion von Wissenschaft und Theorie gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jaques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt. Konzis arbeitet Inspektor Sem auf dem Strich vor dem Gesetz. Telquel die Bannmeile Europa, Sucht und Seuche, Wissenschaft und Wahrheit, Mikroben, Gene, Spuren zur Autobiographie Sem Schauns.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen, sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.





Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON I
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen erster Band der Dekonstruktion von Religionen und Mythologien gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt und Hans Wollschläger fortführten, sondern sie ist Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet, entstellt.
Dieser Text schreibt in sich einen Roman, ein Gedicht, ein Epos auch. Die Geschichte ist ein Krimi rund um den Helden Sam. Eine Geschichte ein Ro man zum letzten Helden, zum ersten Helden.
„Es“ ist „Ain Traum Booch“ – wie der „Unter-Titel“ sagt. Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit allen Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

S/E/M/EI/O/N/ /A/OR/IST/I/CON IV
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON ist ein siebenbändiger Großtext, eine disseminative Lekritüre, dessen vierter Band der Dekonstruktion von Sexualität und Sexualisationsprozessen gewidmet ist. Große Literatur ist nicht einfach nur Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist, wie Ezra Pound meinte, James Joyce verwirklichte, Arno Schmidt, Hans Wollschläger und Oswald Wiener fortführten, sondern sie ist eine Schrift im Sinne Jacques Derridas, die diese Grenze ständig verschiebt, verdichtet und entstellt.
Inspektor Sem dekonstruiert Rhetoriken, Sexualanthropologien, Psychagogien, erfindet Schnittstellen, Codes von Liebesrelationen, Liebesmodellen, Geschlechterbeziehungen, decouvriert Paradigmen von Geschlechterdifferenz. Differenz zwischen Liebe und Tod.
Dieser Grenzgang durch die Felder von Literatur, Theorie, Informatik, Wissenschaft, Philosophie und Sprachen arbeitet in und mit Überlieferungen des Orients, des alten Europa, der neuzeitlichen Wissenschaften und Literaturen sowie der postmodernen Theorie.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

/S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON V
oder zur Autobiographie Sem Schauns

Reihe Passagen Literaturprogramm

Mit dem fünften Band von ‚S/E/M/EI/ON/ /A/OR/IST/I/CON/ oder zur Autobiographie Sem Schauns‘ erscheint ein weiterer Text in der Reihe zur Autobiographie des Agenten Sem. Sem, Privatdetektiv, Inspektor, Geheimagent, ist Akteur im System Sprache. Die Schrift im Sinne Jacques Derridas ist sein Medium und auszuspionierendes geheimdienstliches Operationsfeld. Das „Echelon-Projekt“ repräsentiert als Ergebnis die Matrix eines großen Lauschangriffs auf das Humanum schlechthin: Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht, Gewalt, Repräsentation, Sprache, Semiotik, Gedächtnis, Wissen, Archiv. Zugleich ist dieser Text vielleicht die Erfüllung der Forderung von Helmut Heissenbüttel nach einer Literatur für intellektuelle LeserInnen und eine Liebeserklärung an Jacques Derrida.

Gerhard-Anna Concic-Kaucic, geboren 1959, Schriftsteller, Wien.

In English:

CORONA WHEELING CROWNING

The leap. Leaving the book. The production, the emancipation, the liberation of writing.

……………………. Semeion Aoristicon oder zur Autobiographie Sem Schauns …………………..

……. THE SENTENCE ………. the jump ……… the set ……. the leap o f ….

I ask if Sem VI is not my / our blog composition !?!

I ask (me / us) if Sem VII is not my / our blog.

I ask if my/our blog will not be Sem VI and Sem VII?

And shall be!

Or must be?

Already is, will be or even must be and will have to be !?!

The set. The leaving of the book.

The production, the emancipation, the liberation of the writing.

Gerhard Anna Cončić-Kaučić

Semeion Aoristicon or to the autobiography of Sem Schauns

cf. Jacques Derrida, Signatur Ereignis Kontext, – in: Randgänge der Philosophie, Wien 1988, S. 291-314 ( Französische Originalausgabe: Marges de la philosophie, Paris 1972 )

Translation into English, Gerhard Kaučić (Dr. phil., b. 1959), European Philosopher, Writer, Feminist, Translator, Freerider , Europäischer Philosoph, Philosophische Praxis/Praktische Philosophie, Sprachanalytische Philosophie, Dekonstruktion, PP Wien, Österreich, Europa

Gerhard  Kaučić, Alter 66, 2025, Anna Lydia Huber, age 66, 2025

Philosoph:in des Denkens der „différance“ (cf. J. Derrida, La dissémination. Collection „Tel Quel“ aux Éditions du Seuil, Paris 1972)

Öffnungszeiten / Hours of opening:  Mo –  Do:    11 – 20 Uhr

Honorar nach Vereinbarung / Charge by arrangement

Gespräche outdoor/indoorGrammatologien, Kontextualisierungen, Analysen, Komplizierungen, Plurivalenzen, Dependenzen, Interdependenzen, Grammatiken, Aporien, Dekonstruktion…rund um die Uhr…rund um die Welt…

…around the clock …around the world…

                                        To contact us, please use only these emails:

Gerhard Kaučić & Anna Lydia Huber  ( geb. 1959)  Philosophische Praxis 1989 ff.

Philosophical Practice Vienna 1989 ff. Analysis Complication Aporia Identity Dislocation Meta-thesis Deconstruction

Cf. list of publications at: https://scholar.google.at/citations?user=wNUSN64AAAAJ&hl=de   

To contact us, please use only these emails:

Homepage: 

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html

https://disseminationsdjayphilpraxkaucic.blogspot.com/2016/03/was-ist-philosophische-praxis-iii-teil-3.html?m=1